Errichtung einer Aufbereitung für Ölsaaten und Erweiterung der Ölproduktion auf dem Hof Behn

Errichtung einer Aufbereitung für Ölsaaten und Erweiterung der Ölproduktion auf dem Hof Behn
Projektträger:Hof Behn GmbH
Ort:Rümmer
Handlungsfeld:HF 5 – Land- und Forstwirtschaft
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2024
Projektwebseitewww.hofbehn.de

Projektbeschreibung:

Die Hofbetreiber betreiben im Ortskern von Rümmer einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine Imkerei und einen Weinhandel, der kleine Weingüter aus Portugal vertritt. All diese Projekte werden als Familienbetrieb in drei Generationen geführt. Hochwertige Produkte besitzen einen hohen Stellenwert in dieser Region.
Die Kooperation von Landwirtschaft und Imkerei zeigt bereits, wie eine gute Arbeit im Einklang mit der Natur aussehen kann. Dies wurde durch den Anbau von Ölsaaten und deren Pressung zu Öl ausgeweitet und ebenfalls mit Hilfe von LEADER unterstützt.

Im Rahmen des Folgeprojektes sollen Maschinen angeschafft werden (Industriespülmaschine, Filteranlage), um die Produktion hygienischer und effizienter zu gestalten. Außerdem sollen Grundlagen für eine Digitalisierung der Produktion und des Standortes geschaffen werden (Anschaffung von Computertechnik sowie Material für ein WLAN-Netzwerk). Somit können die Ölpressen überwacht und ressourcenschonender eingesetzt werden. Als weiteres Produkt hat der Senf Einzug ins Portfolio erhalten. Hierfür soll eine spezielle Abfülltechnik angeschafft werden. Die Erweiterung beläuft sich beispielsweise auf einen Trichter speziell für Senf. Ebenfalls wird in der bestehenden Halle die Technik zur Aufbereitung der Ölsaaten eingebaut.

Foto: Amtshof Eicklingen

Heesehof: Land_erleben und genießen, Erlebnisbauernhof mit Hofcafé und Hofladen

Heesehof: Land_erleben und genießen, Erlebnisbauernhof mit Hofcafé und Hofladen
Projektträger:Privat
Ort:Jerxheim
Handlungsfeld:HF 4 – Folgen des Klimawandels, HF 1: Lebensqualität erhalten und erhöhen; HF 2: Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2024
Projektwebseitewww.heesehof.de

Projektbeschreibung:

Der Heesehof befindet sich in Jerxheim, in der Nähe des Heesebergs und am Großen Bruch. Die Grünlandflächen werden seit dem 01.01.2023 nach ökologisch/biologischen Kriterien bewirtschaftet. Der Heesehof ist in der Region als Produzent von Lammfleisch und Schafkäse bekannt.
Der Betrieb hatte sich schon vor Jahren dazu bekannt, auf den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz im Grünland zu verzichten und auch den Einsatz im Ackerbau auf ein Minimum zu reduzieren. Durch die Schaffung von weiteren Biotopen und Extensivierungen zur Schaffung von Lebensräumen für die heimische Tier und Insektenwelt hat der Betrieb sein Angebot an Biodiversität ausgebaut.

Um die Vielfalt dieser Biodiversität am Heeseberg und im Großen Bruch, aber auch die Region als Schmelztiegel historischer Ereignisse (Grünes Band) den Menschen näher zu bringen, ist der Ausbau der Hofstelle in Jerxheim als Hofcafé und Hofladen mit einem vielseitigen Angebot als Begenungsstätte und touristische Bereicherung geplant.

Ziel ist es den Standort in Jerxheim so zu gestalten, dass das dieser sich zu einem Vorzeigeprojekt in der Region Helmstedt/Halberstadt/Wolfenbüttel entwickelt. Dazu sind folgende Teilmaßnahmen notwendig:

  • Ausbau eines Gebäudes als Hofcafé
  • Ausbau des Schafstallgebäudes als Hofladen mit Küchenbereich, Lagerraum und Sanitäranlagen
  • Einrichtung einer Käserei
  • Ausbau, ggf. Umbau des Vorhandenen Schlachtraum
  • Bewerbung des Angebotes per Website und Flyer

Im Rahmen des Projektes soll die Hoffläche ansprechend hergerichtet werden, mit Parkmöglichkeiten und Stellplätzen für Wohnmobile (derzeit gibt es bereits drei Stellplätze für Wohmobile im Rahmen des Projektes „Landvergnügen“). Im kleinen Haus soll ein Café für bis zu 16 Personen entstehen.
Ein Teil des Schafstalls wird derzeit schon als Schlachtraum genutzt, dieser soll für den Publikumsverkehr und für das Vorhaben um eine Schau-Küche ergänzt und ausgebaut werden. Für das Angebot sind Toiletten nötig, die vorhanden sind, aber entsprechend modernisiert werden müssen. Ein Teil des Stallgebäudes soll als Hofladen ausgebaut werden.

Foto: C. Weihe

Textile Identität für das Grüne Band im Landkreis Helmstedt

Projektträger:Von Veltheim Stiftung
Ort:Helmstedt
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2022

Projektbeschreibung:

Das Kloster St. Marienberg ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im Kreis Helmstedt und eng verflochten mit der Geschichte der Stadt und des Landkreises. Die Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung im Kloster verfügt über 150 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Textilien, die Wurzeln der Werkstatt reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Für den Standort St. Marienberg (Kloster & Paramentenwerkstatt) ist ein Konzept zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit („Zukunftskonzept“) erarbeitet worden, das gegenwärtig zur Umsetzung vorbereitet wird. Im Zuge der Entwicklung des Standortes wird angestrebt, das Kloster mit der Werkstatt (noch) intensiver als bisher mit dem gesellschaftlichen Leben in Stadt und Kreis zu vernetzen und sich aktiv an Prozessen zur Entwicklung der Region zu beteiligen. Die Aktivitäten der Paramentenwerkstatt sollen diese Zielsetzung unterstützen. Zu diesem Zweck ist in der Paramentenwerkstatt u.a. die Gründung eines Labels für regionale Textilprodukte in Vorbereitung, die nicht im Kirchenraum oder in der Liturgie verwendet werden (d.h. für Produkte, die keine Paramente sind) sondern als Zielgruppe alle Menschen und Besucher in der Region adressieren. Die zur Förderung vorgeschlagene Maßnahme soll dazu beitragen aus regionalen Potenzialen Wertschöpfung zu generieren und regionale Identität zu stiften.

Ziel des Projektes ist die Herstellung identitätsstiftender und sinntragender Textilien für den Landkreis Helmstedt stehen. Die Textilien – von Bekleidung bis zu textilen Accessoires ist alles denkbar – sollen in hohem Maße die Identität des Landkreises Helmstedt verkörpern, die Werte des Grünen Bandes transportieren und auch die Herstellung an sich wertschätzen; der „Spirit“ der jahrhundertelangen Tradition der Werkstatt am Standort St. Marienberg soll einfließen und jedes einzelne Produkt einzigartig machen.

Das Projekt gliedert sich in drei Hauptbestandteile:

  1. Erforschung der „Textilen Tradition“ im Landkreis Helmstedt
  2. Ideenfindung und Konzeption textiler Produkte, die identitätsstiftend für das Grüne Band sind
  3. Fertigung von Prototypen

Naturerlebnisgarten der Bürgerstiftung Ostfalen

Naturerlebnisgarten der Bürgerstiftung Ostfalen
Projektträger:Bürgerstoftung Ostfalen
Ort:Söllingen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2022
Projektwebseitewww.naturerlebnisgarten-soellingen.de

Projektbeschreibung:

Die Bürgerstiftung Ostfalen ist im Eigentum einer bisher unbewirtschafteten Gartenfläche in der Samtgemeinde Heeseberg. Die Gartenfläche soll einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden und künftig als Lern- und Lehrort für nachhaltiges Leben, alternative Lebensweisen, autarke Versorgung und ökologisches Bewusstsein dienen. Interessenten können Aufenthalte samt Übernachtungsmöglichkeit im Garten buchen und dabei über die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Selbstversorgung lernen.Projektpartner – Experten in ihren jeweiligen Bereichen – helfen bei der Bewirtschaftung der Fläche. Sie geben ihr Wissen in Rahmen von Workshops bei der beispielhaften Herstellung der „Gartenprodukte“, z.B. Säfte, Honig, Heilschnäpse an die Besucher weiter. Überschüssige Produktion wird in einem eigenen Online-Shop zum Kauf angeboten.

Durch die autarke Versorgung der Fläche mit Sonnen- und Windenergie bekommen Besucher ein Gefühl für ihren ökologischen Fußabdruck und erleben einen bewussten Umgang mit ansonsten alltäglichen Ressourcen wie Strom, Wasser und Wärme. Der Garten soll ein Leben im Einklang mit der Natur vermitteln, den bewussten Umgang mit unseren wichtigsten Ressourcen wie Wasser und Nahrung lehren und seinen Besuchern Erholung und Ruhe bieten.

Im Rahmen des Projektes soll die Fläche mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet werden, um das Vorhaben mit den folgenden Bestandteilen zu realisieren:

  • Aufbereitung der Gartenfläche. Pflanzen von Obstbäumen, Anlegen von Wildwiesen, Kräutergarten, Beerenhecken, (Hoch)Beeten zwecks effektiver Flächennutzung sowie Bau eines Gewächshauses
  • Bereitstellung von 3-4 Übernachtungsmöglichkeiten („Gartenhaus“)
  • Errichtung eines Wirtschafts-/ Produktionsgebäudes
  • Errichtung eines zentralen Versorgungsgebäudes
  • Bau von Solar- & Windkraftanlagen samt Speicher
  • Brunnenbohrung
  • Bewerbung des Angebotes per Website mit Buchungsfunktion

Foto: Beate Ziehres

Anschaffung Kühltechnik, E-Lastenfahrrad für den Kundentransport zum Gemüsefeld

Anschaffung Kühltechnik, E-Lastenfahrrad für den Kundentransport zum Gemüsefeld
Projektträger:Hansmann’s Hofladen GbR
Ort:Klein Twülpstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Nachfrage nach einem regionalen Bio Lebensmittel ist steigend. „Wissen wo es herkommt“ oder „Bio beginnt beim Bauern“ heißt die Devise. Die Erzeugung, die Vermarktung, das Erlebnis auf dem Hof/Feld und Transparenz machen Hansmann`s Hofladen GbR aus. Der Betrieb besteht aus Hofladen, Bio-Kisten Lieferservice und Hofcafe. Es wurden mittlerweile 6 Arbeitsplätze in den 3 Bereichen geschaffen. Zuletzt wurden durch die Digitalisierung der Bio Kiste die Basis für die Weiterführung des Lieferdienstes zur Grundversorgung in der ländlichen Region gelegt.

Für eine Weiterentwicklung von Hofladen und Lieferservice bzw. für die Schaffung eines Mehrwertes für die Kunden sind Investitionen in folgenden Bereichen notwendig:

  1. Kühltechnik (a. Wandkühlregal, b. Tiefkühlschrank, c. Kühlthresen)
  2. Möglichkeit für Kunden-/Besuchertransport zu den Feldern

Ein wichtiger Bereich im Lebensmittelhandel sind gekühlte, verpackte Produkte (Molkereiprodukte, Wurst, Fleisch, vegan). Unsere Kunden wünschen bzw. fordern ein größeres Sortiment in diesem Bereich. Aktuell können wir die Nachfrage nicht erfüllen.Ein passendes Wandkühlregal mit 5 m Länge würde ein umfangreicheres Produktangebot bieten.
Weiterhin besteht ein Mehrbedarf der Tiefkühlprodukten. Der Kundenbedarf bedingt eine 2 m langen Tiefkühlschrank. Der Hofladen verfügt lediglich über einen 0,6 m breiten Tiefkühlschrank. Auch hier kann der Bedarf nicht angeboten werden.

Ein weiterer Mehrwert für die Kunden sowie eine deutliche Steigerung der Einkaufsattraktivität wird durch eine Kühlthreserweiterung erzielt werden. Der Bedarf an Käse, Antipasti, regionalem Wurst und Fleischangebot bedingt eine Erweiterung um 3,75 m. Aktuell können wir auch hier nicht den Kundenwünschen nachkommen

Ein Alleinstellungsmerkmal unseres Hofladens ist die Anbindung der familiären Ackerflächen. Häufig möchten Kunden sehen wo und wie es wächst. Leider besteht hier kein Transportfahrzeug. Einen besonderen Service der Feldbesichtigung kann durch ein Elektro- Fahrrad mit Transportbox für Kinder oder Gemüse realisiert werden. Ein kurzer Feldbesuch mit dem Fahrrad ist ein informatives Erlebnis für den Kunden. Das Fahrzeug dient ausschließlich für dem Kunden.

Foto: Hansmann’s Hofladen GbR

FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm

FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die ehemalige Schöninger Feuerwache wurde im Jahr 1907 als heute denkmalgeschützter Backsteinbau mit einer Fachwerkkonstruktion in den oberen Geschossen errichtet. Die alte Feuerwache ist ein historischer Bestandteil der Stadt Schöningen und teilt mit vielen Menschen eine jahrzehntelange Geschichte. Die Feuerwache liegt direkt gegenüber des Schöninger Schlosses, sodass sich eine Kooperation mit der Stadtführung anbieten würde. Das Dach und der Keller sind zum Teil ausgebaut. Die Nutzfläche beträgt 576 m² auf zwei Etagen. Das Grundstück ist allgemein 2.760 m² groß und hat 666 m² Gartenland. Das Gebäude wurde zuletzt 1991 modernisiert. Es gab einen Anbau im Jahr 2001 und 2009. Seit dem Neubau der Feuerwehr und ihrem Umzug in die neuen Gebäude, steht die alte Feuerwache leer. Der ehemalige Schlauchturm ist 22 m hoch und wurde 2020 saniert.

Die geplante Maßnahme bildet den zweiten von insgesamt drei Projektabschnitten zur Umnutzung der alten Feuerwache. Aus der ehemaligen Feuerwache soll mit Hilfe des Projektes ein lebendiger Ort für Genuss und Begegnung entstehen. Dafür sind diverse Umbau- und Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig. Im ersten Bauabschnitt werden die Arbeiten zur Einrichtung der eigentlichen Kaffeerösterei durchgeführt. Mit der Umsetzung des zweiten Abschnitts soll die Eröffnung des Cafés mit allen gastronomischen Angeboten und der Ausbau der Gartenflächen erfolgen. An die offene Kaffeerösterei soll somit ein gemütliches und einladendes Café angegliedert werden. Im dritten, abschließenden Bauabschnitt, werden Informations- und Eventräume geschaffen, denn künftig sollen die jungen und älteren Besucher*innen über das Erlebnis Kaffee anschaulich informiert werden. Hierdurch können dann künftig auch z.B. Barista-Seminare, Kaffee-Verköstigungen, Feiern, Firmen-Events oder Weiterbildungen stattfinden. Darüber hinaus wird ein Parkplatz hinter dem Gebäude angelegt. Als Treffpunkt wird in der künftigen Rösterei mit Café der Weg des Kaffees vom Rohkaffee bis zum fertigen Getränk mit allen Sinnen erlebbar.

Ein neuer Treffpunkt soll entstehen und die Menschen aus der Region zusammenbringen. Im Rahmen des gebietsübergreifenden Projekts „Genuss-Bike-Paradies Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen.“ wird die Feuerwache eine wichtige Rolle spielen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: privat

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Das kleine Familienunternehmen besitzt drei mobile Verkaufswagen, um auf den Dörfern und Wochenmärkten in der Region rund um Schöningen und auch in den naheliegenden Städten wie Braunschweig oder Wolfenbüttel Fischspezialitäten zu verkaufen. Da die Verkaufswagen mittlerweile schon etwas älter und dementsprechend nicht mehr auf dem neuesten, technischen Stand waren, sollte ein neuer Verkaufswagen angeschafft werden. Das neue Fahrzeug verfügt über eine moderne für die Verkaufsbelange notwendige Ausstattung. Insbesondere ermöglicht es das neue Fahrzeug aufgrund einer erhöhten Hitzebeständigkeit bis zu 35° auch an den zunehmend heißen Sommertagen den Verkaufsstand aufzubauen. Dies war mit den alten Fahrzeugen nicht möglich, da ansonsten die Sicherheit der gekühlten Waren nicht mehr gewährleisten werden kann.

Mit Hilfe dieses modernen Verkaufswagens können die Waren künftig auch den gesamten Sommer über den Kunden angeboten und zudem der Vertrieb noch weiter aufgestockt werden. Bislang war der Verkauf vornehmlich an den Vormittagen möglich. Mit Hilfe des neuen Fahrzeugs können zusätzlich auch an den Nachmittagen weitere Verkaufsstandorte angefahren werden. In diesem Zusammenhang musste auch personell aufgestockt werden, so dass mit Hilfe dieser Maßnahme ein neuer Arbeitsplatz geschaffen werden konnte.

Foto: privat

Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Ölproduktion auf dem Hof Behn – nachhaltig, regional, heimatverbunden

Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Ölproduktion auf dem Hof Behn – nachhaltig, regional, heimatverbunden
Projektträger:Privatperson
Ort:Rümmer
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Hofbetreiber betreiben im Ortskern von Rümmer einen landwirtschaftlichen Betrieb, eine Imkerei und einen Weinhandel, der kleine Weingüter aus Portugal vertritt. All diese Projekte werden als Familienbetrieb in drei Generationen geführt. Hochwertige Produkte besitzen einen hohen Stellenwert in dieser Region.
Die Kooperation von Landwirtschaft und Imkerei zeigt bereits, wie eine gute Arbeit im Einklang mit der Natur aussehen kann. Dies soll durch den Anbau von Ölsaaten und deren Pressung zu Öl ausgeweitet werden.

Im Rahmen des Projektes erfolgt die Umnutzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zur Errichtung einer Produktionsstätte für kaltgepresste Öle aus eigenem Anbau (z.B. Lein, Senf, Raps, Sonnenblumen). Es soll der Einbau einer Ölpresse, Umbau zu Abfüllstation, Reinigung, Verpackstation, WC sowie Lagerraum für den Weinhandel umgesetzt werden. Zudem muss auch das Dach des Gebäudes von innen isoliert werden. Fenster und Tore werden bei Bedarf erneuert. Zudem sollen ein eigenständiger digitaler Auftritt zur Vermarktung des Öls sowie zur Erstellung erster Printmedien zur öffentlichen Präsentation geschaffen werden.

Foto: Amtshof Eicklingen

Errichtung eines barrierefreien Zugangs zur Bäckerei Hesse in Grasleben

Errichtung eines barrierefreien Zugangs zur Bäckerei  Hesse in Grasleben
Projektträger:Privatperson
Ort:Grasleben
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Bäckerei Hesse ist eine familiäre Handwerksbäckerei in Grasleben und gehört somit der Nah- und Grundversorgung des täglichen Bedarfs an. Bereits in dritter Generation werden dort hochwertige Backwaren mit regionalen Zutaten nach alten Rezepturen hergestellt. Die Bäckerei befindet sich in einem alten Gebäude und der Laden ist nur über 3 steile Stufen zu erreichen. Neben dem Verkaufsraum befindet sich auch ein Café, das z.B. als Treffpunkt für ältere Bewohner oder Trauer- und Geburtstagsfeiern dient. Von dort aus gelangt man zu unserem Innenhof, der besonders im Sommer zum Verweilen einlädt oder auch zum Genießen eines leckeren Eisbechers.

Ziel ist es den Eingangsbereich barrierefrei herzurichten, um auch Besuchern mit eingeschränkter Mobilität, oder Müttern mit Kinderwagen den Zugang zu ermöglichen. Diese bessere Erreichbarkeit erhält und erhöht die Mobilität und Lebensqualität der Besucher. Gleichzeitig erhöht es die Attraktivität des Betriebes, stärkt ihn, sichert Arbeitsplätze und schafft gegebenenfalls auch neue.

Im Rahmen des Projektes ist die Herstellung einer Rampe parallel zur Treppe, sowie die Umrüstung der Eingangstür mit einer automatischen Öffnung vorgesehen.

Foto: privat

Neubau einer Maschinenhalle

Neubau einer Maschinenhalle
Projektträger:Schuntertal GbR
Ort:Emmerstedt
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die Schuntertal GbR wurde im Jahre 2014 als landwirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Anschaffung und Vermietung von Maschinen und Dienstleistungen gegenüber anderen Unternehmen. Ziel des Unternehmens ist es, die Grundversorgung der Bevölkerung durch Dienstleistungen von der Aussaat bis zur Ernte für landwirtschaftliche Erzeugnisse langfristig anzubieten.

Im nächsten Schritt soll eine eigenständige Betriebsstätte gegründet werden, was auch den Neubau einer Maschinenhalle beinhaltet, um in direkter Nachbarschaft zu den Kunden die anfallenden Anfragen bedienen zu können und somit einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft in der ländlichen geprägten Region und der ortsansässigen Unternehmen/Betriebe zu leisten.

Foto: Schuntertal GbR