Errichtung von Stempelstationen im Naturpark Elm-Lappwald

Errichtung von Stempelstationen im Naturpark Elm-Lappwald
Projektträger:Landkreis Helmstedt
Ort:LEADER-Region
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Der Naturpark Elm-Lappwald hält auf einer Fläche von 470 km² ein Wegenetz mit 97 ausgeschilderten Wanderwegen und einer gesamten Streckenlänge von über 900 km bereit. Das Elm-Freizeit-Team hat ein Konzept entwickelt, das – angelehnt an Formate wie die „Harzer Wandernadel“ zum Erkunden des Naturparks einlädt. Auf 34 ausgewählten Wanderungen werden die Besucher*innen zu 34 Stempelstellen geführt und somit zu den vielen Sehenswürdigkeiten und Kleinoden, die den Naturpark Elm-Lappwald einzigartig machen. „Navigator“ ist das Elmi-Wanderstempelbuch, dass vorab für eine Schutzgebühr an den Tourist-Informationen der Region erworben werden kann. Für Kinder und Jugendliche wird es ein eigenes, altersgerechtes Buch geben. In den Büchern enthalten ist eine separate Übersichtskarte. An den Stempelstellen angekommen, prägt man mit einer eigens entwickelten Installation in den Stempelhäuschen das entsprechende Feld im Buch. Ist es vollständig ausgefüllt, erhalten die Wanderer bei Vorlage in den Touristinformationen ihren Elmi-Wanderpin als Trophäe.

Das Konzept umfasst insgesamt 34 Stempelstellen. Davon liegen 15 in der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“. Grundlage ist das ebenfalls mit Hilfe von LEADER geförderte Wanderbuch von Elm-Freizeit. Die Stempelstellen liegen allesamt an bereits „erschlossenen“ Wanderrouten und bringen deren Besonderheiten noch einmal zum Vorschein.

Folgende Artikel und Leistungen sind für die Umsetzung geplant:
– Herstellung und Aufstellung der Stempelhäuser
– Herstellung der Stempel
– Stempelbuch Erwachsene
– Stempelbuch Kinder
– Pin Elmi
– Pin Elmi Kinder
– Roll Ups
– Flyer
– Wandernadel-Faltkarte

Zusätzlich zu dem „klassischen“ Wanderstempelbuch soll es eine kostenlose App geben, die die Wanderer auf ihren Wanderungen begleitet und umfassende Informationen per Text- oder Audio-Datei bereitstellt. Die App wird jedoch außerhalb des LEADER-Projektes realisiert.

Zur Website von Elm-Freizeit gelangen Sie hier.

Foto: Thomas Kempernolte im YouTube-Film

Ausbau eines landwirtschaftlichen Gebäudes zu Wohnzwecken für eine junge Familie

Ausbau eines landwirtschaftlichen Gebäudes zu Wohnzwecken für eine junge Familie
Projektträger:Privatperson
Ort:Barmke
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Der Hof ist Bestandteil des alten Dorfzentrums Barmke, welches als Rundlingssiedlung um die Kirche des Dorfes gebaut worden ist. Die ehemals landwirtschaftlich genutzte Scheune (Heuboden, Stallanlage, Waschküche) soll für eine familiäre Erweiterung in ein Wohngebäude umgebaut werden. Es soll ein Mehrgenerationen-Hof entstehen.

Der Charakter soll, soweit es möglich ist, nicht verändert werden. Die alte Backsteinfassade zum Hof soll mit seinen zahlreichen Verzierungen erhalten bleiben. Die notwendige Dämmung wird ins Innere des Gebäudes verlegt. Das Dach, bestehend aus alten Tonziegeln, soll an der Ostfassade instandgesetzt und an der Westfassade erneuert werden. Die Fenster zum Hof sollen größtenteils gegen zweiflügelige Holzfenster ausgetauscht werden. Die Haustüren sind als Holztüren ähnlich der des Haupthauses geplant. Es soll mit alternativen Energien geheizt werden (Luft-Wärme-Tauscher, Photovoltaik, Solarthermie).

Foto: privat

Errichtung eines Bikeparks in Schöningen

Errichtung eines Bikeparks in Schöningen
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebenqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Im Sommer 2020 erkundigten sich vier Jugendliche im Rathaus der Stadt Schöningen nach einer möglichen Fläche, um einen Bikepark zu errichten. Mit dem Verweis auf den Fachbereich Jugendpflege wurden sie von dort in das Jugendfreizeitzentrum (JFZ) geschickt. Die Jugendlichen gehen ihrem Sport mit großer Begeisterung nach und sind sehr an einer Umsetzung und der entsprechenden Mitwirkung des Projektes interessiert.

Während der folgenden Monate wurden in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, den entsprechenden Fachbereichen und dem JFZ viele verschiedene Ideen hinsichtlich eines solchen Projektes gesammelt. So wurden zum einen mögliche Flächen gesucht, auf denen eine solche Anlage errichtet werden kann, zum anderen wurden sowohl Kosten als auch Finanzierungs- und Nutzungsmöglichkeiten eines Bikeparks zusammengetragen.

Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Sport- und Freizeitanlage, die für jeden zugänglich und nutzbar ist und möglichst vielen Interessen entgegenkommt. Zentrales Element soll dabei ein sogenannter asphaltierter Pumptrack sein, der mit Fahrrad, Skateboard, Inlinern, Rollern, Laufrädern und ähnlichen fahrbaren Untersätzen genutzt werden kann. In einem weiteren Teil des Bikeparks sollen zudem Dirtpark-Elemente entstehen und ein Mountainbike-Parcours vervollständigt die Planung. Auf diese Art und Weise soll ein Ort geschaffen werden, der generationsübergreifend und unabhängig einer möglichen Vereinszugehörigkeit und des Wohnortes für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht.

Hier geht’s zum Teilprojekt „Dirt Area“ (2. BA)

Foto: Stadt Schöningen

Ausbau eines Verkaufs- und Imbisswagens in Watenstedt

Ausbau eines Verkaufs- und Imbisswagens in Watenstedt
Projektträger:Kulturverein Watenstedt e.V.
Ort:Watenstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

In Watenstedt gibt es viele Menschen in unterschiedlichsten Vereinen, Gruppen und Institutionen die sich für ein aktives Miteinander engagieren. Verschiedenste Veranstaltungen die generationsübergreifend alle zusammenbringen sollen, traditionelle Feste, gemeinsame Treffen sowie für spezielle Zielgruppen werden mit sehr großem Engagement organisiert.

Die Bewirtung und Ausrichtung all dieser Veranstaltungen findet in unterschiedlichster Form statt, mit teilweise sehr hohem Aufwand, bis hin zu kompletten Absagen der Aktivitäten. Vor Ort besteht nicht die Möglichkeit entsprechend große Räumlichkeiten zu nutzen die dem Anspruch angemessen sind.
Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass die im Ort bestehenden Räumlichkeiten nur bedingt für Vereins- und gesellschaftliche Zwecke geeignet sind. Die Ausstattung beschränkt sich auf das Nötigste, die Kapazität ist sehr begrenzt und dieser Raum wird in erster Linie als Schulungsraum der Feuerwehr genutzt.

Der Kulturverein Watenstedt e.V. möchte für diesen Zweck mit Hilfe von LEADER einen „Imbisswagen“ ausbauen der für alle Interessengruppen zur Verfügung steht. Dieser soll fester Bestandteil aller gesellschaftlichen Ereignisse werden, er soll die Organisation und Vorbereitung sämtlicher Planungen vereinfachen und die Umsetzung neuer Ideen zum gemeinsamen Miteinander erleichtern.

Dieser traditionelle Holzbauwagen wird, witterungsbeständig, praktisch und funktionell, von Grund auf neu ausgebaut. In diesem Wagen soll sich alles wieder finden was für eine Bewirtung gebraucht wird. Durch seine Mobilität ist er ortsunabhängig einsetzbar und bietet allen Nutzergruppen die benötigte Flexibilität und Freiheit in ihrer Planung.

Der Imbisswagen soll zur Förderungen und Erhaltung des Gemeinschaftslebens beitragen, er soll darüber hinaus die Attraktivität steigern sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen und somit den Gemeinschaftssinn ausbauen. Weiterhin bietet er an Mehrwert in erster Linie seine Mobilität, des Weiteren ist in diesem Wagen alles stationär vorhanden was flexibel für eine Bewirtschaftung vor Ort benötigt wird. Es wird dort alles zentral gelagert, sowie transportiert. Diese Flexibilität bietet allen Veranstaltungen Planungsfreiheit und lässt ein viel offeneres Konzept zu.

Foto: Kulturverein Watenstedt e.V.

Errichtung eines Gebäudekomplexes für Zookasse, -shop und Gastronomiebereich für das Artenschutzzentrum Grasleben

Projektträger:Artenschutzzentrum Grasleben GmbH
Ort:Grasleben
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

In den vergangenen 4 Jahren ist in der Gemeinde Grasleben, Ortsteil Heidwinkel, ein Artenschutzzentrum für vom Aussterben bedrohte Tiere entstanden. Die Unternehmung hat vom Landkreis im Jahr 2016 die Zoogenehmigung erhalten und stellt somit eine kulturelle Einrichtung dar.

Ziel des Projektes ist es, den Ortsteil Heidwinkel zunehmend wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für alle Generationen werden zu lassen. Hierzu wurde die Idee geboren, zur Steigerung der Attraktivität eine Aufenthalts- und Eventgastronomie für das gesellschaftliche Miteinander in der Samtgemeinde Grasleben zu schaffen. Hierzu soll ein Gebäudekomplex der einen Ressourcen schonenden und nachhaltigen Betrieb einer barrierefreien Aufenthalts-/ Event-Gastronomie mit integrierter Zookasse – und Shop ermöglicht entstehen. Hierdurch soll die Attraktivität und Aufenthaltsqualität des Artenschutzzentrums insgesamt gesteigert werden und zugleich die Region Heidwinkel insgesamt aufgewertet werden.

zwischen uns – ein Familienprojekt über die Grenze

zwischen uns – ein Familienprojekt über die Grenze
Projektträger:Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e. V.
Ort:LEADER-Regionen „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ und „Flechtinger Höhenzug“
Handlungsfeld:HF 3 – Kulturelles Erbe und Naturerbe
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Schüler*innen aus zwei benachbarten Regionen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erforschen die Geschichte der innerdeutschen Grenze. Im eigenen Umkreis begeben sie sich auf Recherche, werden zu Interviewern, sammeln Themen und stellen Zusammenhänge her:

  • Was bedeutete die Teilung für die eigenen Familiengeschichten? Was bedeutet die Teilung für die eigene Biographie, für die Stadt, für die Gesellschaft?
  • Wie lebten die Menschen auf beiden Seiten der Grenze – und gibt es diese Grenze noch in den Köpfen?

Ein Film entsteht, der die Reise der Jugendlichen begleitet und von ihnen gestaltet wird – sie befragen Zeitzeugen, stellen eigene Überlegungen an, ein filmisches Zeugnis eines wichtigen Abschnitts der deutschen Geschichte. Die Gedenkstätte Marienborn, das Zonengrenzmuseum Helmstedt, das Grenzdenkmal Hötensleben und weitere Orte sollten als einzigartig erhaltener Grenzabschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze eine zentrale Rolle spielen.

Projekt:

30 Jahre nach dem Mauerfall sind die Folgen der Teilung noch immer präsent und gerade in den Medien ein immer wiederkehrendes Thema. Dabei wird die Grenze und die innerdeutsche Teilung langsam zum historischen Ereignis, während die lebendige Erinnerung daran zusehends in den Hintergrund tritt.

Das Projekt „zwischen uns“ hat Jugendlichen aus zwei Regionen an der ehemaligen Grenze eine Plattform geben, um gemeinsam auf Spurensuche zu gehen. Was bedeutete die Grenze, gibt es sie noch heute, und wie könnte die Grenze ganz verschwinden? Wie können wir in Erfahrung bringen, was die Grenze für die Menschen bedeutet hat, wie können wir es anderen Menschen vermitteln?

Nach einem gemeinsamen Kick-Off wurden gemischte Teams von Teilnehmer*innen aus beiden Regionen gebildet. Die Jugendlichen erarbeiteten die Themen und erstellten ihre Beiträge gemeinsam. Das Filmmaterial wurde während des Workshops gesichtet und geschnitten. Wo nötig erfolgte die endgültige Postproduktion im Anschluss an den Workshop durch Dozent*innen.

Für das Projekt wird die Zusammenarbeit mit Schulen in beiden LEADER-Regionen initiiert. Der Workshop wurde in den Schulferien durchgeführt. Die Vorbereitung des Themas im Unterricht wird angeregt.

Das Filmmaterial aus dem Workshop kann vielfältig verwendet werden. Neben der Präsentation an Schulen und Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit, bietet sich auch die gezielte Platzierung auf Social Media Plattformen an. Denkbar wäre auch eine längerfristige Präsentation im Bereich der Gedenkstätte, etwa in einem der historischen Wachtürme. Eine überregionale Verwertung, etwa in politischen Programmen oder Festivals, wird angestrebt.

Film:

Am Ende entstand ein Dokumentarfilm, der auf eine besonders spannende Weise die Geschichte der Menschen beiderseits der damaligen Grenze erzählt. Der Film wurde am 28. April 2022 im Kino Roxy-Lichtspiele in Helmstedt uraufgeführt. Eine weitere Aufführung erfolgte im Rahmen des FLÖZerfest am Lappwaldsee am 29. Mai 2022. Im Zuge des Tages der Regionen in Nordgermersleben wird der Film dann für die Öffentlichkeit und Interessierte am Sonntag, den 02.10.2022 ab 15 Uhr präsentiert. Der Film wird an beiden Tagen im Saal des Kronprinz Nordgermersleben gezeigt.

Mittlerweile können Sie sich den Film auch online ansehen.

Umgestaltung des Dorfplatzes zu einem Kommunikationstreffpunkt mit Mehrgenerationenspielplatz

Umgestaltung des Dorfplatzes zu einem Kommunikationstreffpunkt mit Mehrgenerationenspielplatz
Projektträger:Stadt Helmstedt
Ort:Barmke
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Der Ortsteil Barmke gehört seit der Gemeindereform im Jahre 1974 zur Stadt Helmstedt. Der Stadtteil hat sich seinen ursprünglichen und dörflichen Charakter bis heute erhalten. Viele der etwa 850 Einwohner engagieren sich im hiesigen Sport- und Schützenverein sowie in der Feuerwehr. Darüber hinaus besitzt Barmke leider kaum noch Möglichkeiten, im alltäglichen Leben Schnittpunkte zu entwickeln, zumal die Infrastruktur in den letzten Jahrzehnten entsprechend des allgemeinen Trends weitgehend weggebrochen ist. Waren in Barmke früher noch zwei Bäcker, eine Bank, ein Frisörgeschäft und ein Lebensmittelgeschäft ansässig, so findet sich heute nur noch eine Gastwirtschaft und ein Kiosk mit Bioprodukten im Ort.

Um den zentralen Ortskern und damit die Dorfmitte wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für alle Generationen werden zu lassen, wurde die Idee geboren, den Bereich zwischen Loopgraben, Lindenhorst und Dorfbreite zu einem ganzjährig nutzbaren, multifunktionalen Platz umzugestalten. Attraktivitätssteigerung für das gesellschaftliche Miteinander im Ortsteil Barmke, Aufwertung der Lebensqualität von Dorfbewohnern durch Schaffung eines dörflichen Mittelpunktes und Verbesserung der Möglichkeiten an sozialen Kontakten für alle Altersstrukturen.

Foto: Stadt Helmstedt

Errichtung eines Windenergielehrpfades

Errichtung eines Windenergielehrpfades
Projektträger:Landwind Verwaltungs GmbH & Co. KG
Ort:Söllingen
Handlungsfeld:HF 4 – Folgen des Klimawandels
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2019

Projektbeschreibung:

In Söllingen besteht ein Windpark mit 17 Windenergieanlagen. Die Windenergie ist mittlerweile eine tragende Säule der Energiewende. Der Bau von Windenergieanlagen ruft allerdings bei einem Teil der Bevölkerung vor Ort, die sich nicht ausreichend informiert fühlen, einen Widerstand hervor.

Mit der Errichtung eines Wind-Energielehrpfades soll das Verständnis für erneuerbare Energieproduktion und Energiekonsum bis hin zu Speichertechnologien und Speichermöglichkeiten durch Interaktivität und Spaß gefördert werden.

An verschiedenen Stationen im Windpark lernen die Besucher durch spielerische Aktivitäten das Thema Windenergie/Natur-, Umwelt- und Klimaschutz kennen. Die einzelnen Standorte werden mit Erläuterungstafeln, z.B. oberer Teil für Erwachsene – unterer Teil kindgerecht, ausgestattet. Eine Rallye mit Fragebögen entlang der Stationen bietet die Möglichkeit, dass Kinder selbstständig oder in Gruppen den Windpark erforschen. Ausgefüllte Fragebögen können anschließend an einer Verlosung teilnehmen. Optional bietet die Installation eines Outdoor-Displays inkl. Software, die Möglichkeit die Leistungsdaten der Windenergieanlage anschaulich zu visualisieren.

Foto: Amtshof Eicklingen

Alte Schule Rennau und Treffpunkt für Jung und Alt, hier Einrichtung von drei Wohneinheiten für ein familienfreundliches Wohnen im Dorfkern in der alten Schule

Alte Schule Rennau und Treffpunkt für Jung und Alt, hier Einrichtung von drei Wohneinheiten für ein familienfreundliches Wohnen im Dorfkern in der alten Schule
Projektträger:Privatperson
Ort:Rennau
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2019

Projektbeschreibung:

In Rennau gibt es nur wenige Mietwohnungen. Mehr werden gebraucht. Das Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Helmstedt prognostiziert für Mehrfamilienhäuser einen Bedarf von 346 Wohnungen in 2020, ohne Neubauten werde es eine Unterdeckung von 21% geben. Und es empfiehlt den Dörfern, attraktiver für junge Menschen und Familien werden.

Die ehemalige Schule ist ein zentrales, erhaltenswertes Gebäude, jedoch heruntergekommen und unbewohnt. Das auszubauende Fachwerkhaus steht auf dem ehemaligen Anger des Angerdorfes Rennau, zwischen Kirche und Feuerwehr. Zentraler geht es nicht. Derzeit gibt es zu wenig Alltags-Begegnungsmöglichkeiten. Jugendliche treffen sich in der Bushaltestelle. Es gibt kein Intergenerationenangebot. Es gibt keinen Spielplatz

Im Rahmen des Projektes werden drei familienfreundliche Wohnungen, mit guten Grundrissen, passender Größe und in hoher Qualität hergerichtet. In jeder wird auch dauerhaft mindestens ein Kind leben.

Zusammen mit der Einrichtung eines Jugendtreffs sowie eines Spielplatzes wird so im Gebäude der Alten Schule ein gründlich saniertes Schmuckstück im Dorf entstehen, das eine langfristige, sinnvolle Nutzung erhält.

Foto: privat

Bau eines Spielplatzes und Einrichtung eines Treffpunktes für Jung und Alt in der Alten Schule in Rennau

Bau eines Spielplatzes und Einrichtung eines Treffpunktes für Jung und Alt in der Alten Schule in Rennau
Projektträger:Privatperson
Ort:Rennau
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2019

Projektbeschreibung:

In Rennau gab es keinen öffentlichen Treffpunkt für Jugendliche und Kinder. Jugendliche wollen sich aber (und müssen das auch tun für eine gesunde Entwicklung) außerhalb von zu Hause treffen. Auch für ältere Menschen gibt es zu wenig öffentliche Möglichkeiten, sich zu treffen. Und es mangelt an generationsübergreifenden Angeboten.

2018 wurde daher der Verein „Alte Schule Rennau e.V.“ gegründet. Zwecke des Vereins sind die Förderung der Jugend- und Altenhilfe sowie von Kunst und Kultur. Dies soll verwirklicht werden insbesondere durch die Unterhaltung und Belebung von Räumlichkeiten in der ehemaligen Schule in Rennau.

Der Verein baut in diesem Projekt einen Raum zu einem Treffpunkt um und erreichtet zudem im Außenbereich einen Spielplatz und eine Terrasse.

Foto: privat