bewilligte Projekte

2016

Aufstellung von drei Mini-Hotels zur Attraktivitätssteigerung des Campingplatzes

Foto: Samtgemeinde Grasleben

Projektträger: Gemeinde Mariental

Ort: Mariental

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: August – Dezember 2016

Fördersumme: 10.000 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Der am Ortsrand von Mariental-Horst gelegene Campingplatz grenzt direkt an den Lappwald, der zum Wandern, Radfahren oder auch nur zum Relaxen einlädt. Durch zahlreiche Maßnahmen konnte die Attraktivität bereits maßgeblich gesteigert werden. Durch die Aufstellung von drei Minihotels in Form von sogenannten „Wohnfässern“ wird die Angebotspalette erweitert und zusätzliche Gäste aus dem Landkreis Helmstedt und außerhalb der Region können angelockt werden.

 


Sanierung Sportheim Rottorf, hier Sanierung der Sanitäranlagen und Erneuerung der Dacheindeckung

Projektträger: Gemeinde Rennau

Ort: Rottorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: August 2016 – Juli 2017

Fördersumme: 100.000 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Bei dem Gebäude des Sport- und Schützenheims handelt es sich um das ursprüngliche Sportheim des VfL Rottorf und somit um den westlichen Gebäudeteil neben der Mehrzweckhalle ohne Schankraum. Der vorhandene Toiletten- und Umkleidetrakt ist an das ursprüngliche Sportheim angebaut worden. Die Toiletten werden von allen Nutzern des Sport- und Schützenheims sowie der Mehrzweckhalle genutzt, da sanitäre Anlagen sonst nicht vorhanden sind. Das Projekt sieht die Sanierung der Sanitär- und Umkleideräume im Bestand des vorhandenen Gebäudes vor. Dabei wird besonderer Wert auf die behindertengerechte und barrierefreie Ausführung gelegt. Die Maßnahme umfasst zusätzlich die Erneuerung der Dacheindeckung des Sport- und Schützenheims.


2017


Schaffung eines ganzjährig nutzbaren Multifunktionsplatzes als dörflicher Mittelpunkt im Ortsteil Barmke

Foto: Geplante Umgestaltung (Fotomontage); Stadt Helmstedt

Projektträger: Stadt Helmstedt

Ort: Barmke

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – September 2017

Fördersumme: 45.000 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Das bisher als Grünfläche kaum genutzte Eckgrundstück am Loopgraben soll eine deutliche Aufwertung erfahren, indem es ganzjährig für verschiedene Dorfveranstaltungen (u.a. Feierlichkeiten zur Aufstellung des Maibaumes) genutzt wird. Dazu soll der bestehende, bisher als Abgrenzung zum Straßenbereich dienende Zaun entfernt und der Höhenunterschied zwischen Grünfläche und Straßenniveau durch eine sanfte Anböschung ausgeglichen werden. Der zwischen diesem Grundstück und der Maibaumfläche am Lindenhorst gelegene Straßenabschnitt erhält durch das Aufbringen eines Tegulapflasters und der optischen Abgrenzung zur Dorfbreite einen Platzcharakter. Die Material- und Farbgestaltung soll sich an den umliegenden Objekten orientieren. Für die Durchführung von Veranstaltungen bilden diese drei Elemente dann eine Einheit, die zusammenhängend genutzt werden können. Weitere Maßnahmen in diesem Zusammenhang werden die Erneuerung der Treppe als Zugang zur Dorfbreite hin und eine gepflasterte Rampe für Rollstuhlfahrer vom Loopgraben aus sein, um einen barrierefreien Zugang für behinderten Menschen zu ermöglichen.


Erstellung eines Alltagsradwegekatasters im Landkreises Helmstedt und Entwurf und Realisierung eines Beschilderungskonzepts

Grafik: Wunschliniennetz, Landkreis Helmstedt

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: gesamtes Gebiet der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – September 2018

Fördersumme: 16.000 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung:  Ziel des Projektes ist es, den Fahrradverkehr im Landkreis Helmstedt zu fördern und damit die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. Ein ausgeschildertes Alltagsradwegenetz erhöht die Attraktivität der Region als Wohn- und Tourismusstandort und trägt dazu bei, den Bevölkerungsrückgang zu reduzieren. Es ist zudem ein Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen des Alltagsverkehrs mit Verbrennungsmotoren und trägt insofern zur Verbesserung der Gesundheitssituation aller Menschen bei. Um dies zu erreichen, wird ein Netzplan entworfen in dem das gesamte Alltagsradwegenetz in Verbindung aller Ortschaften im Planungsgebiet sowie der jeweils angrenzenden Ortschaften außerhalb der Region unter Berücksichtigung der Kriterien „Führung des Radweges als straßenbegleitender Radweg“, auf der Straße oder abseits der Straße über vorhandene Freizeit- oder Wirtschaftswege dargestellt wird. Die Netzkonzeption soll dabei ausschließlich an derzeit vorhandenen Straßen und Wegen ausgerichetet werden. Auf der Grundlage des abgestimmten Netzplanes wird dann ein Beschilderungskonzept nach FGSV-Standard entworfen und realisiert werden.


Lückenschluss Radroutenanbindung an das Radwegenetz Elm-Lappwald durch Ausschilderung „Nordkreisroute“ und „Ölper-Route“

Projektträger: Samtgemeinde Grasleben

Ort: Gebiete der Samtgemeinden Grasleben und Velpke

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – Oktober 2017

Fördersumme: 28.680 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Das touristische Radwegenetz im Landkreis Helmstedt umfasst bislang das Gebiet Elm/Lappwald. Dises Netz reicht in nördlicher Richtung bis Mariental-Horst.
Eine weitergehende Anbindung Richtung Norden (Wolfsburg/Oebisfelde) fehlt bislang. Auf der West-Ost-Achse Wolfsburg-Velpke-Öbisfelde plant die Samtgemeinde Velpke derzeit die Radroute Velpker Schweiz. Zwischen Radroute Velpker Schweiz und derm Radwegenetz Elm/Lappwald besteht demnach eine Lücke, die mit Anbindung an die Ölper-Route und die Nordkreisroute geschlossen werden könnte. Die Beschilderung für beide Routen fehlt noch, aber die Ölper-Route ist bereits im „Tourbuch für den Naturpark Elm-Lappwald“ enthalten.
Projektziele sind:
– Erschließung des touristischen Radverkehrs im Nordkreis,
– Erweiterung des radtouristischen Angebotes,
– Erschließung neuer Zielgruppen (Wochenend-Radler) und neuer Quellgebiete (Wolfsburg),
– Lückenschluss zwischen den bereits bestehenden Radrouten Velpker Schweiz und NaTour sowie flächendeckender Ausschilderung,
– Anbindung der Ölper-Route und Nordkreisroute an das Radwegenetz Elm-Lappwald, dadurch wird eine durchgehende Radwegeverbindung bis bspw. Wolfsburg/Oebisfelde geschaffen.


Errichtung eines Multifunktionsspielplatzes am Drömling in der Gemeinde Danndorf

Projektträger: Gemeinde Danndorf

Ort: Danndorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – Oktober 2017

Fördersumme: 29.640 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Zur Attraktivitätssteigerung der Lebens- und Wohnsituation in der Gemeinde Danndorf sowie den umliegenden Dörfern, ist die Einrichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes geplant. Ziel ist es, Alt und Jung besser zu integrieren, einen Treffpunkt zu schaffen, um Gemeinschaftsaktivitäten zu fördern und zusätzlich sportliche Aktivitäten zu ermöglichen. Ferner sollen die verschiedenen Generationen über Spiel, Sport und Kommunikation miteinander in Verbindung gebracht werden. Altersgerechte Spielgeräte sollen den Nutzern helfen, Bewegung und Spaß miteinander zu verbinden. n die Ausarbeitung der Spielplatzgestaltung sollen bewusst alle Interessentengruppen einbezogen werden, um zusätzlich eine möglichst große Akzeptanz bei den Zielgruppen zu erreichen.
Der vorgesehene Standort am Margaritenweg wurde ganz bewusst ausgewählt, da er sich in nächster Umgebung zum dort bestehenden Seniorenwohnhaus und einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Neubaugebiet befindet. Der Spielplatz soll grundsätzlich allen interessierten Nutzern (auch von außerhalb Danndorfs) offen stehen.


Erarbeitung einer Studie zum Kooperationsprojekt „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“

Projektträger: Stadt Schöningen

Ort: Gebiet der LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2017

Fördersumme: 16.800 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Die Straße der Romanik stellt eine der wichtigsten touristischen Markensäulen in Sachsen-Anhalt dar. Sie trägt wesentlich zum Bekanntheitsgrad der romanischen Bauten von Sachsen-Anhalt bei und bildet mit ihren Stationen den roten Faden, der sich durch das gesamte Gebiet zieht. Nun soll diese Arbeit fortgesetzt werden, wobei das Gebiet nun auch auf Niedersachsen ausgeweitet werden soll, denn auch hier gibt es viel zu entdecken. Die Erarbeitung der Studie gewährleistet es der LEADER-Region, dem bereits erfolgreich laufenden Kooperationsprojekt „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ beizutreten,  somit den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und die kulturellen, speziell romanischen Besonderheiten einer größeren Zielgruppe zugänglich zu machen.

Ziel des Projektes ist es, den Landschaftsraum zwischen bzw. entlang der offiziellen Stationen der Straße der Romanik mit Leben zu erfüllen. Die sich in unmittelbarer Nähe der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ befindlichen 3 offiziellen Stationen der Straße der Romanik sind:

–              Walbeck, Ruine der Stiftskirche St. Marien u. Grabplatte Lothars II. in der Dorfkirche St. Michaelis

–              Hamersleben, Stiftskirche St. Pankratius

–              Westerburg


Aufwertung des Brunnentheaters in Bad Helmstedt durch Erneuerung der Licht- und Tontechnikanlagen

Foto: Stadt Helmstedt

Projektträger: Stadt Helmstedt

Ort: Bad Helmstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2017

Fördersumme: 35.244 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Das Brunnental war und ist für die Bevölkerung der Region ein Ort von zentraler Bedeutung in Hinblick auf Naherholung und Kultur. Dabei stellt das im Jahre 1927 neu eröffnete attraktive Brunnentheater den kulturellen Mittelpunkt  sowohl der Stadt als auch des Landkreises Helmstedt dar und ist gleichzeitig ein wichtiger Kommunikationsort. Die Theatergeschichte selbst reicht in ihren Anfängen bis in das Jahr 1815 zurück und umfasst mittlerweile eine beeindruckende Zeitspanne von 200 Jahren. Rund 50 Vorstellungen unterschiedlichster Prägung kommen in jeder Saison (September bis Mai)  zur Aufführung, die im Schnitt von jährlich 25.000 – 28.000 Zuschauern gesehen werden. Im Zuge der Weiterentwicklung der kulturtouristischen Ausrichtung unserer Region wird die Bedeutung des Brunnentheaters weiter zunehmen.

Aufgrund der in die Jahre gekommenen bestehenden Licht- und Tontechnik des Brunnentheaters ist eine Erneuerung dieser notwendig geworden, da seit den 1980er Jahren im Wesentlichen nur Ersatzbeschaffungen im geringen Umfang getätigt wurden. Ziel dabei ist es das Niveau des Programmangebotes sowie die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten und den Qualitätsstandard des Theaters zukunftsfähig zu machen.


Energetische Sanierung des Gebäudekomplexes Kulturzentrums Ingeleben (Kulturzentrum mit Sportheim) sowie Installation eines barrierefreien Zugangs

Foto: Melanie Specht

Projektträger: Gemeinde Söllingen

Ort: Ingeleben

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2018

Fördersumme: 100.000 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Das Kulturzentrum mit dem dazugehörigen Sportheim wird von den örtlichen Vereinen (Sportverein mit seinen Unterabteilungen, Laienspielgruppe Ingeleben, Schützenverein, Feuerwehr) stetig genutzt. Als eines der größten Räumlichkeiten in der Samtgemeinde Heeseberg wird es zudem für gemeindeübergreifende Großveranstaltungen (Bürgerinformationsveranstaltungen, Treffen der Landwirte etc., Theateraufführungen) gern gebucht. Aufgrund des Spielbetriebs des FC Heeseberg werden die sanitären Einrichtungen im Sportheim dringend benötigt. In dem Heim befindet sich zudem die Schießsportanlage des örtlichen Schützenvereins.

Aufgrund fehlender energetischer Isolierungen verzeichnet der Gebäudekomplex einen extrem hohen Energieverbrauch, dessen Kosten die Gemeinde bzw. die Vereine auf Dauer nicht mehr aufbringen können. Von Nachhaltigkeit im Sinne des Klimaschutzes ganz zu schweigen. Zudem befinden sich die sanitären Einrichtungen in einem desolaten Zustand. Selbiges gilt für Warmwasserzubereitung sowie die Heizanlage. Kältebrücken im Sportheim über Kumpelfenster sowie marode Fenster in beiden Gebäuden lassen die Heizkosten explosionsartig ansteigen. Problematisch ist zudem, dass beide Gebäude – Kulturzentrum und das Sportheim – nicht barrierefrei zu erreichen sind. Gerade für Rollstuhlfah-rer (z.B. bei den jährlichen Theateraufführungen, Dorffesten, Informati-onsveranstaltungen, etc.) wird der Besuch von Veranstaltung fast schon unmöglich. Ähnliches gilt für Menschen mit Rollatoren, deren Anzahl aufgrund der demographischen Entwicklung im Dorf stetig steigt.

Um das Kulturzentrum und das Sportheim weiterhin als Begegnungsstätte der Vereine und des Dorfes zu erhalten, wird im Rahmen des Projektes eine umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudekomplexes, die Installation von barrierefreien Eingängen sowie die Möglichkeit, den großen Raum über Trennwände zu verkleinern durchgeführt. Im Sportheim sollen zudem die sanitären Einrichtungen erneuert werden, um die Sportanlage Ingeleben auch weiterhin für den Spielbetrieb des FC Heeseberg zu gewährleisten.


Erstellung eines Tourismuskonzeptes zwischen Braunschweig und Magdeburg für die Landkreise Börde und helmstedt sowie die Gemeinde Cremlingen

Gebietskarte für das Tourismuskonzept

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: Landkreise Börde, Helmstedt und Gemeinde Cremlingen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie (Kooperationsprojekt)

Umsetzungszeitraum: April 2017 – Oktober 2018

Fördersumme: 33.488 €

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Wesentliches Ziel des Tourismuskonzeptes ist neben dem Ausbau vorhandener Potenziale und einer zeitgemäßen Präsentation gegenüber dem Gast, eine verstärkte Zusammenarbeit der touristischen Akteure. Durch Kooperationen über die Gemeinde-, Landkreis- und Landesgrenzen hinweg, können touristische Interessen vereint werden, um dem Thema mehr Gewicht zu verleihen und dessen Wahrnehmung durch konkrete Angebote und Projekte zu stärken. Dabei soll Doppelarbeit zukünftig vermieden werden. Die Aufteilung der Themenfelder erfolgt nach Kompetenzen (nicht jede Stadt/ jede Gemeinde muss „alles“ machen, die Zuständigkeiten werden aufgeteilt). Durch die Bündelung finanzieller und personeller Mittel können wettbewerbsfähige und zielgruppenorientierte Angebote gemeinsam entwickelt werden.