Wanderbuch veröffentlicht

Am Freitag den 17. März wurde das Wanderbuch „Die 25 schöntesten Wandertouren im Naturpark Elm-Lappwald“ veröffentlicht. Projektinitiator und LAG Mitglied Thomas Kempernolte hat hier zusammen mit seinen Mitstreitern von „Elm-Freizeit“ mit viel ehrenamtlichem Engagement unzählige Wegeabeschnitte erwandert und dokumentiert und in der nun vorliegenden Routensammlung veröffentlicht. Neben der Bürgerstiftung Ostfalen und der Stiftung Zukunftsfonds Asse wurde das Projekt auch mit Unterstützung der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ realisiert. Die Lokale Aktionsgruppe hatte das Projekt im Rahmen ihrer Prioritätenliste 2017 (Teil 2) im April 2017 positiv beschlossen. Im Rahmen eines Pressetermins wurde das Wanderbuch am vergangnen Freitag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Wanderbuch ist in den Buchhandlungen inder Region erhältlich oder kann auch direkt über den „Reiffer-Verlag“ bestellt werden. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie auch unter www.elm-freizeit.de

 

Projektaufruf für 2018

Der Prozess der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ lebt vom Engagement aller Bürgerinnen und Bürger aus der Region und von deren Projekten. Jedes Jahr bietet die Lokale Aktionsgruppe zwei Antragsstichtage an, zu welchen Projektträger ihre Projektideen beim zuständigen Regionalmanagement (Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft) einreichen können.

Der nächste dieser beiden Stichtage ist der 1. April 2018. Als Vorlage zur Erfassung der Ideen dient der Projektsteckbrief, der auf der Webseite der LEADER-Region zum Download bereit steht. Hier müssen möglichst genaue Angaben zum beabsichtigten Projekt gemacht werden. Wichtig ist dabei, Ziel und Zweck des Projektes zu benennen, eine möglichst genaue Vorstellung von den Kosten und der Finanzierung zu haben und einen Zeitplan für die Umsetzung vorzustellen.

Neues Kooperationsprojekt in Planung: Begegnungen am Grünen Band

Foto: Amtshof Eicklingen

13.02.2018

Durch die Initiative  der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ ein Kooperationsprojekt zum Thema „Grünes Band“ mit allen acht LEADER- bzw. ILE-Regionen, die innerhalb von Niedersachsen am „Grünen Band“ liegen, ins Leben zu rufen, wurde bereits im letzten Jahr ein erstes Anbahnungstreffen der beteiligten Regionalmanagements veranstaltet. Erste Projektideen wurden dabei entwickelt und Anfang Februar fand nun das zweite Treffen im paläon in Schöningen statt. Hatte man nach der ersten Abstimmung noch die Ausschilderung eines gemeinsamen Radweges am „Grünen Band“ fokussiert, so wurde nach den weiteren Diskussionen klar, dass das Projekt eine andere Ausrichtung benötigt. Grund hierfür ist unter anderem, dass insebesondere im Harzer Bereich das Thema Radfahren aufgrund der Landschaft eine eher untergeordnete Rolle spielt. In anderen Regionen wiederum sind bereits viele Radrouten ausgeschildert, zum Teil auch zum Thema „Grünes Band“. Weiterhin ist man sich darüber einig geworden, dass eine Kooperation zu diesem Thema nicht ohne die Einbeziehungen der östlich gelegenen Nachbarregionen am „Grünen Band“ funktionieren kann.

Vereinbart wurde daher, dass sich jede Region mit ihrer jeweiligen Nachbarregionen in den ostdeutschen Bundesländern abstimmt. Dabei sollen die jeweiligen regionsspezifischen Schwerpunktthemen (z.B. Wandern im Harz, Braunkohleabbau in Helmstedt) ggf. in den Fokus gerückt werden, das große Überthema – sozusagen die inhaltliche Klammer – soll weiterhin das „Grüne Band“ bilden. Somit entstehen zunächst (bzw. bestehen teilweise bereits) einzelne Mikro-Kooperationsprojekte mit insgesamt nur zwei oder drei Kooperationspartnern. Diese sind einfacher durchzuführen und die Verständigung auf ein regionalspezifisches Schwerpunktthema dürfte vergleichsweise leicht fallen. Das große Kooperationsprojekt aller Regionen am „Grünen Band“ besteht damit zunächst „nur“ aus der Netzwerkbildung, die durch einen regelmäßigen Austausch der beteiligten Regionen gewährleistet werden soll. Ggf. besteht langfristig die Möglichkeit eine Art „Grünes Band-Gipfel“ zu initiieren.

LEADER-Programm verbindet die Aller mit dem Grünen Band

06.02.2018

Am 02. Februar 2018, traf sich die Steuerungsgruppe der LAG „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ mit dem Vorstand der LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“ aus dem Landkreis Celle und der Region Hannover zu ihrer zweiten gemeinsamen Steuerungsgruppensitzung.

Nachdem das erste Treffen 2016 in der Region Aller-Fuhse-Aue im Landkreis Celle stattgefunden hat, reisten nun die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Aller-Fuhse-Aue“ nach Schöningen in den Landkreis Helmstedt, um sich im „paläon – dem Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere“ zu treffen. Die Örtlichkeit bot den perfekten Rahmen, um sich u.a. über die Themen sanfter Kulturtourismus, Energie und Umwelt sowie Wissenstransfer auszutauschen und zu vernetzen.

Die Herausforderungen, vor denen die beiden Regionen stehen, ähneln sich in vielen Bereichen, so dass der Austausch von Erfahrungen und Ideen von allen Teilnehmern des Treffens als bereichernd empfunden wurde. Ziel war es, mögliche Kooperationsansätze zu finden, um künftig im Rahmen des LEADER-Programms Kooperationsprojekte auf den Weg zu bringen. Großes Interesse zeigte Henry Bäsecke als LAG-Vorsitzender beim Thema Draisinenbahn auf ehemaligen Bahnstrecken, das Joachim Leiner vom Verein Kalibahn Niedersachsen Riedel e.V. aus Wathlingen vortrug. Flotwedels Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf wiederum möchte bald seinen Amtskollegen Samtgemeindebürgermeister Gero Janze besuchen und die Wohnfässer in Mariental anschauen, auf die er für den eigenen Campingplatz in Wienhausen aufmerksam geworden ist. Als besonderen Abschluss führte Marketingleiter Thomas Neubert von der paläon GmbH die angereisten Gäste durch die Ausstellung des paläons.

Am Ende waren sich alle einig, die geführten Gespräche möglichst bald fortzusetzen. Werner Backeberg, Vorsitzender der LAG Aller-Fuhse-Aue, lud die Steuerungsgruppe aus dem Landkreis Helmstedt im kommenden Mai zu einer Exkursion in seine Region ein, besucht werden sollen Orte des dort aktiven Wissensnetzwerkes.

LEADER-Projekt eingeweiht: Neubau des Umkleide- und Sanitärtraktes des Sport- und Schützenheimes in Rottorf/Klei

24.11.2017

Foto: N. Jäkel

Lange hatten die Rottorfer Bürgerinnen und Bürger auf die Fertigstellung der Sanierung des Sanitärbereichs des Sport- und Schützenheimes gewartet – Mitte November war es endlich soweit: Der Neubau wurde offiziell eingeweiht. Knapp einhundert Besucher waren gekommen, um die Einweihung des Anbaus zu feiern und die symbolische Schlüsselübergabe durch Rennaus Bürgermeister Jörg Minkley an Peter Nimz, den 1. Vorsitzenden des VfL Rottorf, mitzuerleben.

Der alte Sanitärbereich befand sich schon seit Jahren in einem desolaten Zustand, Lösungen zur Verbesserung der Situation waren dabei lange Zeit nicht in Sicht. Erst die Zusage zur Unterstützung durch das EU-Förderprogramm LEADER machte den Weg frei. Nach längerer Planung und Klärung der Finanzierung konnte im Februar 2017 der Baubeginn starten. Rund 250.000 Euro sollte die Modernisierung des Umkleide- und Sanitärtraktes kosten. Mit Aufnahme in das Leader-Förderprogramm der Europäischen Union wurde der Maßnahme ein Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro gewährt. Alles schien auf dem besten Weg zu sein, doch nach dem Baubeginn im Frühjahr traten unerwartete bauliche Mängel am Gebäude auf, sodass als Lösung des Problems letztendlich nur der Abriss des alten Gebäudes und der Neubau blieben. Auf einer Grundfläche von etwa 100 Quadratmetern entstanden zwei neue Umkleideräume, geräumige Sanitäranlagen und ein neues Dach für den Übergang zur Mehrzweckhalle. Gesamtkosten: Knapp 400.000 Euro.

„Trotz der Kritik an der Kostenentwicklung stehen wir zu dem Projekt, Rottorf brauchte eine Lösung und Rottorf hat eine hervorragende Lösung bekommen“, so Samtgemeindebürgermeister Gero Janze. Rennaus Bürgermeister Minkley ergänzte, dass der Neubau des Umkleide- und Sanitärtraktes tatsächlich deutlich teurer wurde als geplant, das Ergebnis sich aber durchaus sehen lassen könne. Unwägbarkeiten gebe es nach Meinung des Bürgermeisters bei jedem Bauprojekt und diese Unwägbarkeiten waren für die Gemeinde und Planer schlichtweg nicht vorhersehbar. Teurer hin oder her, jetzt hätte die Gemeinde eine nachhaltige Lösung, die eine wirkliche Verbesserung für ganz Rottorf darstelle, so Minkley.

Zukunfts-LAB und „Talanoa“: Gestalten Sie Ihre Zukunft mit!

06.11.2017

Foto: Melanie Specht

Die LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ sucht nach spannenden Projektideen zu den Themen Umwelt, Natur, Mobilität und Lebensqualität. Jeder kann seine Ideen, Wünsche und Projektideen mit Hilfe eines individuellen Plakats mitteilen.

„Save the world“ riefen 400 Kinder und Jugendliche zum Auftakt der diesjährigen Weltklimakonferenz, die seit heute in Bonn stattfindet.* Die Weltklimakonferenz steht unter der Präsidentschaft des Inselstaates Fidschi, der den Klimawandel jetzt schon deutlich spürt. Premierminister Frank Bainimarama sagte: „Es eilt – die Welt ist unter Druck, durch extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel verursacht sind.“

Die LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ hat ihre Vergangenheit im Braunkohlenabbau, dessen Verstromung heute mit zu den Hauptverursachern des Klimawandels gilt. Was liegt näher, als genau hier herausfinden, was Sie zu den Themen Umwelt, Natur, Klima und Lebensqualität zu sagen haben.

Die LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ hat dazu einen „Zukunfts-Lab“ gegründet und 200.000 Euro bereitgestellt, mit denen in den kommenden Jahren in der LEADER-Region zukunftsweisende, lokale Projekte umgesetzt werden können. LEADER ist eine europäische Methode, um Probleme zu lösen und Chancen konkret verwirklichen zu können. Ein wesentlicher Aspekt bei LEADER ist die aktive Mitwirkung von allen Menschen, die sich beteiligen wollen. Wie aber kommen wir wieder besser miteinander ins Gespräch?

Das „Zukunfts-Lab“ soll für uns ein Experiment zu den Fragen sein, die uns beschäftigen. Darauf wollen wir Antworten finden, in dem wir Ihnen zuhören und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Auf Fidschi sagt man dazu „Talanoa“, das ist eine Art freier Gedankenaustausch, der trotzdem zu Ergebnissen führt.

Am Anfang eines jeden guten Gesprächs steht nicht das Reden, sondern das Zuhören. Wir wollen wissen, was Ihnen wichtig ist, jetzt und hier: „Was können wir in unserer nächsten Umgebung tun, um den drängenden Zukunftsfragen konstruktiv begegnen zu können?“

Gestalten Sie Ihr eigenes Plakat und teilen uns so Ihre Meinung mit!

Das Zukunfts-Lab finden Sie hier.

 

Landkreis Helmstedt richtet Kofinanzierungspool ein

16.10.2017

Foto: Anke Grundmann

Nach langer Vorbereitungszeit unterzeichneten Landrat Gerhard Radeck und die hauptamtlichen Bürgermeister der Kommunen im Landkreis Helmstedt die Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung eines Kofinanzierungspools. Grund dafür ist eine Regelung bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln über das Programm „LEADER“. Hierbei müssen bei Förderanträgen von privaten Antragstellern sowie von gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen etc. die beantragten EU-Fördermitteln jeweils mit öffentlichen, nationalen Mitteln kofinanziert werden. Die Kofinanzierung aus öffentlichen Mitteln muss dabei zwingend ¼ der EU-Förderung betragen. Da diese Mittel in der Regel nicht zur Verfügung stehen, könnten private Projektträger keine Förderanträge stellen. Diese Lücke schließt nun der Kofinanzierungspool, wobei sowohl die beteiligten Kommunen als auch der Landkreis jeweils Mittel breitstellen.