Projekte 2020

Bio-Kisten Lieferservice: Digitalisierung und Basisausstattung – Einrichtung eines Raumes zum lagern und Packen sowie Integration von Soft- und Hardware im Biohof Hansmann

Grafik: privat

Projektträger: Bio Hofladen Hansmann GbR

Ort: Klein Twülpstedt

Förderung über: ELER / ZILE-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Umsetzungszeitraum: April 2020 – Oktober 2020

Projektbeschreibung:

Die Nachfrage nach einem regionalen Bestell- und Lieferservice für Bio Lebensmittel ist steigend. Die Kunden des Bio Hofladens in Klein Twülpstedt sind Familien, ältere Menschen, Kindergärten, Schulen und Firmen. Die Bearbeitung von Bestellungen erfolgte bislang ausschließlich analog, ohne Onlineshop und digitaler Kunden- und Tourenverwaltung. Kisten mussten bisher bereits vor der Ladenöffnung zwischen 6-8 uhr gepackt werden. Die mangelnde Technik sowie die zeitlich eingeschränkte Packzeit sind begrenzende Faktoren für einen Ausbau des Geschäftes. Ziel der Maßnahme ist daher die Digitalisierung und Erweiterung des bestehenden Unternehmens und dadurch Schaffung eines verbesserten Angebots für Kunden sowie Arbeitsplätze.


Ausbau einer Getreideverarbeitung, Mehlproduktion mit Seminarküche sowie Aufbau eines Verkaufsautomaten in Büstedt

Projektträger: Privatperson

Ort: Büstedt

Förderung über: ELER / ZILE-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Umsetzungszeitraum: Mai 2020 – September 2021

Projektbeschreibung:

Über den bestehenden Hofladen wurden bislang nur jene Kunden erreicht, die zu den Öffnungszeiten (Di. u. Do. 9-12 h und 15-18 h sowie Mi. und Fr. 9-12h) Zeit für den Einkauf haben. Aus Rückmeldungen vieler Kunden werden erweiterte Öffnungszeiten und mehr Verkaufstage gewünscht. Dieser Wunsch kann aus personellen Gründen jedoch nicht erfüllt werden. Weiterhin ist der Laden nicht von der Straße aus zu sehen, vielmehr müssen die Kunden auf den Hof fahren. Hier kommt erschwerend hinzu, dass der Laden nur über eine Treppe erreichbar ist und die Kunden am Laden klingeln müssen, um bedient zu werden. Somit bestehen einige Hemmschwellen für potentielle Kunden. Im Rahmen des Projektes soll daher, als zusätzliches Angebot, vor dem Hof ein Verkaufsautomat aufgestellt werden.

Weiterhin wenden sich die Verbraucher zunehmend von den standardisierten Massen- und Convinenceprodukten ab und suchen nach individuellen und handwerklich produzierten Lebensmittel. An dieser Stelle setzt das Konzept der eigenen Mehlproduktion an. Mit Hilfe dieses Projektes sollen künftig neben den klassischen Getreidearten (Weizen und Roggen) in erster Linie die alten und zunehmend nachgefragten Arten Dinkel, Emmer und Einkorn vermahlen werden. Diese Arten werden z. Zt. in nennenswertem Umfang fast ausschließlich in Bayern und Baden-Württemberg angebaut, dort verarbeitet und dann nach Norddeutschland transportiert.

Neben der genannten Mehlproduktion ist der Bau einer Seminarküche /“Backschule“ geplant. Hintergrund ist, dass, wie oben beschrieben, die Verbraucher regional und handwerklich produzierte Lebensmittel wünschen und zunehmend wieder mehr selber kochen und backen möchten. Zeitgleich ist das Wissen um die Lebensmittel, deren Produktion, Lagerung und Verarbeitung gesunken, so dass der Wunsch oftmals dem eigenen Erfahrungsschatz und Fähigkeiten entgegensteht. Aus diesem Grund soll neben der Mehlproduktion auch eine Seminarküche entstehen, in der Brot- und Kuchenbackkurse angeboten werden. Aber auch „Teambuilding-Cooking“-Veranstaltungen, die von vielen Firmen angefragt werden, sind durchführbar.


Erweiterung des Schulwaldes des Gymnasium Anna-Sophianeum zum außerschulischen Lernort

Plan: Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen e.V.

Projektträger: Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen e.V.

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 3: Energie und Ressourceneffizienz

Umsetzungszeitraum: März 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung:

Das Schulwaldprojekt ist im Jahr 2010 entstanden. Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Anna-Sophianeum beschlossen, Bäume gegen den Klimawandel zu pflanzen. Zu den Kooperationspartnern gehörten von Anfang an die Stadt Schöningen, die der Schule eine mehr als 5.000m² große Fläche am Rande des ehemaligen Braunkohletagebaus auf dem Gelände des paläon zur Verfügung gestellt hatte, und die Stiftung Zukunft Wald, die das Projekt personell, finanziell und auch fachlich unterstützte. Am 16. November 2012 pflanzten die Schülerinnen und Schüler des Anna-Sophianeum und die Grundschüler aller Grundschulen im Einzugsbereich des Anna-Sophianeum 2.700 Bäume gegen den Klimawandel. Geplant und durchgeführt wurde diese Pflanzaktion von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe im Rahmen ihrer Facharbeit.

Ziel dieses Langzeitprojektes ist, die Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu motivieren.

Der Schulwald des Gymnasium Anna-Sophianeum wird im Rahmen des Projektes erweitert und soll für Schülerinnen und Schüler besser erreichbar werden. Außerdem wird die Nutzung ausgeweitet. Dazu wird die notwendige Infrastruktur geschaffen und es werden eine Forschungsstation mit Wetterstation und Labor sowie grüne Klassenzimmer errichtet, in denen geforscht und unterrichtet werden kann. Die Astronomie AG erhält eine Abstellfläche und Teleskope zur Beobachtung des Himmels. Die Erweiterungsflächen werden mit zusätzlichen Bäumen bepflanzt, eine Bienenwiese und diverse Insektenhotels angelegt sowie die Voraussetzungen für eine Schulimkerei geschaffen.


Umgestaltung des Dorfplatzes zu einem Kommunikationstreffpunkt mit Mehrgenerationenspielplatz

Fotomontage: Stadt Helmstedt

Projektträger: Stadt Helmstedt

Ort: Barmke

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Umsetzungszeitraum: Februar 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung:

Der Ortsteil Barmke gehört seit der Gemeindereform im Jahre 1974 zur Stadt Helmstedt. Der Stadtteil hat sich seinen ursprünglichen und dörflichen Charakter bis heute erhalten. Viele der etwa 850 Einwohner engagieren sich im hiesigen Sport- und Schützenverein sowie in der Feuerwehr. Darüber hinaus besitzt Barmke leider kaum noch Möglichkeiten, im alltäglichen Leben Schnittpunkte zu entwickeln, zumal die Infrastruktur in den letzten Jahrzehnten entsprechend des allgemeinen Trends weitgehend weggebrochen ist. Waren in Barmke früher noch zwei Bäcker, eine Bank, ein Frisörgeschäft und ein Lebensmittelgeschäft ansässig, so findet sich heute nur noch eine Gastwirtschaft und ein Kiosk mit Bioprodukten im Ort.

Um den zentralen Ortskern und damit die Dorfmitte wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für alle Generationen werden zu lassen, wurde die Idee geboren, den Bereich zwischen Loopgraben, Lindenhorst und Dorfbreite zu einem ganzjährig nutzbaren, multifunktionalen Platz umzugestalten. Attraktivitätssteigerung für das gesellschaftliche Miteinander im Ortsteil Barmke, Aufwertung der Lebensqualität von Dorfbewohnern durch Schaffung eines dörflichen Mittelpunktes und Verbesserung der Möglichkeiten an sozialen Kontakten für alle Altersstrukturen.


Elm-Börde 360 – eine virtuelle Erschließung der Region Elm-Lappwald

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Umsetzungszeitraum: März 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung:

Die Region Elm-Lappwald-Börde zeigt sich seit Jahren rückständig hinsichtlich der Entwicklung digitaler Angebote für die Bereiche Tourismus und Wirtschaft. Mit diesem Projekt soll ein erster wichtiger Schritt zur digitalen Erschließung der Region gemacht werden.

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines Web-basierten virtuellen Rundgangs. Dieser soll zunächst die der LEADER-Region angeschlossenen Gemeinden samt deren touristische / wirtschaftliche Leuchtturmprojekte umfassen, katalogisieren, beschreiben sowie hochwertig und ansprechend präsentieren. Später soll das Projekt in weiteren Teilschritten die gesamte Region Elm-Lappwald-Börde abbilden.
Das fertige, webbasierte Projekt kann in andere Websites – beispielsweise von Kommunen, Wirtschaftsförderern, touristischen Zusammenschlüssen, etc. – eingebunden werden. Mit kleinen Modifikationen kann sie beispielsweise auch als Basis für Kioskanwendungen an touristischen Hotspots oder Smartphone-Apps dienen. Durch die zentrale Bereitstellung über eine eigene Website ist das Projekt leicht modifizierbar und nachhaltig. Neue Punkte können eingepflegt und alte modifiziert werden, was nachhaltig aktuelle Informationen und Entwicklungen in der Region widerspiegelt.
Interessierte Besucher, Investoren usw. können sich schon vorab einen Überblick über die Region, ihrer Möglichkeiten und Chancen verschaffen. Die hochwertige und ansprechende Präsentation der einzelnen Leuchtturmprojekte wertet das Image der Region auf und vermittelt Interessierten einen positiven und fortschrittlichen Eindruck. 


Dorfgemeinschaftshaus Hoiersdorf – Schaffung von Barrierefreiheit und Instandsetzung der Infrastruktur

Foto: Stadt Schöningen

Projektträger: Stadt Schöningen

Ort: Hoiersdorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Umsetzungszeitraum: März 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung: 

Das Dorfgemeinschaftshaus in Hoiersdorf ist Dreh- und Angelpunkt für das aktive gesellschaftliche Dorfleben und stellt somit einen zentralen Faktor für die Attraktivität des Lebensortes dar und die Begegnung von Jung und Alt.
Darüber hinaus wird es ca. 30 Mal im Jahr für private Feiern genutzt. Die Veranstalter kommen dabei nicht nur aus dem Schöninger Stadtgebiet, sondern aus dem gesamten Umland. Mit seiner idealen Größe und der Trennungsmöglichkeit von einem großen und einem kleinen Saal können Veranstaltungen zwischen 20 und 180 Gästen stattfinden.

Allerdings sind die sanitären Einrichtungen in einem desolaten Zustand. Größtes Manko ist die fehlende Barrierefreiheit. Gerade für Rollstuhlfahrer (z.B. bei Aufführungen, Dorffesten, Informationsveranstaltungen etc.) ist der Besuch beschwerlich. Ähnliches gilt für Menschen mit Rollatoren, deren Anzahl aufgrund der demographischen Entwicklung im Dorf stetig steigt.
Da durch den geplanten Umbau der WC-Anlagen die dort derzeitig noch vorhandenen Abstellmöglich-keiten entfallen, soll hierfür ein Ersatz neben der Bühne geschaffen werden. Es handelt sich hierbei u.a. um unter Verschluss zu haltene Ersatzteile und Vorratsmittel, wie z.B. Putzmittel. Aus diesem Grund ist der Abstellbereich neben der Bühne zu umwanden und mit einem verschließbaren Zugang auszustatten.


15 Rad- und E-Bike-Touren in der Tourismusregion Elm-Börde

Foto: T. Kempernolte

Projektträger: Landkreis Wolfenbüttel

Ort: LEADER-Region

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Umsetzungszeitraum: Februar 2020 – Juni 2020

Projektbeschreibung: 

Nach dem großen Erfolg der beiden Bücher – „Die 25 schönsten Wandertouren“ und „Die 20 schönsten Radtouren im Naturpark Elm-Lappwald“ – soll nun ein weiteres Buch mit den 15 schönsten Rad- und E-Bike-Touren für den Bereich rund um den Naturpark Elm-Lappwald entwickelt werden. Zusätzlich sollen auch die Routen gemappt, die POIs eingetragen und Flyer hergestellt werden. Ein kleiner Verlag „Reiffer“ aus der Region wird die Bücher verlegen.
Flyer, App und GPX-Daten werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ziel des Projektes ist die Verbindung der Landkreise Helmstedt, Wolfenbüttel, Harz und Börde im Hinblick auf die Ausgestaltung eines übergreifenden Freizeitradroutennetz.
Mit dem Buch soll den Kulturinteressierten, Erholungssuchenden oder Freizeitsportlern eine Möglichkeit gegeben werden, sich mehr für die Region rund um den Naturpark Elm-Lappwald zu interessieren und geeignete Tourvorschläge zu finden. Weitere informationen finden Sie hier.


Fun-Court (Multifunktionsspielfeld) Danndorf

Projektträger: Gemeinde Danndorf

Ort: Danndorf

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Umsetzungszeitraum: Februar 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung: 

Zur Attraktivitätssteigerung der Lebens- und Wohnsituation in der Gemeinde Danndorf ist die Errichtung eines Fun-Courts geplant. Ziel ist es, die sportlichen Aktivitäten auch außerhalb der festgelegten Zeiten der Sportvereine zu fördern. Verschiedene Spiel- und Sportmöglichkeiten sind sowohl im Sommer als auch im Winter möglich.

Es soll ein Treffpunkt geschaffen werden, um Gemeinschaftsaktivitäten zu fördern und zusätzlich spontane sportliche Aktivitäten zu ermöglichen.

Die Errichtung des Fun-Courts ist zwischen der Waldstraße und dem B-Platz des Sportplatzes beabsichtigt. Der Multifunktionsplatz soll für die gängigen Sportarten wie: Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Hockey, Badminton und Tennis bespielbar sein.


Inszenierung und touristische Inwertsetzung – Infopunkt Schöningen Tagebau

Quelle: Verkehrsverein Schöningen

Projektträger: paläon gGmbH

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Umsetzungszeitraum: Februar 2020 – Juni 2021

Projektbeschreibung: 

Rund zwei Drittel aller Bürger in Deutschland nutzen regelmäßig ein Smartphone mit Internetzugang. Für Wanderer, Individualtouristen, Bürger und Spaziergänger sollen deshalb QR Codes auf Tagebau-Info-Tafeln und Stelen sowie eine mobile Web Applikation (App) angeboten werden, in der virtuelle Rundgänge zum Abruf bereit stehen. Diese können auf internetfähigen mobilen Endgeräten erlebbar gemacht werden. Für die Besucher, die kein Smartphone besitzen stehen Leihgeräte in Form von Tablets im Forschungs- und Erlebniszentrum paläon zur Verfügung. Bestandteile des Projektes sind daher:

App Entwicklung

redaktioneller wissenschaftlicher Aufbereitung der Themen, Anschaffung Info Stelen, Gestaltung Infotafel und Kauf von Tablets.

Citizen Science

Die Inhalte dafür (Filme, Texte, Bilder, Kartographie) werden mithilfe von Bürgerwissenschaftlern (Citizen Science) recherchiert und gesammelt. Dieser Fundus wird in der Datenbank eingepflegt und damit der Tagebau zum Leben „erweckt“.

Get  your Guide 

Darüber hinaus finden Besucher auf der App weitere Informationen über Sehenswürdigkeiten aus der Region, Tourismus, Themen und Aktionen. Reservierungen von Tourguides und Übernachtungen in der Region sind ebenfalls möglich.

Die Apps sind selbstverständlich kostenlos zum Download verfügbar. Zur Erkundung der Region gibt es zusätzlich eine Echtzeit Navigationskarte mit verschiedenen Routen wahlweise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.


Gestaltung und Entwicklung einer VR Simulation eines Altelefanten für den Schöninger Eiszeitzoo

Grafik: Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.

Projektträger: Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Umsetzungszeitraum: Februar 2020 bis Juni 2021

Projektbeschreibung:

Die Altelefanten Funde in Schöningen sind von großer Bedeutung. Vor 300.000 Jahren lebten Herden dieser großen Säugetiere in Niedersachsen. Die Art und Weise, wie Elefanten miteinander kommunizieren ist erstaunlich. Sie nutzen Infraschall, um sich möglichst über weite Strecken bei Artgenossen bemerkbar zu machen. Als Infraschall bezeichnet man Töne, die unterhalb des Hörbereichs des menschlichen Ohres liegen. Die Töne sind also so tief, dass unser Ohr sie gar nicht wahrnehmen kann

Ziel des Projektes ist es, Menschen an dieser Kommunikation zwischen den Tieren teilhaben zu lassen. Dabei hilft neueste Technologie. Tiefe Töne lassen sich in Vibrationen umwandeln und diese sind dann für jeden Menschen spürbar. Der besondere Clou an dieser Herangehensweise ist, dass neben den beiden unmittelbarer Reizen, Sehen und Hören ein weiterer, nämlich das Fühlen bei den Betrachtern angesprochen wird.

Der Eiszeitzoo, wird damit zu einem inklusiven Erlebnis. Niemand wird aufgrund seines Alters, eines Handicaps oder seiner intellektuellen Fähigkeit ausgeschlossen.

Vor der vorhandenen Videoinstallation wird einen 4×3 Meter große Plattform montiert.  Auf dieser Platte stehend können Besucher über ihre Füße damit die Vibrationen unmittelbar wahrnehmen. Über den eigenen Körper ist damit erlebbar, wie Elefanten miteinander kommunizieren.

Gleichzeitig erscheinen Elefanten und deren Jungtiere in einer paläolithischen Landschaft sodass die Besucher sich in die Zeit vor über 300.000 Jahren versetzt fühlen. Der prähistorische Elefant wird basierend auf Informationen von Experten aus dem Paläon in seiner natürlichen Umgebung dargestellt. Wie schon bei der Säbelzahnkatze kann jeder Besucher direkt mit den Elefanten Kontakt aufnehmen und durch Aktionen die Szene aktiv mitgestalten.