Projekte 2018

Ausbau des historischen Schlosstorhäuschens zum Informationspunkt für touristische Angebote des Südkreises und zur LEADER-Region

Foto: Stadt Schöningen

Projektträger: Stadt Schöningen

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Juli 2018 – Juni 2019

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Das so genannte Torhäuschen wurde über Jahrzehnte zu Wohnzwecken genutzt und ist sanierungsbedürftig. Um den ursprünglichen Charakter wiederherzustellen, ist eine vollständige Entkernung mit anschließender Erstellung eines Sanierungskonzeptes als erster Schritt notwendig. Die Stadt Schöningen möchte mit der Sanierung des Torhäuschens eine neue Tourist-Info einrichten und damit die ideale Beratungssituation schaffen, um über den Südkreis zu informieren. Der Zugang soll barrierefrei gestaltet werden. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen direkt vor der Tür, auf dem Burgplatz, zur Verfügung. Die Lage ist zentral. Im Rahmen der LEADER-Maßnahme wird zunächst eine professionelle Sanierungs- und Kostenplanung erstellt, die als Grundlage für die bauliche Umsetzung dienen soll.


Die Elmsburg – archäologische Nachgrabung und touristische Erschließung der mittelalterlichen Kirchenruine

Foto: Landkreis Helmstedt

Projektträger: Landkreis Helmstedt

Ort: Schöningen / Elm

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Mai 2018 – Juni 2020

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Die Elmsburg ist fest verankert im Selbstverständnis der Schöninger und gehört zu den beliebtesten Zielen von Wanderern, Joggern und Mountainbikern im Elm. Sie ist eines der herausragenden archäologischen Denkmäler des Landkreises Helmstedt. Sie umfasst sowohl eine großräumige vorgeschichtliche Wallanlage als auch eine in diese hinein gebaute mittelalterliche Burg. Unmittelbar westlich des vorgeschtlichen Grabenringes liegt eine Gruppe von bronzezeitlichen Hügelgräbern. Der äußere Wall-Grabenring der Elmsburg stellt eine nahezu vollständig erhaltene vorgeschichtliche Wallanlage mit unregelmäßig fünfeckigem Umriss und  Durchmessern von ca. 330 x 300 m dar. In die vorgeschichtliche Befestigung wurde vermutlich im 12. Jahrhundert zur Zeit Heinrichs des Löwen die mittelalterliche Elmsburg hinein gebaut. Für die Befestigung der ca. 157 x 138 m großen „Burg in der Burg“ wurden die natürlichen Gegebenheiten ausgenutzt: ein Sumpf im Norden und ein Erdfall im Südwesten wurden durch einen Graben verbunden.

Der jetzige Zustand der Elmsburg wird weder dem Kulturdenkmal noch den Ansprüchen an ein attraktives Ausflugsziels gerecht. Die Fundamente der Kirche blieben nach den Grabungen in den 50er und 60er Jahren des 20. Jh. offen liegen. Loses Mauerwerk ist über den Kirchengrundriss verteilt und dient immer wieder als Spielplatz für Kinder der nahen Jugendherberge.
Die Elmsburg macht den Eindruck eines zwar geheimnisvollen aber doch sehr verwahrlosten historischen Orts.
Mit der Umsetzung des Projektes soll die Elmsburg hergerichtet und entsprechend ihrer Bedeutung von den Besuchern wahrgenommen werden können. Touristisch bietet sich mit dem Thema „Deutscher Orden“ ein neuer spannender Aufhänger, um die Elmregion nach außen darzustellen. In enger Vernetzung mit dem Rittergut Lucklum im Reitlingstal kann sich die Elmsburg  mit diesem Thema als attraktives Ausflugsziel etablieren. Aktionen wie Workshops für Kinder und Schulklassen, Themenführungen und Burgfeste sollen langfristig für eine Einbindung des historischen Ortes in den regionalen Veranstaltungskanon und die positive Wahrnehmung der Region nach außen sorgen.


Installation der Skulptur“ Männer mit Speeren“ am Burgplatz als Erlebnis-Punkt

Foto: Peter Tuma

Projektträger: Stadt Schöningen

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: April 2018 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Der Karikaturist Peter Tuma ist ein Kind der Stadt Schöningen und mittlerweile in Wolfenbüttel wohnhaft. Vor etwa fünf Jahren inspirierte ihn das Geschehen rund um die Schöninger Speere, DER archäologische Sensationsfund weltweit, zu einer außergewöhnlichen Reihe an Zeichnungen: „Männer mit Speeren“ oder „Die Schöninger Männer“. Vor etwa zwei Jahren stellte Herr Tuma einige hundert Zeichnungen im paläon aus. Auf Initiative des Verkehrsvereins Schöningen e.V. bringt die Stadt Schöningen im Rahmen des Projektes nun einen dieser Männer als Wegzeichen ins Zentrum der Stadt der Speere um Identifikation zu stärken und touristische Anziehungskraft zu generieren – ein Beitrag Kulturtourismus und Lebens- und Standortqualität.


Verschriftlichung des Ausstellungskatalogs „Das Versteck – Das Steinsalzwerk „Braunschweig-Lüneburg“ als Kulturgutdepot im zweiten Weltkrieg“ in einem Buch

Foto: Heinrich Lohrengel

Projektträger: Der Markgrafsche Hof Museum Grasleben e.V.

Ort: Grasleben

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: April 2018 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Am 6. 3. 2017 eröffnete der Grasleber Museumsverein „Der Markgrafsche Hof- Museum Grasleben e.V. seine Sonderausstellung „Das Versteck – Das Steinsalzwerk „Braunschweig-Lüneburg“ als Kulturgutdepot im zweiten Weltkrieg“.
Am Beispiel des Grasleber Steinsalzwerkes als eines von über 671 „Verstecken“ auf dem Gebiet des „Dritten Reiches“ können die Besucher in der Ausstellung erfahren, wie Kulturgut in Kriegszeiten zu schützen versucht wurde.

Über den begrenzten Zeitrahmen der Sonderausstellung hinaus sollten deren Inhalte und Erkenntnisse als ein weiteres Dokument zur Kulturgeschichte des Dritten Reiches im allgemeinen und natürlich auch zur Grasleber Ortsgeschichte im Besonderen durch Erstellung eines Buches greifbar bleiben. Insbesondere soll auch Menschen, die nicht aus dem direkten Umkreis stammen, die Möglichkeit gegeben werden, die Inhalte der Ausstellung umfangreich und dauerhaft in einem Buch zu studieren.Daher wurde im Rahmen des Projektes der Katalog zur Ausstellung entworfen.



Der Eiszeitzoo von Schöningen

Foto: Förderverein , Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.

Projektträger: Förderverein , Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.

Ort: Schöningen

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Februar 2018 – Juli 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 2: Grünes Band

Projektbeschreibung: 

Seit bald fünf Jahren werden im Forschungs- und Erlebniszentrum paläon die ältesten Jagdwaffen der Menschheit präsentiert. Das Haus ist eines der Leuchtturmprojekte in der Leader-Region. Nun wollen wir mit der hier beschriebenen Installation zusätzliche Aufmerksamkeit für die Leader Region schaffen.  Denn nur hier werden Besucher die Möglichkeit haben, die Jäger der Eiszeit „live„ zu er-leben. Ergänzend zur geplanten Installation des Waldelefanten am Elmhaus in Schöningen werden im Eiszeitzoo künftig auch die Elefanten der Eiszeit zu erleben sein. Durch die Vernetzung dieser beiden Stand-orte ist es möglich, den Tages- und Kultur-touristen eine Eiszeitsafari der ganz besonderen Art anzubieten. Ob als Wanderer  oder Radfahrer, als Tagungstourist oder Tages-ausflügler – Nur hier ist Wissenschaft in dieser hochmodernen Form erlebbar. Für die Bürger und Bürgerinnen der Region bedeutet dies auch einen Mehrwert an barrierefreier erlebbarer Wissenschaft und einen weiteren Identifikationsraum mit ihrer Heimat und natürlich auch ein Stück zusätzliche Lebensqualität.  Mithilfe modernster Technik eines Monitorsystems soll es nun den Besuchern des paläons ermöglicht werden in Interaktion mit den dargestellten Tieren zu treten.


Aufstellung eines Minifussballfeldes für den TSV Grasleben und für Gäste des Freibades Grasleben

Foto: Samtgemeinde Grasleben

Projektträger: Samtgemeinde Grasleben

Ort: Grasleben

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: April 2018 – August 2018

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Das Gelände des TSV Grasleben und das Freibad Grasleben befinden sich auf nebeneinanderliegenden angrenzenden Grundstücken, die teilweise der Gemeinde Grasleben und teilweise der Samtgemeinde Grasleben gehören.  Auf dem Freibadgrundstück befinden sich außer dem Schwimmbecken bspw. noch ein kleines Trampolin und auch ein Volleyballfeld. Auf dem TSV-Gelände befindet sich außer dem Fußballfeld u. a. bereits eine Skateranlage, die von Jugendlichen aus der Umgebung genutzt werden kann. Diese Verknüpfung von verschiedenen Freizeitaktivitäten für die Bevölkerung kann durch das Aufstellen eines Minispielfeldes noch erhöht werden. Zwischen dem Freibadgrundstück und dem Grundstück, welches der TSV nutzt, befindet sich ein Zaun. Im Zaun befindet sich ein direkter Zugang, der vom TSV zum Freibadgelände führt. An diesen Zaun soll das Minispielfeld errichtet werden, damit sowohl vom Freibad als auch vom TSV aus ein Zugang zum Minispielfeld entstehen kann.


Umnutzung einer ehemaligen Scheune zu einem Bio-Erlebnishof in Klein Twülpstedt, hier 2. BA „Innenausbau, Außenanlage und Erlebnis“

Foto: privat

Projektträger: Privatperson

Ort: Klein Twülpstedt

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: Mai 2018 – Februar 2019

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Der bereits bestehende BIOLAND-Hof in Klein Twülpstedt musste aufgrund der steigende Nachfrage sein Geschäft vergrößern. Aus diesem Grund erwarben die Projektträger 2015 eine 3600qm große Hofanlage in zentraler Dorflage an der B244.Die neue Hofanlage wird zu einem Bio-Erlebnishof aufgebaut. In erster Linie wird er für die Region aus ökologischer und ökonomischer Sicht von Nutzen sein. Die Nahversorgung bzgl. regionaler Bioprodukte wird durch den Hofladen gewährleistet, verbessert. Weiterhin werden durch den Aufbau neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, die auch für ältere Arbeitnehmer und solche mit Kindern geeignet sind. Der neue Hofladen (ca. 210qm) soll in der Scheune des neuen Hofes entstehen. In diesen 210qm ist eine Fläche von 50qm für das Lager vorgesehen. Die Diele der Scheune wird als Unterstand bzw. Sitzfläche genutzt. Für Angestellte und Hofgäste entstehen Toiletten im direkt angrenzenden Nebengebäude. In dieser zweiten Teilmaßnahme wird der Innenausbau sowie die Außenanlage realisiert.


Schaffung eines Mehrgenerationengartens

Foto: Gemeinde Grafhorst

Projektträger: Gemeinde Grafhorst

Ort: Grafhorst

Förderung über: ELER / LEADER-Richtlinie

Umsetzungszeitraum: April 2018 – März 2019

Einordnung REK: Handlungsfeld 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen

Projektbeschreibung: 

Das Außengelände des Gemeindezentrums Grafhorst ist als Rasenfläche mit Beeten ohne eine besondere Zweckbestimmung angelegt und in einem erneuerungsbedürftigem Zustand. Die auf dem angrenzenden Spielplatz vorhandenen Spielgeräte sind aus den 60er Jahren und ebenfalls erneuerungsbedürftig. Unter heutigen pädagogischen Gesichtspunkten bieten sie keinen ausreichenden Bewegungsanreiz für Kinder und sind wenig bis gar nicht kreativitätsfördernd.

Zur Attraktivitätssteigerung der Lebens- und Wohnsituation in der Gemeinde Grafhorst, ist die Einrichtung eines Mehrgenerationengartens geplant. Ziel ist es, Alt und Jung besser zu integrieren, einen Treffpunkt zu schaffen, um Gemeinschaftsaktivitäten zu fördern und zusätzlich sportliche Aktivitäten zu ermöglichen. Ferner sollen die verschiedenen  Generationen über Spiel, Sport und Kommunikation miteinander in Verbindung gebracht werden. Altersgerechte Spielgeräte sollen den Nutzern helfen, Bewegung und Spaß auch generationenübergreifend miteinander zu verbinden.