Heesehof: Land_erleben und genießen, Erlebnisbauernhof mit Hofcafé und Hofladen

Heesehof: Land_erleben und genießen, Erlebnisbauernhof mit Hofcafé und Hofladen
Projektträger:Privat
Ort:Jerxheim
Handlungsfeld:HF 4 – Folgen des Klimawandels, HF 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen; HF 2: Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2024
Projektwebseitewww.heesehof.de

Projektbeschreibung:

Der Heesehof befindet sich in Jerxheim, in der Nähe des Heesebergs und am Großen Bruch. Die Grünlandflächen werden seit dem 01.01.2023 nach ökologisch/biologischen Kriterien bewirtschaftet. Der Heesehof ist in der Region als Produzent von Lammfleisch und Schafkäse bekannt.
Der Betrieb hatte sich schon vor Jahren dazu bekannt, auf den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz im Grünland zu verzichten und auch den Einsatz im Ackerbau auf ein Minimum zu reduzieren. Durch die Schaffung von weiteren Biotopen und Extensivierungen zur Schaffung von Lebensräumen für die heimische Tier und Insektenwelt hat der Betrieb sein Angebot an Biodiversität ausgebaut.

Um die Vielfalt dieser Biodiversität am Heeseberg und im Großen Bruch, aber auch die Region als Schmelztiegel historischer Ereignisse (Grünes Band) den Menschen näher zu bringen, ist der Ausbau der Hofstelle in Jerxheim als Hofcafé und Hofladen mit einem vielseitigen Angebot als Begenungsstätte und touristische Bereicherung geplant.

Ziel ist es den Standort in Jerxheim so zu gestalten, dass das dieser sich zu einem Vorzeigeprojekt in der Region Helmstedt/Halberstadt/Wolfenbüttel entwickelt. Dazu sind folgende Teilmaßnahmen notwendig:

  • Ausbau eines Gebäudes als Hofcafé
  • Ausbau des Schafstallgebäudes als Hofladen mit Küchenbereich, Lagerraum und Sanitäranlagen
  • Einrichtung einer Käserei
  • Ausbau, ggf. Umbau des Vorhandenen Schlachtraum
  • Bewerbung des Angebotes per Website und Flyer

Im Rahmen des Projektes soll die Hoffläche ansprechend hergerichtet werden, mit Parkmöglichkeiten und Stellplätzen für Wohnmobile (derzeit gibt es bereits drei Stellplätze für Wohmobile im Rahmen des Projektes „Landvergnügen“). Im kleinen Haus soll ein Café für bis zu 16 Personen entstehen.
Ein Teil des Schafstalls wird derzeit schon als Schlachtraum genutzt, dieser soll für den Publikumsverkehr und für das Vorhaben um eine Schau-Küche ergänzt und ausgebaut werden. Für das Angebot sind Toiletten nötig, die vorhanden sind, aber entsprechend modernisiert werden müssen. Ein Teil des Stallgebäudes soll als Hofladen ausgebaut werden.

Foto: C. Weihe

Anschaffung Kühltechnik, E-Lastenfahrrad für den Kundentransport zum Gemüsefeld

Anschaffung Kühltechnik, E-Lastenfahrrad für den Kundentransport zum Gemüsefeld
Projektträger:Hansmann’s Hofladen GbR
Ort:Klein Twülpstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Nachfrage nach einem regionalen Bio Lebensmittel ist steigend. „Wissen wo es herkommt“ oder „Bio beginnt beim Bauern“ heißt die Devise. Die Erzeugung, die Vermarktung, das Erlebnis auf dem Hof/Feld und Transparenz machen Hansmann`s Hofladen GbR aus. Der Betrieb besteht aus Hofladen, Bio-Kisten Lieferservice und Hofcafe. Es wurden mittlerweile 6 Arbeitsplätze in den 3 Bereichen geschaffen. Zuletzt wurden durch die Digitalisierung der Bio Kiste die Basis für die Weiterführung des Lieferdienstes zur Grundversorgung in der ländlichen Region gelegt.

Für eine Weiterentwicklung von Hofladen und Lieferservice bzw. für die Schaffung eines Mehrwertes für die Kunden sind Investitionen in folgenden Bereichen notwendig:

  1. Kühltechnik (a. Wandkühlregal, b. Tiefkühlschrank, c. Kühlthresen)
  2. Möglichkeit für Kunden-/Besuchertransport zu den Feldern

Ein wichtiger Bereich im Lebensmittelhandel sind gekühlte, verpackte Produkte (Molkereiprodukte, Wurst, Fleisch, vegan). Unsere Kunden wünschen bzw. fordern ein größeres Sortiment in diesem Bereich. Aktuell können wir die Nachfrage nicht erfüllen.Ein passendes Wandkühlregal mit 5 m Länge würde ein umfangreicheres Produktangebot bieten.
Weiterhin besteht ein Mehrbedarf der Tiefkühlprodukten. Der Kundenbedarf bedingt eine 2 m langen Tiefkühlschrank. Der Hofladen verfügt lediglich über einen 0,6 m breiten Tiefkühlschrank. Auch hier kann der Bedarf nicht angeboten werden.

Ein weiterer Mehrwert für die Kunden sowie eine deutliche Steigerung der Einkaufsattraktivität wird durch eine Kühlthreserweiterung erzielt werden. Der Bedarf an Käse, Antipasti, regionalem Wurst und Fleischangebot bedingt eine Erweiterung um 3,75 m. Aktuell können wir auch hier nicht den Kundenwünschen nachkommen

Ein Alleinstellungsmerkmal unseres Hofladens ist die Anbindung der familiären Ackerflächen. Häufig möchten Kunden sehen wo und wie es wächst. Leider besteht hier kein Transportfahrzeug. Einen besonderen Service der Feldbesichtigung kann durch ein Elektro- Fahrrad mit Transportbox für Kinder oder Gemüse realisiert werden. Ein kurzer Feldbesuch mit dem Fahrrad ist ein informatives Erlebnis für den Kunden. Das Fahrzeug dient ausschließlich für dem Kunden.

Foto: Hansmann’s Hofladen GbR

FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm

FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die ehemalige Schöninger Feuerwache wurde im Jahr 1907 als heute denkmalgeschützter Backsteinbau mit einer Fachwerkkonstruktion in den oberen Geschossen errichtet. Die alte Feuerwache ist ein historischer Bestandteil der Stadt Schöningen und teilt mit vielen Menschen eine jahrzehntelange Geschichte. Die Feuerwache liegt direkt gegenüber des Schöninger Schlosses, sodass sich eine Kooperation mit der Stadtführung anbieten würde. Das Dach und der Keller sind zum Teil ausgebaut. Die Nutzfläche beträgt 576 m² auf zwei Etagen. Das Grundstück ist allgemein 2.760 m² groß und hat 666 m² Gartenland. Das Gebäude wurde zuletzt 1991 modernisiert. Es gab einen Anbau im Jahr 2001 und 2009. Seit dem Neubau der Feuerwehr und ihrem Umzug in die neuen Gebäude, steht die alte Feuerwache leer. Der ehemalige Schlauchturm ist 22 m hoch und wurde 2020 saniert.

Die geplante Maßnahme bildet den zweiten von insgesamt drei Projektabschnitten zur Umnutzung der alten Feuerwache. Aus der ehemaligen Feuerwache soll mit Hilfe des Projektes ein lebendiger Ort für Genuss und Begegnung entstehen. Dafür sind diverse Umbau- und Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig. Im ersten Bauabschnitt werden die Arbeiten zur Einrichtung der eigentlichen Kaffeerösterei durchgeführt. Mit der Umsetzung des zweiten Abschnitts soll die Eröffnung des Cafés mit allen gastronomischen Angeboten und der Ausbau der Gartenflächen erfolgen. An die offene Kaffeerösterei soll somit ein gemütliches und einladendes Café angegliedert werden. Im dritten, abschließenden Bauabschnitt, werden Informations- und Eventräume geschaffen, denn künftig sollen die jungen und älteren Besucher*innen über das Erlebnis Kaffee anschaulich informiert werden. Hierdurch können dann künftig auch z.B. Barista-Seminare, Kaffee-Verköstigungen, Feiern, Firmen-Events oder Weiterbildungen stattfinden. Darüber hinaus wird ein Parkplatz hinter dem Gebäude angelegt. Als Treffpunkt wird in der künftigen Rösterei mit Café der Weg des Kaffees vom Rohkaffee bis zum fertigen Getränk mit allen Sinnen erlebbar.

Ein neuer Treffpunkt soll entstehen und die Menschen aus der Region zusammenbringen. Im Rahmen des gebietsübergreifenden Projekts „Genuss-Bike-Paradies Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen.“ wird die Feuerwache eine wichtige Rolle spielen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: privat

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Das kleine Familienunternehmen besitzt drei mobile Verkaufswagen, um auf den Dörfern und Wochenmärkten in der Region rund um Schöningen und auch in den naheliegenden Städten wie Braunschweig oder Wolfenbüttel Fischspezialitäten zu verkaufen. Da die Verkaufswagen mittlerweile schon etwas älter und dementsprechend nicht mehr auf dem neuesten, technischen Stand waren, sollte ein neuer Verkaufswagen angeschafft werden. Das neue Fahrzeug verfügt über eine moderne für die Verkaufsbelange notwendige Ausstattung. Insbesondere ermöglicht es das neue Fahrzeug aufgrund einer erhöhten Hitzebeständigkeit bis zu 35° auch an den zunehmend heißen Sommertagen den Verkaufsstand aufzubauen. Dies war mit den alten Fahrzeugen nicht möglich, da ansonsten die Sicherheit der gekühlten Waren nicht mehr gewährleisten werden kann.

Mit Hilfe dieses modernen Verkaufswagens können die Waren künftig auch den gesamten Sommer über den Kunden angeboten und zudem der Vertrieb noch weiter aufgestockt werden. Bislang war der Verkauf vornehmlich an den Vormittagen möglich. Mit Hilfe des neuen Fahrzeugs können zusätzlich auch an den Nachmittagen weitere Verkaufsstandorte angefahren werden. In diesem Zusammenhang musste auch personell aufgestockt werden, so dass mit Hilfe dieser Maßnahme ein neuer Arbeitsplatz geschaffen werden konnte.

Foto: privat

Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Ölproduktion auf dem Hof Behn – nachhaltig, regional, heimatverbunden

Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Ölproduktion auf dem Hof Behn – nachhaltig, regional, heimatverbunden
Projektträger:Privatperson
Ort:Rümmer
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Hofbetreiber betreiben im Ortskern von Rümmer einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine Imkerei und einen Weinhandel, der kleine Weingüter aus Portugal vertritt. All diese Projekte werden als Familienbetrieb in drei Generationen geführt. Hochwertige Produkte besitzen einen hohen Stellenwert in dieser Region.
Die Kooperation von Landwirtschaft und Imkerei zeigt bereits, wie eine gute Arbeit im Einklang mit der Natur aussehen kann. Dies soll durch den Anbau von Ölsaaten und deren Pressung zu Öl ausgeweitet werden.

Im Rahmen des Projektes erfolgt die Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Errichtung einer Produktionsstätte für kaltgepresste Öle aus eigenem Anbau (z.B. Lein, Senf, Raps, Sonnenblumen). Es soll der Einbau einer Ölpresse, Umbau zu Abfüllstation, Reinigung, Verpackstation, WC sowie Lagerraum für den Weinhandel umgesetzt werden. Zudem muss auch das Dach des Gebäudes von innen isoliert werden. Fenster und Tore werden bei Bedarf erneuert. Zudem sollen ein eigenständiger digitaler Auftritt zur Vermarktung des Öls sowie zur Erstellung erster Printmedien zur öffentlichen Präsentation geschaffen werden.

Foto: privat

Errichtung eines barrierefreien Zugangs zur Bäckerei Hesse in Grasleben

Errichtung eines barrierefreien Zugangs zur Bäckerei  Hesse in Grasleben
Projektträger:Privatperson
Ort:Grasleben
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Bäckerei Hesse ist eine familiäre Handwerksbäckerei in Grasleben und gehört somit der Nah- und Grundversorgung des täglichen Bedarfs an. Bereits in dritter Generation werden dort hochwertige Backwaren mit regionalen Zutaten nach alten Rezepturen hergestellt. Die Bäckerei befindet sich in einem alten Gebäude und der Laden ist nur über 3 steile Stufen zu erreichen. Neben dem Verkaufsraum befindet sich auch ein Café, das z.B. als Treffpunkt für ältere Bewohner oder Trauer- und Geburtstagsfeiern dient. Von dort aus gelangt man zu unserem Innenhof, der besonders im Sommer zum Verweilen einlädt oder auch zum Genießen eines leckeren Eisbechers.

Ziel ist es den Eingangsbereich barrierefrei herzurichten, um auch Besuchern mit eingeschränkter Mobilität, oder Müttern mit Kinderwagen den Zugang zu ermöglichen. Diese bessere Erreichbarkeit erhält und erhöht die Mobilität und Lebensqualität der Besucher. Gleichzeitig erhöht es die Attraktivität des Betriebes, stärkt ihn, sichert Arbeitsplätze und schafft gegebenenfalls auch neue.

Im Rahmen des Projektes ist die Herstellung einer Rampe parallel zur Treppe, sowie die Umrüstung der Eingangstür mit einer automatischen Öffnung vorgesehen.

Foto: privat

Stärkung und Ergänzung des neuen Fahrradmobilitätszentrums „Omas Drahtesel“ in Schöningen

Stärkung und Ergänzung des neuen Fahrradmobilitätszentrums „Omas Drahtesel“ in Schöningen
Projektträger:Landkreis Helmstedt
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Der Landkreis Helmstedt hat ein starkes Interesse daran den Tourismus in der Region nach vorne zu treiben. Hierzu konnte der Landkreis bereits im Jahre 2017 18 Pedelecs mit HIlfe von LEADER anschaffen. Diese sollen fortan in einem eigens dafür angemieteten Geschäftsraum in Schöningen präsentiert und vermietet werden.

Im Rahmen des LEADER-Projektes werden neue Angebote geschaffen, die Privatleute und Firmenkunden bewegen, auf diesen Pedelecs die schöne Natur unserer Region zu erkunden. Ferner soll weiterhin die Bemühungen durchgeführt werden, weitere touristische Standorte in die Vermietung einzubeziehen. Es werden auch geführte Radtouren durch den Naturpark sowie Thementouren angeboten, die die Städte im Braunschweiger Land verbinden. Weiterhin soll ein Pannenservice für Radfahrer und „gestrandete“ Wanderer aufgebaut werden. Zur sofortigen Behebung von Schäden ist eine kleine Werkstatt angedacht, die durch Fachkundige betrieben wird.

Vom Frühjahr bis Herbst wird die Möglichkeit für Touristen der Region geschaffen, einen „Boxenstopp“ in „Omas Drahtesel“ aber auch im gegenüber liegenden Restaurant “… wie in OmasKüche“ durchzuführen. Dafür wird in den Frühjahrs-/Herbsttagen eine Außenbestuhlung bereit gestellt.

Das Hotel SchlafSchön ist ein vom ADFCgelistetes „Bett & Bike“ Haus. Hier gibt es in einer gemütlichen Atmosphäre viele Möglichkeiten wieder Kraft für weitere Aktivitäten im Wander-oder Radbereich zu schaffen. Die Rad und Wanderwege durch Schöningen führen am Hotel, Restaurant und an dem
Mobilitätszentrum entlang.

Weitere Informationen zu Omas Drahtesel bzw. zum Mietportal der Pedelecs finden Sie hier.

Foto: Landkreis Helmstedt

Ausbau eines Verkaufs- und Imbisswagens in Watenstedt

Ausbau eines Verkaufs- und Imbisswagens in Watenstedt
Projektträger:Kulturverein Watenstedt e.V.
Ort:Watenstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

In Watenstedt gibt es viele Menschen in unterschiedlichsten Vereinen, Gruppen und Institutionen die sich für ein aktives Miteinander engagieren. Verschiedenste Veranstaltungen die generationsübergreifend alle zusammenbringen sollen, traditionelle Feste, gemeinsame Treffen sowie für spezielle Zielgruppen werden mit sehr großem Engagement organisiert.

Die Bewirtung und Ausrichtung all dieser Veranstaltungen findet in unterschiedlichster Form statt, mit teilweise sehr hohem Aufwand, bis hin zu kompletten Absagen der Aktivitäten. Vor Ort besteht nicht die Möglichkeit entsprechend große Räumlichkeiten zu nutzen die dem Anspruch angemessen sind.
Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass die im Ort bestehenden Räumlichkeiten nur bedingt für Vereins- und gesellschaftliche Zwecke geeignet sind. Die Ausstattung beschränkt sich auf das Nötigste, die Kapazität ist sehr begrenzt und dieser Raum wird in erster Linie als Schulungsraum der Feuerwehr genutzt.

Der Kulturverein Watenstedt e.V. möchte für diesen Zweck mit Hilfe von LEADER einen „Imbisswagen“ ausbauen der für alle Interessengruppen zur Verfügung steht. Dieser soll fester Bestandteil aller gesellschaftlichen Ereignisse werden, er soll die Organisation und Vorbereitung sämtlicher Planungen vereinfachen und die Umsetzung neuer Ideen zum gemeinsamen Miteinander erleichtern.

Dieser traditionelle Holzbauwagen wird, witterungsbeständig, praktisch und funktionell, von Grund auf neu ausgebaut. In diesem Wagen soll sich alles wieder finden was für eine Bewirtung gebraucht wird. Durch seine Mobilität ist er ortsunabhängig einsetzbar und bietet allen Nutzergruppen die benötigte Flexibilität und Freiheit in ihrer Planung.

Der Imbisswagen soll zur Förderungen und Erhaltung des Gemeinschaftslebens beitragen, er soll darüber hinaus die Attraktivität steigern sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen und somit den Gemeinschaftssinn ausbauen. Weiterhin bietet er an Mehrwert in erster Linie seine Mobilität, des Weiteren ist in diesem Wagen alles stationär vorhanden was flexibel für eine Bewirtschaftung vor Ort benötigt wird. Es wird dort alles zentral gelagert, sowie transportiert. Diese Flexibilität bietet allen Veranstaltungen Planungsfreiheit und lässt ein viel offeneres Konzept zu.

Foto: Kulturverein Watenstedt e.V.

Ausbau einer Getreideverarbeitung, Mehlproduktion mit Seminarküche sowie Aufbau eines Verkaufsautomaten in Büstedt

Ausbau einer Getreideverarbeitung, Mehlproduktion mit Seminarküche sowie Aufbau eines Verkaufsautomaten in Büstedt
Projektträger:Privatperson
Ort:Büstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Über den bestehenden Hofladen wurden bislang nur jene Kunden erreicht, die zu den Öffnungszeiten (Di. u. Do. 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie Mi. und Fr. 9-12 Uhr) Zeit für den Einkauf haben. Aus Rückmeldungen vieler Kunden werden erweiterte Öffnungszeiten und mehr Verkaufstage gewünscht. Dieser Wunsch kann aus personellen Gründen jedoch nicht erfüllt werden. Weiterhin ist der Laden nicht von der Straße aus zu sehen, vielmehr müssen die Kunden auf den Hof fahren. Hier kommt erschwerend hinzu, dass der Laden nur über eine Treppe erreichbar ist und die Kunden am Laden klingeln müssen, um bedient zu werden. Somit bestehen einige Hemmschwellen für potentielle Kunden. Im Rahmen des Projektes soll daher, als zusätzliches Angebot, vor dem Hof ein Verkaufsautomat aufgestellt werden.

Weiterhin wenden sich die Verbraucher zunehmend von den standardisierten Massen- und Convinenceprodukten ab und suchen nach individuellen und handwerklich produzierten Lebensmittel. An dieser Stelle setzt das Konzept der eigenen Mehlproduktion an. Mit Hilfe dieses Projektes sollen künftig neben den klassischen Getreidearten (Weizen und Roggen) in erster Linie die alten und zunehmend nachgefragten Arten Dinkel, Emmer und Einkorn vermahlen werden. Diese Arten werden z. Zt. in nennenswertem Umfang fast ausschließlich in Bayern und Baden-Württemberg angebaut, dort verarbeitet und dann nach Norddeutschland transportiert.

Neben der genannten Mehlproduktion ist der Bau einer Seminarküche/“Backschule“ geplant. Hintergrund ist, dass die Verbraucher regional und handwerklich produzierte Lebensmittel wünschen und zunehmend wieder mehr selber kochen und backen möchten. Zeitgleich ist das Wissen um die Lebensmittel, deren Produktion, Lagerung und Verarbeitung gesunken, so dass der Wunsch oftmals dem eigenen Erfahrungsschatz und Fähigkeiten entgegensteht. Aus diesem Grund soll neben der Mehlproduktion auch eine Seminarküche entstehen, in der Brot- und Kuchenbackkurse angeboten werden. Aber auch „Teambuilding-Cooking“-Veranstaltungen, die von vielen Firmen angefragt werden, sind durchführbar.

Fotos: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft

Bio-Kisten Lieferservice: Digitalisierung und Basisausstattung – Einrichtung eines Raumes zum Lagern und Packen sowie Integration von Soft- und Hardware im Biohof Hansmann

Bio-Kisten Lieferservice: Digitalisierung und Basisausstattung – Einrichtung eines Raumes zum Lagern und Packen sowie Integration von Soft- und Hardware im Biohof Hansmann
Projektträger:Bio Hofladen Hansmann GbR
Ort:Klein Twülpstedt
Handlungsfeld:HF 1- Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Die Nachfrage nach einem regionalen Bestell- und Lieferservice für Bio Lebensmittel ist steigend. Die Kunden des Bio Hofladens in Klein Twülpstedt sind Familien, ältere Menschen, Kindergärten, Schulen und Firmen. Die Bearbeitung von Bestellungen erfolgte bislang ausschließlich analog, ohne Onlineshop und digitaler Kunden- und Tourenverwaltung. Kisten mussten bisher bereits vor der Ladenöffnung zwischen 6-8 Uhr gepackt werden. Die mangelnde Technik sowie die zeitlich eingeschränkte Packzeit sind begrenzende Faktoren für einen Ausbau des Geschäftes. Ziel der Maßnahme ist daher die Digitalisierung und Erweiterung des bestehenden Unternehmens und dadurch Schaffung eines verbesserten Angebots für Kunden sowie Arbeitsplätze.

Foto: Bio Hofladen Hansmann GbR