Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein Schöningen e.V. (ESUV)
Ort:
Schöningen
Handlungsfeld:
HF 4 – Folgen des Klimawandels
Förderprogramm:
ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:
2026
Projektbeschreibung:
Aus einem biologischen Schulprojekt zur Bepflanzung von Hochbeeten entwickelte sich ein interdisziplinäres Vorhaben, bei dem Schülerinnen und Schüler ein automatisiertes, solarbetriebenes Bewässerungssystem entwerfen. Mithilfe von Raspberry Pi, Sensoren und Pumptechnik werden Feuchtigkeit und Temperatur erfasst und die Bewässerung bedarfsgerecht gesteuert – insbesondere als Lösung für die Ferienzeiten.
Kern des Projekts ist ein autarker Unterstand mit Photovoltaikanlage, Regenwassersammlung und intelligenter Bewässerung. Die technischen Abläufe von Energiegewinnung bis Wasserverteilung werden anschaulich visualisiert. Das Projekt verbindet Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Automatisierung und Klimaschutz und dient als praxisnahe Lernumgebung für verschiedene Jahrgänge und Fächer (MINT).
Geplant ist der Aufbau eines Schülerlabors mit Außen- und Innenbereich, inklusive Visualisierung von Sensordaten, Arbeitsplätzen und Erweiterungsmöglichkeiten. Die Umsetzung erfolgt schrittweise von Planung und Genehmigung über Bau und Installation bis zur dauerhaften Integration in Unterricht, AGs und Projekttage, begleitet von Dokumentation und Evaluation.
Grafik: Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein Schöningen e.V. (ESUV)
Der Naturpark Elm-Lappwald ist ein für die Region bedeutendes Naherholungsziel, das von intensivem, aber überwiegend regionalem, tagesbezogenem Tourismus geprägt ist. Im Vergleich zu bekannteren deutschen Naturparks ist seine touristische Nutzung moderat. Kooperationen mit regionalen Betrieben sind kaum vorhanden, regionale Produkte und Angebote werden nicht gemeinschaftlich vermarktet. Gemäß dem Naturparkplan 2033 soll das Markenprofil u.a. durch Partnerschaften und Kampagnen gestärkt werden. Dafür ist das Programm „Naturpark-Partner“ des Verbandes Deutscher Naturpark e.V. besonders geeignet, welches die Kooperation zwischen einem Naturpark und regionalen Betrieben, Institutionen und Organisationen unterstützt. Das Partnerprogramm steht grundsätzlich Betrieben aller Branchen offen, die die Ziele und Werte eines Naturparks teilen und ist in zahlreichen Naturparken bereits erfolgreich etabliert. Für den Naturpark Elm-Lappwald wäre die Teilnahme /Durchführung des Programms für die Stärkung und Sichtbarkeit bedeutend.
Projektpartner
Beteiligte Akteure sind Wirtschaftsförderung im Landkreis Wolfenbüttel GmbH, der Tourismusverband Nördliches Harzvorland e.V, Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH, UNESCO Global Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.
Das Projekt ist als LEADER-Kooperationsprojekt der drei LEADER-Regionen „Nördliches Harzvorland„, „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ und „Elm-Schunter“ konzipiert und wirkt Landkreis übergreifend. Neben den zuvor genannten Projektpartnerinnen werden durch das Vorhaben regionale Akteure, Initiativen etc. miteinander vernetzt.
Maßnahme
Die Maßnahme umfasst folgende Arbeitsschritte und berücksichtigt die Vorgaben des Verbandes Deutscher Naturparke e. V. (VDN): (1) Projektstart & Organisation: Bildung eines internen Projektteams aus einem Dienstleister, dem Naturparkteam und Partnern (s. u.) (2) Konzeption: Erarbeitung der Partnerkriterien (Nachhaltigkeit, Regionalität, Umweltbewusstsein) (3) Ansprache-Strategie und Umsetzung: Entwicklung von Informationsmaterial, Ansprache und Gewinnung von Partnerbetrieben aus den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Landwirtschaft, Handel und Handwerk (4) Partnerprodukte: Entwicklung von Produkten für schnelle Sichtbarkeit des Mehrwerts der Kampagne (5) Schulungen & Workshops: Organisation von Informationsveranstaltungen und Durchführung von Partner-Workshops zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung (6) Zertifizierung & Auszeichnung: Prüfung und Aufnahme geeigneter Betriebe, Übergabe einer Partnerplakette und öffentliche Vorstellung (7) Marketing und Netzwerkarbeit: gemeinsame Vermarktungsaktionen, Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen und Veranstaltungen (8) Evaluation und Weiterentwicklung: Regelmäßige Überprüfung der Partnerschaften, Feedbackrunden und Anpassung der Maßnahmen.
Die Kaffeerösterei ist ein regional bekannter und beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen in Schöningen, insbesondere für Fahrradfahrer, Spaziergänger und Motorradfahrer, die hier eine Pause einlegen. Die FEUERWACHE Rösterei lädt mit ihrem Konzept die Menschen zum verweilen ein und wertet das kulinarische Angebot am Standort Schöningen auf.
In den Sommermonaten zeigt sich eine verstärkte Nachfrage nach kühleren Erfrischungen. Mit der Anschaffung einer Softeismaschine soll das Angebot der Kaffeerösterei gezielt kontinuierlich ganzjährig erweitert werden, um:
eine zusätzliche Attraktion für Touristen zu schaffen und damit den ländlichen Tourismus zu stärken,
insbesondere Fahrradfahrer und Motorradfahrer nicht nur zum Anhalten und Verweilen zu animieren, sondern auch Schöningen als Ausflugsziel präsenter zu gestalten
das Produktportfolio durch eine innovative und zur Marke passende Kreation (z. B. Kaffee-Softeis, Shake-Variationen wie Kaffee-Shakes) zu ergänzen, welche ein einzigartiges Geschmackserlebnis bieten sollen
die Aufenthaltsqualität von Tagestouristen und die Lebensqualität von Einheimischen in der Region zu erhöhen und den gastronomischen Betrieb wirtschaftlich nachhaltig zu stärken.
Das Projekt umfasst folgende Schritte:
Anschaffung einer Softeismaschine
kreieren von kreativen Kaffee-Eis und Kaffee-Shake-Variationen die sich von der entfernten Konkurrenz abheben
Integration des Softeis-Angebots in die bestehende Speisekarte,
Schulung des Personals zur Handhabung und Zubereitung der Softeis-Kreationen,
Marketing-Maßnahmen zur Bekanntmachung des neuen Angebots (z. B. Social Media, lokale Werbung, Hinweisschilder, Beileger in der Zeitung).
ZILE-Richtlinie / Kleinstunternehmen der Grundversorgung
Jahr der Bewilligung:
2025
Projektbeschreibung:
Bislang wurden die auf dem Gut Büstedt geernteten Druschfrüchte zu einem ca. 80 km entfernt gelegenen Betrieb gefahren, um dort die Körner auf Lebensmittelqualität reinigen und aufbereiten zu lassen. Diese Form der Aufbereitung über Dritte ist sowohl logistisch als auch von der Leistungsstärke her zu aufwändig. Weiterhin hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass die Zwischenlagerung der Feldfrüchte direkt nach der Ernte verbessert werden muss. Die vorhandenen Lager- und Belüftungstechniken sind vom technischen Zuschnitt und ihrer Kapazität her nicht ausreichend, um die Produktqualität über einen längeren Zeitraum sicherzustellen. Das geförderte Projekt verfolgt daher die folgenden Ziele:
Vertiefung und öffentliche Demonstration der Wertschöpungskette vom Korn zum Mehl / Öl durch die in Eigenregie durchzuführende Saatenaufbereitung
Verbesserte und vereinfachte Logistik nach der Ernte i.V. mit eine Erhöhung und Sicherung der Qualität der Ernteprodukte durch eine professionelle Lager-, Belüftungs- und Trocknungstechnik.
Sicherung der Investition und des Betriebs durch Lohnaufbereitung mit der Anlage für andere Betriebe, z.B. auch durch die Aufbereitung von Saatgut.
Sinnvolle Teilnutzung von denkmalgeschützen Gebäuden und deren bauliche Substanzverbesserung.
Auslastung und Sicherung von vorhandenen Arbeitskräften und ggf. Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Kern des Vorhabens ist daher der Aufbau einer Aufbereitungsanlage für Druschfrüchte in Verbindung mit einer Silo- und Trocknungsanlage.
ZILE-Richtlinie / Kleinstunternehmen der Grundversorgung
Jahr der Bewilligung:
2025
Projektbeschreibung:
Bei der Hofanlage im Rümmer handelt es sich um einen ehemaligen Bauernhof/Siedlungsbetrieb, der 1954 für Flüchtlinge aus Schlesien erbaut wurde. Seit 2011 ist sie im Besitz der Familie Behn. Nach einigen Investitionen und Umbauten wird das Hauptgebäude heute für die Produktion und Lagerung der Speiseölen, Senf und Honig genutzt. Die Halle, die sich mit auf dem Hof befindet, wird zur Lagerung und Reinigung der Saaten mit Hilfe einer Vorreinigung, eines Separierers und eines Farbsortierers genutzt. Sie besteht aus einem Holzständerwerk, Holztoren und Asbest-Wellplatten. Um die Halle befinden sich Schotter- und Rasenflächen.
Um die Produktion in der Halle effizienter, nachhaltiger und hygienischer zu gestalten müssen an der Halle einige Umbauten durchgeführt werden. Dafür bleibt das Ständerwerk und die Grundplatte erhalten. Da sie im aktuellen Zustand keinen Schutz gegen Vögel und Schadnager bietet, muss die Verkleidung erneuert werden. Eine Isolierung der Halle ist notwendig, um empfindliche Technik wie den Farbsortierer dort zu betreiben, da Kondenswasser bei Temperaturschwankungen diesen beschädigen können. Außerdem kann so dort temperaturunabhängig auch im Winter gearbeitet werden.
Aus hygienischen Gründen wird der Boden versiegelt. So kann eine bessere Reinigung ermöglicht und Kontaminationen auf ein Minimum reduziert werden. Die Arbeit in einer geschlossenen Halle setzt außerdem voraus, dass ein Elektrostapler angeschafft wird. Außerdem muss die Umgebung der Halle gepflastert werden, um den Eintrag von Dreck und Steinen zu minimieren. Diese können Lebensmittel kontaminieren oder den Fußboden beschädigen.
In der Landwirtschaft sind Unkrautregulierung und Nähstoffversorung die wesentlichen Ertragsfaktoren für die gesicherte Ernte. Weitere Herausforderungen sind Wasserverfügbarkeit, steigende Kraftstoffkosten, abbauende Böden sowie die Wetterveränderungen als Folgen des Klimawandels. Eine bodenaufbauende pfluglose Bewirtschaftung ist ohne die Unkrautregulierung durch Glyphosat und oder spezielle Hacksystem schwer möglich. Noch herrausfordernder ist dies für den ökologischen Anbau, in dem eine Nähstoffversorgung und Unkarutregulierung ohne Chemie schwer zu realisieren ist. Für die Zukunft der regenerativen Landwirtschaft bei gleichzeitiger Ertagssteigerung werden Anbau Innovationen benötigt. Diese müssen sowohl Technik als auch Naturleistung kombinieren. Ein Lösungsweg bietet das innovative Verfahren „Dammanbau“. Eine Technik die bereits im Süden Deutschlands vereinzelt Einsatz findet. In unserer Region gibt ausserhalb des Kartoffelanbaues kein bekannten Einsatz ähnlicher Technik.
Durch die vergrößerte Oberfläche am Damm, treffen Sonnenstrahlen in einer veränderten Intensität auf den Boden. Unterschiede in der Sonneneinstrahlung und Beschattung erzeugen ein besonderes Mikroklima. Ziel ist es hierbei, durch den Damm Böden aufzubauen, Bodenleben zu fördern, dass sich Pflanzengesundheit und Erträge nachhaltig steigern. Wegen der porösen Oberfläche und verstärkter Luftzirkulation, wird in dem Damm Verfahren wesentlich mehr C02 aufgenommen werden. Neben den Vorteilen für Landwirtschft und Natur, kann somit auch ein messbarer Beitrag zur CO2 Speicherung geleistet werden.
Auch andere Betriebe in der Region sollen dafür sensibilisiert werden sich mit der Dammkultur auseinanderzusetzen. Der Projektträger fungiert hierbei als Multiplikator bzw. Botschafter und steht anderen Betrieben bei Bedarf für Erstinformationen beratend zur Seite. Die im Rahmen dieses Projektes anzuschaffende Maschine kann für diesen Zweck probehalber ausprobiert werden.
Im Rahmen des Projektes erfolgt daher die Anschaffung eines Multi Rahmen für Dammanbau inkl. Saatguttank. Mit dem Multi Rahmen wird die Bodenbearbeitung, die Aussaat sowie Hack- und Pflegearbeiten in leichten und schweren Böden durchgeführt.
Die Region zwischen Helmstedt und Wolfenbüttel wird durch den Naturpark Elm-Lappwald verbunden. Auch der Naturpark hat auf seinem Gebiet unter anderem die Aufgabe, einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung zu leisten und die Erholung sowie einen nachhaltigen Tourismus zu entwickeln und zu unterstützen. Für das Gebiet das Naturparks und den Raum bis einschließlich des Höhenzugs Asse und der Stadt Wolfenbüttel mit ihren für viele Menschen der Region noch verborgenen Schätzen soll daher ein hochwertiges Magazin entstehen, das aus verschiedenen Perspektiven die erweiterte Naturpark-Region präsentiert. Um dies zu realisieren haben sich die drei LEADER-Regionen „Elm-Schunter„, „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ und „Nördliches Harzvorland“ für ein entsprechendes LEADER-Kooperationsprojekt zusammengeschlossen.
Mit dem Magazin sollen primär Grundlagen geschaffen werden, damit die Menschen der Region die Vorzüge gezeigt bekommen, neugierig gemacht werden und sie ihre Region kennen und schätzen lernen. Die Menschen der Region sollen Botschafter ihrer Region werden. Gleichzeitig soll das Magazin der informellen Verbreitung dienen und den Bekanntheitsgrad sowie das Image der Region und insbesondere des Naturparks Elm-Lappwald steigern helfen.
Es soll ein inhaltlich und vom Druck her hochwertiges Magazin im Formatbereich DIN A4 konzipiert und mit einem Umfang von 112 Seiten erstellt werden, mit der Kommunikation von Highlights und Alleinstellungsmerkmalen aber auch von „ganz normalen“ schönen Orten und attraktiven Erlebnissen in der näheren Umgebung. Hierzu sollen redaktionell interessante und zielführende Beiträge erstellt und durch Grafiken und ausdrucksstarke bzw. ansprechende Fotos ergänzt werden. In den Artikeln sollen auch Menschen zu Wort kommen, die hier Zuhause sind und sich für die Region engagieren.
Das Projekt besteht im Wesentlichen aus vier Elementen
Magazin – Redaktion und Layout
Produktion – Druck
PR-Kampagne – Kommunikation und Werbung
Vertrieb – Zwischenlagerung, Organisation und Transport zu den Absatzorten
Die Hofbetreiber betreiben im Ortskern von Rümmer einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine Imkerei und einen Weinhandel, der kleine Weingüter aus Portugal vertritt. All diese Projekte werden als Familienbetrieb in drei Generationen geführt. Hochwertige Produkte besitzen einen hohen Stellenwert in dieser Region. Die Kooperation von Landwirtschaft und Imkerei zeigt bereits, wie eine gute Arbeit im Einklang mit der Natur aussehen kann. Dies wurde durch den Anbau von Ölsaaten und deren Pressung zu Öl ausgeweitet und ebenfalls mit Hilfe von LEADER unterstützt.
Im Rahmen des Folgeprojektes sollen Maschinen angeschafft werden (Industriespülmaschine, Filteranlage), um die Produktion hygienischer und effizienter zu gestalten. Außerdem sollen Grundlagen für eine Digitalisierung der Produktion und des Standortes geschaffen werden (Anschaffung von Computertechnik sowie Material für ein WLAN-Netzwerk). Somit können die Ölpressen überwacht und ressourcenschonender eingesetzt werden. Als weiteres Produkt hat der Senf Einzug ins Portfolio erhalten. Hierfür soll eine spezielle Abfülltechnik angeschafft werden. Die Erweiterung beläuft sich beispielsweise auf einen Trichter speziell für Senf. Ebenfalls wird in der bestehenden Halle die Technik zur Aufbereitung der Ölsaaten eingebaut.
Der Heesehof befindet sich in Jerxheim, in der Nähe des Heesebergs und am Großen Bruch. Die Grünlandflächen werden seit dem 01.01.2023 nach ökologisch/biologischen Kriterien bewirtschaftet. Der Heesehof ist in der Region als Produzent von Lammfleisch und Schafkäse bekannt. Der Betrieb hatte sich schon vor Jahren dazu bekannt, auf den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz im Grünland zu verzichten und auch den Einsatz im Ackerbau auf ein Minimum zu reduzieren. Durch die Schaffung von weiteren Biotopen und Extensivierungen zur Schaffung von Lebensräumen für die heimische Tier und Insektenwelt hat der Betrieb sein Angebot an Biodiversität ausgebaut.
Um die Vielfalt dieser Biodiversität am Heeseberg und im Großen Bruch, aber auch die Region als Schmelztiegel historischer Ereignisse (Grünes Band) den Menschen näher zu bringen, ist der Ausbau der Hofstelle in Jerxheim als Hofcafé und Hofladen mit einem vielseitigen Angebot als Begenungsstätte und touristische Bereicherung geplant.
Ziel ist es den Standort in Jerxheim so zu gestalten, dass das dieser sich zu einem Vorzeigeprojekt in der Region Helmstedt/Halberstadt/Wolfenbüttel entwickelt. Dazu sind folgende Teilmaßnahmen notwendig:
Ausbau eines Gebäudes als Hofcafé
Ausbau des Schafstallgebäudes als Hofladen mit Küchenbereich, Lagerraum und Sanitäranlagen
Einrichtung einer Käserei
Ausbau, ggf. Umbau des Vorhandenen Schlachtraum
Bewerbung des Angebotes per Website und Flyer
Im Rahmen des Projektes soll die Hoffläche ansprechend hergerichtet werden, mit Parkmöglichkeiten und Stellplätzen für Wohnmobile (derzeit gibt es bereits drei Stellplätze für Wohmobile im Rahmen des Projektes „Landvergnügen“). Im kleinen Haus soll ein Café für bis zu 16 Personen entstehen. Ein Teil des Schafstalls wird derzeit schon als Schlachtraum genutzt, dieser soll für den Publikumsverkehr und für das Vorhaben um eine Schau-Küche ergänzt und ausgebaut werden. Für das Angebot sind Toiletten nötig, die vorhanden sind, aber entsprechend modernisiert werden müssen. Ein Teil des Stallgebäudes soll als Hofladen ausgebaut werden.
Das Kloster St. Marienberg ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im Kreis Helmstedt und eng verflochten mit der Geschichte der Stadt und des Landkreises. Die Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung im Kloster verfügt über 150 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Textilien, die Wurzeln der Werkstatt reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Für den Standort St. Marienberg (Kloster & Paramentenwerkstatt) ist ein Konzept zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit („Zukunftskonzept“) erarbeitet worden, das gegenwärtig zur Umsetzung vorbereitet wird. Im Zuge der Entwicklung des Standortes wird angestrebt, das Kloster mit der Werkstatt (noch) intensiver als bisher mit dem gesellschaftlichen Leben in Stadt und Kreis zu vernetzen und sich aktiv an Prozessen zur Entwicklung der Region zu beteiligen. Die Aktivitäten der Paramentenwerkstatt sollen diese Zielsetzung unterstützen. Zu diesem Zweck ist in der Paramentenwerkstatt u.a. die Gründung eines Labels für regionale Textilprodukte in Vorbereitung, die nicht im Kirchenraum oder in der Liturgie verwendet werden (d.h. für Produkte, die keine Paramente sind) sondern als Zielgruppe alle Menschen und Besucher in der Region adressieren. Die zur Förderung vorgeschlagene Maßnahme soll dazu beitragen aus regionalen Potenzialen Wertschöpfung zu generieren und regionale Identität zu stiften.
Ziel des Projektes ist die Herstellung identitätsstiftender und sinntragender Textilien für den Landkreis Helmstedt stehen. Die Textilien – von Bekleidung bis zu textilen Accessoires ist alles denkbar – sollen in hohem Maße die Identität des Landkreises Helmstedt verkörpern, die Werte des Grünen Bandes transportieren und auch die Herstellung an sich wertschätzen; der „Spirit“ der jahrhundertelangen Tradition der Werkstatt am Standort St. Marienberg soll einfließen und jedes einzelne Produkt einzigartig machen.
Das Projekt gliedert sich in drei Hauptbestandteile:
Erforschung der „Textilen Tradition“ im Landkreis Helmstedt
Ideenfindung und Konzeption textiler Produkte, die identitätsstiftend für das Grüne Band sind