Projekte 2017

Erstellung eines Tourenwanderbuch, inkl  App-Entwicklung und Beschilderung sowie Wegebaumaßnahmen im Gebiet des Naturpark Elm-Lappwald

 Projektträger: Bürgerstiftung Ostfalen

Ort: Naturpark Elm-Lappwald

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Oktober 2017 – März 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Im Naturpark Elm-Lappwald nimmt das Interesse von Wanderern zu, diese von Kulturgütern und Sehenswürdigkeiten geprägte Region zu erkunden. Für ausgedehnte Wanderungen fehlen aber Anregungen wie eine Tourbuch und digitale Daten der Touren. Eine geeignete Ausschilderung vor Ort ist in die „Jahre“ gekommen oder teilweise nicht vorhanden. Im Rahmen des Projektes wurden 25 ausgewählte Wanderungen in einem Buch zusammengefasst. Die Touren wurden digitalisiert und alle erforderlichen POIs dazugefügt. Aus den digitalen Daten der Wege wird eine App für Smartphones mit Android Betriebssystem programmiert und zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Weiterhin werden die Daten in einem entsprechenden Datenaustauschformat (GPX-Daten) für Navigationsgeräte zum kostenlosen Download bereitgestellt.


Um- und Neunutzung des leerstehenden, ehem. „Clarabades“ in Bad Helmstedt, hier Neubau eines Cafés (Fenster, Türen, Heizung, Sanitär, Lüftung)

Projektträger: inno massiv GmbH

Ort: Bad Helmstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Januar 2018 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Das Brunnental in Bad Helmstedt war früher ein beliebtes Ausflugsgebiet, welches in den letzten Jahren aufgrund der Schließung der Hotels „Clarabad“ und „Gesundbrunnen“ deutlich an Attraktivität verloren hat. Das Objekt „Clarabad“ (Brunnenweg 17, 38350 Helmstedt) stand seit Jahren leer und wurde zunehmend baufällig. Daher wird die bestehende Bebauung zur Zeit teilweise abgerissen. Ziel des Teilprojketes ist die Neubelebung des Brunnentals in Bad Helmstedt sowie die Steigerung der Attraktivität des Standortes insgesamt, insbesondere auch als Anlaufpunkt für (Rad-)Wanderer und Spaziergänger. Die bestehende Bebauung des ehemaligen Hotels „Clarabad“ soll modernisiert bzw. ergänzt werden. Der Neubau eines exklusiven Cafés mit gehobener Ausstattung und Qualität ist  Bestandteil des hier beschriebenen Projektes.


Erweiterung des Heesebergmuseums, hier durch Bau eines Unterstandes für landwirtschaftliches Gerät ab ca. 1870

Foto: Förderkreises Heeseberg-Museum e.V.

Projektträger: Förderkreises Heeseberg-Museum e.V.

Ort: Watenstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: November 2017 – Oktober 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Das Heesebergmuseum in der Gemeinde Gevensleben, Ortsteil Watenstedt, besteht aus einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöft einer mitteldeutschen Gehöftanlage. Seit ca. 1979 wurde diese Hofanlage als Museum eingerichtet. Seit ca. 1979 wurde diese Hofanlage als Museum eingerichtet. Der damalige Dorflehrer, Heinrich Kumlehn, hat in der ehemaligen Schule begonnen, Exponate zu sammeln. Schon nach kurzer Zeit hat der Platz im Schulbereich nicht mehr ausgereicht und zusammen mit der Gemeinde Gevensleben wurde die Hofstelle erworben, um ein Museum zu betreiben. Im Mai 1982 wurde ein Förderkreis Heesebergmuseum e. V. gegründet, welcher das Museum betreibt und mit Leben füllt. Derzeit hat der Förderkreis ca. 180 Mitglieder. Mittlerweile sind umfangreiche Sammlungen und Exponate zusammengetragen worden, so dass der Platz knapp wurde und ein Teil insbesondere der landwirtschaftlichen Gerätschaften unter freiem Himmel stehen muss. Im Rahmen des Projektes erfolgt der Bau eines Unterstandes in Fachwerkbauweise, welcher sich in das Bild der Hofanlage einfügt und trotz offener Bauweise ausreichend Schutz für die Gerätschaften bietet.


Umnutzung einer Scheune zu Wohnraum für eine junge Familie in Bahrdorf

Foto: privat

Projektträger: Privatperson

Ort: Bahrdorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Oktober 2017 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Mit der Reaktivierung des Mühlenstandortes „Fleitmühle“ auf dem Abschnitt Landkreis Helmstedt der „Niedersächsischen Mühlenstraße“ in Verbindung mit der Bestandspflege des hier ebenfalls erhalten gebliebenen Naturparks im Bereich des ehemaligen Grenzverlaufes – Grünes Band – erfährt die Region sowohl eine weitere touristische Aufwertung als auch eine Bewahrung geschichtlicher Zeugnisse in doppelter Hinsicht. Zusätzlich wird durch das Projekt die Bindung junger Leute in alten Gebäuden im ländlichen Raum gefördert. Im der hier vorgestellten ersten Teilmaßnahme soll die vorhandene Scheune, welche sich gegenüber des Mühlengebäudes befindet, saniert bzw. so umgebaut werden, so dass die Eigentümerfamilie hier wohnen kann. In der Folge können sie aus dem bisherigen Wohnhaus, dem eigentlichen Mühlenhaus, ausziehen und dieses dann künftig zu einem Café umbauen.


Ausbildung neuer Gästeführerinnen und Gästeführer in der LEADER-Region

Projektträger: Kreisarbeitsgemeinschaft der Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen (KAG der LEB) Helmstedt e.V.

Ort: LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: September 2017 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Ziel des Projektes ist Ausbildung und Qualifizierung von GästeführerInnen und Geoguides in der LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt. Die Ausbildung der Geoguides verläuft in Kooperation mit dem Geopark Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen. Über einen Zeitraum von einem Jahr und verschiedenen Unterrichtseinheiten sollen die Teilnehmer innerhalb des Lehrganges ausgebildlet werden. Durch die Strukturierung der Ausbildung in einen Grundkurs und Aufbaumodule wird die Möglichkeit geschaffen, dass sich zum einen TeilnehmerInnen des aktuellen Kurses als auch bereits tätige GästeführerInnen für den Bereich Geologie/Geopädagogik spezialisieren. Thematischer Schwerpunkt werden die „Geopunkte“ im Bereich der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ sein, wie beispielsweise: Velpker Schweiz, Heeseberg, Paläon, Brunnental Bad Helmstedt, Markgrafscher Hof Grasleben usw.


Erneuerung der Grenzinfotafel und Einrichtung Rastplatz an der Allerbrücke Büstedt / Oebisfelde

Foto: Amtshof Eicklingen

Projektträger: Oebisfelder Heimatverein e.V.

Ort: Büstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Januar 2018 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Am ehemaligen innerdeutschen Grenzpunkt an der Allerbrücke Oebisfelde-Büstedt, am alten Verlauf der B188, hat der Oebisfelder Heimatverein e.V. eine Grenzinfotafel aufgestellt. Auf der Tafel ist der Grenzverlauf mit Abbildungen der Grenzanlage und weiteren Informationen dargestellt. Die Tafel befindet sich an einem Haltestreifen für PKW´s. Durch den regen Verkehr wird die Tafel von vielen haltenden und vorbeifahrenden Personen gesehen. Insbesondere Radfahrer halten hier kurz an. Im Laufe der Jahre ist die Tafel stark beschädigt worden und muss erneuert werden. In diesem Zusammenhang soll die Tafel inhaltlich aktualisiert werden und von der Form her modernisiert werden. Künftig soll heirdurch auch auf die beiden angrenzenden LEADER-Regionen hingewiesen werden.


Weiternutzung eines Wohnhauses einer jungen Familie, hier Dachsanierung am Gutshaus

Foto: privat

Projektträger: Privat

Ort: Büstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Juni 2017 – Oktober 2017

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Büstedt liegt in der Gemeinde Velpke und ist ein Dorf mit 30 Einwohnern und wurde 1210 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die auf dem Gutshof lebende Familie bewirtschaft seit 1896 das Gut Büstedt bis heute als landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb mit Direktvermarktung und bewohnt das sogenannte Herrenhaus mit der gesamten Familie in drei Generationen. Das Haus ist zwischen 1695 und 1705 in der sich heute darstellenden Form in erweiterter Form auf einem im 30 jährigen Krieg geschleiften Gebäude erbaut worden und steht heute unter Denkmalschutz. Um das Gebäude einerseits langfristig erhalten zu können und andererseits der Familie auch künftig ihren Wohnraum im Ort zu erhalten, wurde im Rahmen des Projektes das Dach saniert, inkl. der Schornsteinköpfe und Teilen des Dachstuhls.


Konstruktion eines vor dem „Elmhaus“ aufzustellenden Modells des historischen vor 320.000 Jahren lebenden Waldelefanten

Projektträger: Stiftung für bildende Kunst und Baukultur Anatol Buchholtz – Fux

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / ZILE-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Juli 2017 – Juli 2019

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Nach dem Fund von zwei Stoßzähnen und eines Rippenknochens des ausgestorbenen vor 320 00 Jahren lebenden Waldelefanten im archäologischen Grabungsaufschluss am „Speere Museum“ Paläon in Schöningen ist zwischen der Geschäftsleitung des Paläon und dem Vorstand der Stiftung FUX die Vorstellung entwickelt worden, die Skulptur einer wissenschaftlich entwickelten Rekonstruktion auf dem Gelände des Elmhauses am Waldrand aufstellen zu lassen.Die Stiftung Fux und das Paläon wollen damit die Präsentation der weltweit beachteten Funde aus dem Grabungsfeld des Schöninger Braunkohletagebaus um eine weitere Attraktion qualifizieren. Das Gelände der Stiftung vor dem Elmhaus mit der Grasfläche am Waldrand eignet sich dazu in besonderer Weise.


Ausbau der Gaststätte „Elmhaus“ zu einem Ausstellungs- und Eventhaus

Foto: privat

Projektträger: Stiftung für bildende Kunst und Baukultur Anatol Buchholtz – Fux

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / ZILE-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Juli 2017 – Oktober 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Das in 120 Jahren gewonnene Profil des Elmhauses als Waldgaststätte und Waldherberge soll für die Region erhalten bleiben, was nach Auffassung der Stiftung heute nur mit einer Qualitätsverbesserung Erfolg verspricht, indem die heutigen Bedürfnisse nach Verköstigung, Entspannung und Unterhaltung in einer modernen und kulturvollen Atmosphäre und mit einem gehobenen Angebots- und Leistungsstandard offeriert werden. Das Projekt beinhaltet dabei konkret die Renovierung und Modernisierung von drei Gastwohnungen sowie den Einbau eines Aufzugs im Elmhaus.


Errichtung eines E-Bike-Vermietkonzeptes für die Region Elm-Lappwald durch Anschaffung einer E-Bike-Flotte

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: November 2017 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Die Region Elm-Lappwald (zu der neben dem Landkreis Helmstedt noch der Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt und die Gemeinden im westlichen Elmgebiet zählen) bietet aufgrund der Topografie und der ländlichen Strukturen beste Voraussetzungen, sich als E-Bike-Region zu profilieren. Geplant war daher die Erschließung der Region Elm-Lappwald als E-Bike-Erholungsziel und somit die Ansprache neuer Gästezielgruppen. Langfristiges Ziel ist es, sich als ist „E-Bike-/ E-Mobilitätsregion Nr. 1“ in Niedersachsen zu profilieren. Durch ein konzentriertes Angebot an qualitativ hochwertigen E-Bike-Modellen, einer gut ausgebauten Infrastruktur und einem kundenfreundlichen Service (hohe Qualität, regelmäßige Wartung, stets aktuelles Material – auch für größere Gruppen) kann sich der Naturpark von den Nachbarregionen abheben und eine Vorreiterrolle übernehmen. Langfristig sind Ergänzungsangebote, die auf die Wünsche und Bedürfnisse der erholungssuchenden Radfahrer abgestimmt sind (z.B. spezielle buchbare Themenpakete) denkbar. Im Rahmen des Projektes werden 18 E-Bikes angeschafft.


Umnutzung einer ehemaligen Scheune zu einem Bio-Erlebnishof in Klein Twülpstedt, hier Sanierung Dach, Fenster, Fasade

Foto: privat

Projektträger: Privat

Ort: Klein Twülpstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: September 2017 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Der bereits bestehende BIOLAND-Hof in Klein Twülpstedt musste aufgrund der steigende Nachfrage sein Geschäft vergrößern. Aus diesem Grund erwarben die Projektträger 2015 eine 3600qm große Hofanlage in zentraler Dorflage an der B244.Die neue Hofanlage wird zu einem Bio-Erlebnishof aufgebaut. In erster Linie wird er für die Region aus ökologischer und ökonomischer Sicht von Nutzen sein. Die Nahversorgung bzgl. regionaler Bioprodukte wird durch den Hofladen gewährleistet, verbessert. Weiterhin werden durch den Aufbau neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, die auch für ältere Arbeitnehmer und solche mit Kindern geeignet sind. Der neue Hofladen (ca. 210qm) soll in der Scheune des neuen Hofes entstehen. In diesen 210qm ist eine Fläche von 50qm für das Lager vorgesehen. Die Diele der Scheune wird als Unterstand bzw. Sitzfläche genutzt. Für Angestellte und Hofgäste entstehen Toiletten im direkt angrenzenden Nebengebäude. In einer ersten Teilmaßnahme wurden Dach, Fenster und Fassade saniert.


Erstellung eines Alltagsradwegekatasters im Landkreises Helmstedt und Entwurf und Realisierung eines Beschilderungskonzepts

Grafik: Wunschliniennetz, Landkreis Helmstedt

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: gesamtes Gebiet der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – September 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung:  Ziel des Projektes ist es, den Fahrradverkehr im Landkreis Helmstedt zu fördern und damit die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. Ein ausgeschildertes Alltagsradwegenetz erhöht die Attraktivität der Region als Wohn- und Tourismusstandort und trägt dazu bei, den Bevölkerungsrückgang zu reduzieren. Es ist zudem ein Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen des Alltagsverkehrs mit Verbrennungsmotoren und trägt insofern zur Verbesserung der Gesundheitssituation aller Menschen bei. Um dies zu erreichen, wird ein Netzplan entworfen in dem das gesamte Alltagsradwegenetz in Verbindung aller Ortschaften im Planungsgebiet sowie der jeweils angrenzenden Ortschaften außerhalb der Region unter Berücksichtigung der Kriterien „Führung des Radweges als straßenbegleitender Radweg“, auf der Straße oder abseits der Straße über vorhandene Freizeit- oder Wirtschaftswege dargestellt wird. Die Netzkonzeption soll dabei ausschließlich an derzeit vorhandenen Straßen und Wegen ausgerichetet werden. Auf der Grundlage des abgestimmten Netzplanes wird dann ein Beschilderungskonzept nach FGSV-Standard entworfen und realisiert werden.


Lückenschluss Radroutenanbindung an das Radwegenetz Elm-Lappwald durch Ausschilderung „Nordkreisroute“ und „Ölper-Route“

Projektträger: Samtgemeinde Grasleben

Ort: Gebiete der Samtgemeinden Grasleben und Velpke

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – Oktober 2017

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Das touristische Radwegenetz im Landkreis Helmstedt umfasst bislang das Gebiet Elm/Lappwald. Dises Netz reicht in nördlicher Richtung bis Mariental-Horst.
Eine weitergehende Anbindung Richtung Norden (Wolfsburg/Oebisfelde) fehlt bislang. Auf der West-Ost-Achse Wolfsburg-Velpke-Öbisfelde plant die Samtgemeinde Velpke derzeit die Radroute Velpker Schweiz. Zwischen Radroute Velpker Schweiz und derm Radwegenetz Elm/Lappwald besteht demnach eine Lücke, die mit Anbindung an die Ölper-Route und die Nordkreisroute geschlossen werden könnte. Die Beschilderung für beide Routen fehlt noch, aber die Ölper-Route ist bereits im „Tourbuch für den Naturpark Elm-Lappwald“ enthalten.
Projektziele sind:
– Erschließung des touristischen Radverkehrs im Nordkreis,
– Erweiterung des radtouristischen Angebotes,
– Erschließung neuer Zielgruppen (Wochenend-Radler) und neuer Quellgebiete (Wolfsburg),
– Lückenschluss zwischen den bereits bestehenden Radrouten Velpker Schweiz und NaTour sowie flächendeckender Ausschilderung,
– Anbindung der Ölper-Route und Nordkreisroute an das Radwegenetz Elm-Lappwald, dadurch wird eine durchgehende Radwegeverbindung bis bspw. Wolfsburg/Oebisfelde geschaffen.


Errichtung eines Multifunktionsspielplatzes am Drömling in der Gemeinde Danndorf

Projektträger: Gemeinde Danndorf

Ort: Danndorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2017 – Oktober 2017

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Zur Attraktivitätssteigerung der Lebens- und Wohnsituation in der Gemeinde Danndorf sowie den umliegenden Dörfern, ist die Einrichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes geplant. Ziel ist es, Alt und Jung besser zu integrieren, einen Treffpunkt zu schaffen, um Gemeinschaftsaktivitäten zu fördern und zusätzlich sportliche Aktivitäten zu ermöglichen. Ferner sollen die verschiedenen Generationen über Spiel, Sport und Kommunikation miteinander in Verbindung gebracht werden. Altersgerechte Spielgeräte sollen den Nutzern helfen, Bewegung und Spaß miteinander zu verbinden. n die Ausarbeitung der Spielplatzgestaltung sollen bewusst alle Interessentengruppen einbezogen werden, um zusätzlich eine möglichst große Akzeptanz bei den Zielgruppen zu erreichen.
Der vorgesehene Standort am Margaritenweg wurde ganz bewusst ausgewählt, da er sich in nächster Umgebung zum dort bestehenden Seniorenwohnhaus und einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Neubaugebiet befindet. Der Spielplatz soll grundsätzlich allen interessierten Nutzern (auch von außerhalb Danndorfs) offen stehen.


Erarbeitung einer Studie zum Kooperationsprojekt „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“

Projektträger: Stadt Schöningen

Ort: Gebiet der LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2017

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Die Straße der Romanik stellt eine der wichtigsten touristischen Markensäulen in Sachsen-Anhalt dar. Sie trägt wesentlich zum Bekanntheitsgrad der romanischen Bauten von Sachsen-Anhalt bei und bildet mit ihren Stationen den roten Faden, der sich durch das gesamte Gebiet zieht. Nun soll diese Arbeit fortgesetzt werden, wobei das Gebiet nun auch auf Niedersachsen ausgeweitet werden soll, denn auch hier gibt es viel zu entdecken. Die Erarbeitung der Studie gewährleistet es der LEADER-Region, dem bereits erfolgreich laufenden Kooperationsprojekt „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ beizutreten,  somit den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und die kulturellen, speziell romanischen Besonderheiten einer größeren Zielgruppe zugänglich zu machen.

Ziel des Projektes ist es, den Landschaftsraum zwischen bzw. entlang der offiziellen Stationen der Straße der Romanik mit Leben zu erfüllen. Die sich in unmittelbarer Nähe der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ befindlichen 3 offiziellen Stationen der Straße der Romanik sind:

–              Walbeck, Ruine der Stiftskirche St. Marien u. Grabplatte Lothars II. in der Dorfkirche St. Michaelis

–              Hamersleben, Stiftskirche St. Pankratius

–              Westerburg


Aufwertung des Brunnentheaters in Bad Helmstedt durch Erneuerung der Licht- und Tontechnikanlagen

Foto: Stadt Helmstedt

Projektträger: Stadt Helmstedt

Ort: Bad Helmstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2017

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: Das Brunnental war und ist für die Bevölkerung der Region ein Ort von zentraler Bedeutung in Hinblick auf Naherholung und Kultur. Dabei stellt das im Jahre 1927 neu eröffnete attraktive Brunnentheater den kulturellen Mittelpunkt  sowohl der Stadt als auch des Landkreises Helmstedt dar und ist gleichzeitig ein wichtiger Kommunikationsort. Die Theatergeschichte selbst reicht in ihren Anfängen bis in das Jahr 1815 zurück und umfasst mittlerweile eine beeindruckende Zeitspanne von 200 Jahren. Rund 50 Vorstellungen unterschiedlichster Prägung kommen in jeder Saison (September bis Mai)  zur Aufführung, die im Schnitt von jährlich 25.000 – 28.000 Zuschauern gesehen werden. Im Zuge der Weiterentwicklung der kulturtouristischen Ausrichtung unserer Region wird die Bedeutung des Brunnentheaters weiter zunehmen.

Aufgrund der in die Jahre gekommenen bestehenden Licht- und Tontechnik des Brunnentheaters ist eine Erneuerung dieser notwendig geworden, da seit den 1980er Jahren im Wesentlichen nur Ersatzbeschaffungen im geringen Umfang getätigt wurden. Ziel dabei ist es das Niveau des Programmangebotes sowie die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten und den Qualitätsstandard des Theaters zukunftsfähig zu machen.


Energetische Sanierung des Gebäudekomplexes Kulturzentrums Ingeleben (Kulturzentrum mit Sportheim) sowie Installation eines barrierefreien Zugangs

Foto: privat

Projektträger: Gemeinde Söllingen

Ort: Ingeleben

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: März 2017 – Oktober 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: Das Kulturzentrum mit dem dazugehörigen Sportheim wird von den örtlichen Vereinen (Sportverein mit seinen Unterabteilungen, Laienspielgruppe Ingeleben, Schützenverein, Feuerwehr) stetig genutzt. Als eines der größten Räumlichkeiten in der Samtgemeinde Heeseberg wird es zudem für gemeindeübergreifende Großveranstaltungen (Bürgerinformationsveranstaltungen, Treffen der Landwirte etc., Theateraufführungen) gern gebucht. Aufgrund des Spielbetriebs des FC Heeseberg werden die sanitären Einrichtungen im Sportheim dringend benötigt. In dem Heim befindet sich zudem die Schießsportanlage des örtlichen Schützenvereins.

Aufgrund fehlender energetischer Isolierungen verzeichnet der Gebäudekomplex einen extrem hohen Energieverbrauch, dessen Kosten die Gemeinde bzw. die Vereine auf Dauer nicht mehr aufbringen können. Von Nachhaltigkeit im Sinne des Klimaschutzes ganz zu schweigen. Zudem befinden sich die sanitären Einrichtungen in einem desolaten Zustand. Selbiges gilt für Warmwasserzubereitung sowie die Heizanlage. Kältebrücken im Sportheim über Kumpelfenster sowie marode Fenster in beiden Gebäuden lassen die Heizkosten explosionsartig ansteigen. Problematisch ist zudem, dass beide Gebäude – Kulturzentrum und das Sportheim – nicht barrierefrei zu erreichen sind. Gerade für Rollstuhlfah-rer (z.B. bei den jährlichen Theateraufführungen, Dorffesten, Informati-onsveranstaltungen, etc.) wird der Besuch von Veranstaltung fast schon unmöglich. Ähnliches gilt für Menschen mit Rollatoren, deren Anzahl aufgrund der demographischen Entwicklung im Dorf stetig steigt.

Um das Kulturzentrum und das Sportheim weiterhin als Begegnungsstätte der Vereine und des Dorfes zu erhalten, wird im Rahmen des Projektes eine umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudekomplexes, die Installation von barrierefreien Eingängen sowie die Möglichkeit, den großen Raum über Trennwände zu verkleinern durchgeführt. Im Sportheim sollen zudem die sanitären Einrichtungen erneuert werden, um die Sportanlage Ingeleben auch weiterhin für den Spielbetrieb des FC Heeseberg zu gewährleisten.