FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm

FEUERWACHE – Rösterei & Café am Elm
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Die ehemalige Schöninger Feuerwache wurde im Jahr 1907 als heute denkmalgeschützter Backsteinbau mit einer Fachwerkkonstruktion in den oberen Geschossen errichtet. Die alte Feuerwache ist ein historischer Bestandteil der Stadt Schöningen und teilt mit vielen Menschen eine jahrzehntelange Geschichte. Die Feuerwache liegt direkt gegenüber des Schöninger Schlosses, sodass sich eine Kooperation mit der Stadtführung anbieten würde. Das Dach und der Keller sind zum Teil ausgebaut. Die Nutzfläche beträgt 576 m² auf zwei Etagen. Das Grundstück ist allgemein 2.760 m² groß und hat 666 m² Gartenland. Das Gebäude wurde zuletzt 1991 modernisiert. Es gab einen Anbau im Jahr 2001 und 2009. Seit dem Neubau der Feuerwehr und ihrem Umzug in die neuen Gebäude, steht die alte Feuerwache leer. Der ehemalige Schlauchturm ist 22 m hoch und wurde 2020 saniert.

Die geplante Maßnahme bildet den zweiten von insgesamt drei Projektabschnitten zur Umnutzung der alten Feuerwache. Aus der ehemaligen Feuerwache soll mit Hilfe des Projektes ein lebendiger Ort für Genuss und Begegnung entstehen. Dafür sind diverse Umbau- und Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig. Im ersten Bauabschnitt werden die Arbeiten zur Einrichtung der eigentlichen Kaffeerösterei durchgeführt. Mit der Umsetzung des zweiten Abschnitts soll die Eröffnung des Cafés mit allen gastronomischen Angeboten und der Ausbau der Gartenflächen erfolgen. An die offene Kaffeerösterei soll somit ein gemütliches und einladendes Café angegliedert werden. Im dritten, abschließenden Bauabschnitt, werden Informations- und Eventräume geschaffen, denn künftig sollen die jungen und älteren Besucher*innen über das Erlebnis Kaffee anschaulich informiert werden. Hierdurch können dann künftig auch z.B. Barista-Seminare, Kaffee-Verköstigungen, Feiern, Firmen-Events oder Weiterbildungen stattfinden. Darüber hinaus wird ein Parkplatz hinter dem Gebäude angelegt. Als Treffpunkt wird in der künftigen Rösterei mit Café der Weg des Kaffees vom Rohkaffee bis zum fertigen Getränk mit allen Sinnen erlebbar.

Ein neuer Treffpunkt soll entstehen und die Menschen aus der Region zusammenbringen. Im Rahmen des gebietsübergreifenden Projekts „Genuss-Bike-Paradies Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen.“ wird die Feuerwache eine wichtige Rolle spielen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: privat

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei

Erwerb eines Verkaufsmobils für eine Fischräucherei
Projektträger:Privatperson
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / ZILE-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Das kleine Familienunternehmen besitzt drei mobile Verkaufswagen, um auf den Dörfern und Wochenmärkten in der Region rund um Schöningen und auch in den naheliegenden Städten wie Braunschweig oder Wolfenbüttel Fischspezialitäten zu verkaufen. Da die Verkaufswagen mittlerweile schon etwas älter und dementsprechend nicht mehr auf dem neuesten, technischen Stand waren, sollte ein neuer Verkaufswagen angeschafft werden. Das neue Fahrzeug verfügt über eine moderne für die Verkaufsbelange notwendige Ausstattung. Insbesondere ermöglicht es das neue Fahrzeug aufgrund einer erhöhten Hitzebeständigkeit bis zu 35° auch an den zunehmend heißen Sommertagen den Verkaufsstand aufzubauen. Dies war mit den alten Fahrzeugen nicht möglich, da ansonsten die Sicherheit der gekühlten Waren nicht mehr gewährleisten werden kann.

Mit Hilfe dieses modernen Verkaufswagens können die Waren künftig auch den gesamten Sommer über den Kunden angeboten und zudem der Vertrieb noch weiter aufgestockt werden. Bislang war der Verkauf vornehmlich an den Vormittagen möglich. Mit Hilfe des neuen Fahrzeugs können zusätzlich auch an den Nachmittagen weitere Verkaufsstandorte angefahren werden. In diesem Zusammenhang musste auch personell aufgestockt werden, so dass mit Hilfe dieser Maßnahme ein neuer Arbeitsplatz geschaffen werden konnte.

Foto: privat

Errichtung eines Bikeparks in Schöningen

Errichtung eines Bikeparks in Schöningen
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 1 – Lebenqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Im Sommer 2020 erkundigten sich vier Jugendliche im Rathaus der Stadt Schöningen nach einer möglichen Fläche, um einen Bikepark zu errichten. Mit dem Verweis auf den Fachbereich Jugendpflege wurden sie von dort in das Jugendfreizeitzentrum (JFZ) geschickt. Die Jugendlichen gehen ihrem Sport mit großer Begeisterung nach und sind sehr an einer Umsetzung und der entsprechenden Mitwirkung des Projektes interessiert.

Während der folgenden Monate wurden in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, den entsprechenden Fachbereichen und dem JFZ viele verschiedene Ideen hinsichtlich eines solchen Projektes gesammelt. So wurden zum einen mögliche Flächen gesucht, auf denen eine solche Anlage errichtet werden kann, zum anderen wurden sowohl Kosten als auch Finanzierungs- und Nutzungsmöglichkeiten eines Bikeparks zusammengetragen.

Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Sport- und Freizeitanlage, die für jeden zugänglich und nutzbar ist und möglichst vielen Interessen entgegenkommt. Zentrales Element soll dabei ein sogenannter asphaltierter Pumptrack sein, der mit Fahrrad, Skateboard, Inlinern, Rollern, Laufrädern und ähnlichen fahrbaren Untersätzen genutzt werden kann. In einem weiteren Teil des Bikeparks sollen zudem Dirtpark-Elemente entstehen und ein Mountainbike-Parcours vervollständigt die Planung. Auf diese Art und Weise soll ein Ort geschaffen werden, der generationsübergreifend und unabhängig einer möglichen Vereinszugehörigkeit und des Wohnortes für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht.

Hier geht’s zum Teilprojekt „Dirt Area“ (2. BA)

Foto: Stadt Schöningen

Stärkung und Ergänzung des neuen Fahrradmobilitätszentrums „Omas Drahtesel“ in Schöningen

Stärkung und Ergänzung des neuen Fahrradmobilitätszentrums „Omas Drahtesel“ in Schöningen
Projektträger:Landkreis Helmstedt
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2021

Projektbeschreibung:

Der Landkreis Helmstedt hat ein starkes Interesse daran den Tourismus in der Region nach vorne zu treiben. Hierzu konnte der Landkreis bereits im Jahre 2017 18 Pedelecs mit HIlfe von LEADER anschaffen. Diese sollen fortan in einem eigens dafür angemieteten Geschäftsraum in Schöningen präsentiert und vermietet werden.

Im Rahmen des LEADER-Projektes werden neue Angebote geschaffen, die Privatleute und Firmenkunden bewegen, auf diesen Pedelecs die schöne Natur unserer Region zu erkunden. Ferner soll weiterhin die Bemühungen durchgeführt werden, weitere touristische Standorte in die Vermietung einzubeziehen. Es werden auch geführte Radtouren durch den Naturpark sowie Thementouren angeboten, die die Städte im Braunschweiger Land verbinden. Weiterhin soll ein Pannenservice für Radfahrer und „gestrandete“ Wanderer aufgebaut werden. Zur sofortigen Behebung von Schäden ist eine kleine Werkstatt angedacht, die durch Fachkundige betrieben wird.

Vom Frühjahr bis Herbst wird die Möglichkeit für Touristen der Region geschaffen, einen „Boxenstopp“ in „Omas Drahtesel“ aber auch im gegenüber liegenden Restaurant “… wie in OmasKüche“ durchzuführen. Dafür wird in den Frühjahrs-/Herbsttagen eine Außenbestuhlung bereit gestellt.

Das Hotel SchlafSchön ist ein vom ADFCgelistetes „Bett & Bike“ Haus. Hier gibt es in einer gemütlichen Atmosphäre viele Möglichkeiten wieder Kraft für weitere Aktivitäten im Wander-oder Radbereich zu schaffen. Die Rad und Wanderwege durch Schöningen führen am Hotel, Restaurant und an dem
Mobilitätszentrum entlang.

Weitere Informationen zu Omas Drahtesel bzw. zum Mietportal der Pedelecs finden Sie hier.

Foto: Landkreis Helmstedt

Gestaltung und Entwicklung einer VR Simulation eines Altelefanten für den Schöninger Eiszeitzoo

Gestaltung und Entwicklung einer VR Simulation eines Altelefanten für den Schöninger Eiszeitzoo
Projektträger:Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Die Altelefanten Funde in Schöningen sind von großer Bedeutung. Vor 300.000 Jahren lebten Herden dieser großen Säugetiere in Niedersachsen. Die Art und Weise, wie Elefanten miteinander kommunizieren ist erstaunlich. Sie nutzen Infraschall, um sich möglichst über weite Strecken bei Artgenossen bemerkbar zu machen. Als Infraschall bezeichnet man Töne, die unterhalb des Hörbereichs des menschlichen Ohres liegen. Die Töne sind also so tief, dass unser Ohr sie gar nicht wahrnehmen kann

Ziel des Projektes ist es, Menschen an dieser Kommunikation zwischen den Tieren teilhaben zu lassen. Dabei hilft neueste Technologie. Tiefe Töne lassen sich in Vibrationen umwandeln und diese sind dann für jeden Menschen spürbar. Der besondere Clou an dieser Herangehensweise ist, dass neben den beiden unmittelbarer Reizen, Sehen und Hören ein weiterer, nämlich das Fühlen bei den Betrachtern angesprochen wird.

Der Eiszeitzoo, wird damit zu einem inklusiven Erlebnis. Niemand wird aufgrund seines Alters, eines Handicaps oder seiner intellektuellen Fähigkeit ausgeschlossen.

Vor der vorhandenen Videoinstallation wird einen 4×3 Meter große Plattform montiert.  Auf dieser Platte stehend können Besucher über ihre Füße damit die Vibrationen unmittelbar wahrnehmen. Über den eigenen Körper ist damit erlebbar, wie Elefanten miteinander kommunizieren.

Gleichzeitig erscheinen Elefanten und deren Jungtiere in einer paläolithischen Landschaft sodass die Besucher sich in die Zeit vor über 300.000 Jahren versetzt fühlen. Der prähistorische Elefant wird basierend auf Informationen von Experten aus dem Paläon in seiner natürlichen Umgebung dargestellt. Wie schon bei der Säbelzahnkatze kann jeder Besucher direkt mit den Elefanten Kontakt aufnehmen und durch Aktionen die Szene aktiv mitgestalten.

Foto: Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.

Dorfgemeinschaftshaus Hoiersdorf – Schaffung von Barrierefreiheit und Instandsetzung der Infrastruktur

Dorfgemeinschaftshaus Hoiersdorf – Schaffung von Barrierefreiheit und Instandsetzung der Infrastruktur
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Hoiersdorf
Handlungsfeld:HF 1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Das Dorfgemeinschaftshaus in Hoiersdorf ist Dreh- und Angelpunkt für das aktive gesellschaftliche Dorfleben und stellt somit einen zentralen Faktor für die Attraktivität des Lebensortes dar und die Begegnung von Jung und Alt.
Darüber hinaus wird es ca. 30 mal im Jahr für private Feiern genutzt. Die Veranstalter kommen dabei nicht nur aus dem Schöninger Stadtgebiet, sondern aus dem gesamten Umland. Mit seiner idealen Größe und der Trennungsmöglichkeit von einem großen und einem kleinen Saal können Veranstaltungen zwischen 20 und 180 Gästen stattfinden.

Allerdings sind die sanitären Einrichtungen in einem desolaten Zustand. Größtes Manko ist die fehlende Barrierefreiheit. Gerade für Rollstuhlfahrer (z.B. bei Aufführungen, Dorffesten, Informationsveranstaltungen etc.) ist der Besuch beschwerlich. Ähnliches gilt für Menschen mit Rollatoren, deren Anzahl aufgrund der demographischen Entwicklung im Dorf stetig steigt.
Da durch den geplanten Umbau der WC-Anlagen die dort derzeitig noch vorhandenen Abstellmöglichkeiten entfallen, soll hierfür ein Ersatz neben der Bühne geschaffen werden. Es handelt sich hierbei u.a. um unter Verschluss zu haltene Ersatzteile und Vorratsmittel, wie z.B. Putzmittel. Aus diesem Grund ist der Abstellbereich neben der Bühne zu umwanden und mit einem verschließbaren Zugang auszustatten.

Foto: Stadt Schöningen

Erweiterung des Schulwaldes des Gymnasium Anna-Sophianeum zum außerschulischen Lernort

Erweiterung des Schulwaldes des Gymnasium Anna-Sophianeum zum außerschulischen Lernort
Projektträger:Ehemaligen- und Schulunterstützungsverein Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen e.V.
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 4 – Folgen des Klimawandels
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2020

Projektbeschreibung:

Das Schulwaldprojekt ist im Jahr 2010 entstanden. Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Anna-Sophianeum beschlossen, Bäume gegen den Klimawandel zu pflanzen. Zu den Kooperationspartnern gehörten von Anfang an die Stadt Schöningen, die der Schule eine mehr als 5.000 m² große Fläche am Rande des ehemaligen Braunkohletagebaus auf dem Gelände des paläon zur Verfügung gestellt hatte, und die Stiftung Zukunft Wald, die das Projekt personell, finanziell und auch fachlich unterstützte. Am 16. November 2012 pflanzten die Schülerinnen und Schüler des Anna-Sophianeum und die Grundschüler aller Grundschulen im Einzugsbereich des Anna-Sophianeum 2.700 Bäume gegen den Klimawandel. Geplant und durchgeführt wurde diese Pflanzaktion von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe im Rahmen ihrer Facharbeit.

Ziel dieses Langzeitprojektes ist, die Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu motivieren.

Der Schulwald des Gymnasium Anna-Sophianeum wird im Rahmen des LEADER-Projektes erweitert und soll für Schülerinnen und Schüler besser erreichbar werden. Außerdem wird die Nutzung ausgeweitet. Dazu wird die notwendige Infrastruktur geschaffen und es werden unter anderem eine Forschungsstation mit Wetterstation und Labor sowie grüne Klassenzimmer errichtet, in denen geforscht und unterrichtet werden kann. Die Astronomie AG erhält eine Abstellfläche und Teleskope zur Beobachtung des Himmels. Die Erweiterungsflächen werden mit zusätzlichen Bäumen bepflanzt, eine Bienenwiese und diverse Insektenhotels angelegt sowie die Voraussetzungen für eine Schulimkerei geschaffen.

Foto: Amtshof Eicklingen

Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Nachnutzung des ehemaligen Tagebaus Schöningen (Südfeld) für das Projekt „Wildnis wagen“

Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Nachnutzung des ehemaligen Tagebaus Schöningen (Südfeld) für das Projekt „Wildnis wagen“
Projektträger:Stiftung Naturlandschaft
Ort:Schöninger Umfeld
Handlungsfeld:HF 4 – Folgen des Klimawandels
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtllinie
Jahr der Bewilligung:2019

Projektbeschreibung:

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie, die umfassend die verschiedenen Aspekte der Folgenutzung des Tagebaus Schöningen beschreibt. Aspekte dabei sind u.a. bergrechtliche Aspekte, biologische und geologische Bedingungen, Fragen des regionalen Wasserhaushalts sowie Aspekte für wirtschaftliche und touristische Angebote. Diese ist verbunden mit einer Leitbildentwicklung für den Standort Tagebau Schöningen im Helmstedter Revier, die im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ realisiert wird.

Ziel ist ferner, mit der Machbarkeitsstudie eine Entscheidung über die Realisierbarkeit des Projektes „Wildnis wagen“ zu treffen und dieses Projekt danach in die Realisierung zu führen.

Ziel ist auch, Initiativen und Aktivitäten der Region, insbesondere in der LEADER- Region einzubinden. Neben der regionalen Perspektive bietet das Projekt eine deutschlandweit einmalige Chance, mit überregional tätigen Experten ein Modellvorhaben zu entwickeln. Die Vernetzung der LEADER- Region mit anderen vom Bergbau betroffenen LEADER- Regionen ist geplant.  

Wesentlich im Projekt ist ebenfalls der Wissenstransfer aus der wissenschaftlichen Praxis zu den Akteuren im Projekt. Das Projekt wird als „Schaufenster“ für die Region sichtbar sein, so dass einzelne Themen und Aspekte in geeigneter Weise für die Bewohner und die Besucher der Region sichtbar gemacht werden. Die Machbarkeitsstudie legt die Grundlage für die Realisierung einer alternativen Folgenutzung des Tagebaus Schöningen und trägt somit zur regionalen Entwicklung bei.

Foto: Amtshof Eicklingen

InstEp – Innenstadt-Erlebnispfad paläon: Entwicklung eines touristischen, technischen und finanziellen Konzeptes

InstEp – Innenstadt-Erlebnispfad paläon: Entwicklung eines touristischen, technischen und finanziellen Konzeptes
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2019

Projektbeschreibung:

Von den ca. 60.000 jährlichen Besucherinnen und Besuchern des paläon besucht derzeit nur ein kleiner Teil die Schöninger Innenstadt. Dass das für viel Geld errichtete Zentrum damit kaum zur Wahrnehmung der Kommune sowie zum Umsatz von Gastronomie und Einzelhandel beiträgt, ist in den Augen vieler Schöninger Bürgerinnen und Bürger ein großes Manko, welches es zu beheben gilt. Die Wegstrecke von ca. 2,5 km Länge zwischen dem paläon und dem Einstieg in die Innenstadt soll deshalb durch die Schaffung eines touristischen Erlebnispfads aufgewertet werden, um mehr Besucherinnen und Besucher des Zentrums zu einem Besuch der Innenstadt zu animieren. Die geplante Aufwertung soll darüber hinaus auch zu einer wahrnehmbaren Steigerung der Attraktivität des Weges z.B. als Fitness-/Spazierweg für Anwohnerinnen und Anwohner führen.

Foto: Stadt Schöningen

Der Eiszeitszoo von Schöningen

Der Eiszeitszoo von Schöningen
Projektträger:Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2018

Projektbeschreibung:

Seit bald fünf Jahren werden im Forschungs- und Erlebniszentrum paläon die ältesten Jagdwaffen der Menschheit präsentiert. Das Haus ist eines der Leuchtturmprojekte in der LEADER-Region. Nun wollen wir mit der hier beschriebenen Installation zusätzliche Aufmerksamkeit für die LEADER-Region schaffen. Denn nur hier werden Besucher die Möglichkeit haben, die Jäger der Eiszeit „live“ zu erleben. Ergänzend zur geplanten Installation des Waldelefanten am Elmhaus in Schöningen werden im Eiszeitzoo künftig auch die Elefanten der Eiszeit zu erleben sein. Durch die Vernetzung dieser beiden Standorte ist es möglich, den Tages- und Kulturtouristen eine Eiszeitsafari der ganz besonderen Art anzubieten. Ob als Wanderer oder Radfahrer, als Tagungstourist oder Tagesausflügler – nur hier ist Wissenschaft in dieser hochmodernen Form erlebbar. Für die Bürgerinnen und Bürger der Region bedeutet dies auch einen Mehrwert an barrierefreier erlebbarer Wissenschaft und einen weiteren Identifikationsraum mit ihrer Heimat und natürlich auch ein Stück zusätzliche Lebensqualität. Mithilfe modernster Technik eines Monitorsystems soll es nun den Besuchern des paläons ermöglicht werden in Interaktion mit den dargestellten Tieren zu treten.

Foto: Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.