Errichtung eines Ballfangzauns auf dem Sportplatz Ingeleben

Foto Sportplatz Ingeleben
Projektträger:Sportverein Ingeleben von 1922
Ort:Ingeleben
Handlungsfeld:HF1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2025
Foto:Sportverein Ingeleben von 1922

Projektbeschreibung:

Der SV Ingeleben v. 1922 ist ein Traditionsverein mit den Sportsparten Fußball (SV Heeseberg), Damengymnastik und Tennis. Die Ehrenamtlichen des Vereins leisten mit ihren Veranstaltungen einen wesentlichen Beitrag zum Dorfleben – ob nun selbst (Maibaumaufstellen, Spargelwanderung, Knobel- und Skatabende, etc.) oder in Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen (Drachenfest mit der Feuerwehr oder Halloweenschnitzen mit der Kirche, Naturprojekte mit den Kindergarten). Der Seniorenclub trifft sich einmal im Monat im Vereinsheim, das die einzige Anlaufstelle im Dorf ist. Am Vereinsheim, das in Eigenregie über Jahre aufwendig saniert und renoviert wurde, ist im vergangenen Jahr in Eigenleistung ein Unterstand für sommerliche Aktivitäten angebaut wurden. Die Anlage wird in Eigenregie gepflegt und ist bei den Mannschaften des SV Heeseberg sehr beliebt.

Ziel des Vorhabens ist es, in erster Linie die Sicherheit auf dem Sportgelände zu erhöhen – sowohl für die Besucher*innen der Fußballspiele, als auch für die Tennisanlage, auf die sich gegenwärtig noch der eine oder andere Ball „verirrt“ und zuweilen kleinere Schäden verursacht.
Die Fläche zwischen Fußballfeld und Tennisplatz wird bei Punktspielen gern von den Kindern zum Spielen benutzt. Gegenwärtig ist es jedoch zu risikobehaftet, die Kinder hier spielen zu lassen, da diese von den Schüssen auf das Tor getroffen werden könnten. Ein Ballfangzaun würde dieses Risiko reduzieren. Außerdem reduziert sich durch ein Ballfangzaun Suchzeit, die gegenwärtig von den Mannschaften bei verschossenen Bällen entsteht – ein wichtiger Aspekt gerade bei den Mannschaften der höheren Klassen.
Ein Ballfangzaun stellt somit eine nachhaltige Investition in die Sicherheit und Attraktivität der Sportanlage dar

Ziel des Projektes ist es, aus o.a. Gründen einen Ballfangzaun auf dem Areal des Sportplatzes zu errichten, konkret hinter dem Tor zum Tennisplatz. Um das Projekt realisieren zu können, müssen folgende Anschaffungen getätigt werden: Ballfangzaun, entsprechendes Gestänge, Bodenhülsen, Beton
Der Aufbau des Zaunes inklusive der dazugehörigen Erdarbeiten würden im Ehrenamt durchgeführt werden.

Foto Sportplatz Ingeleben

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Am Mittwochabend wurde die Kooperationsvereinbarung für das transnationale Projekt „stender code“ im wunderschönen Theatercafé des Brunnentheaters unterzeichnet. Henning Konrad Otto vertrat hierbei als erster Stadtrat die Stadt Helmstedt, Henry Bäsecke als Vorsitzender der LAG besiegelte den Vertrag im Namen der Lokalen Aktionsgruppe.

Ein weiterer, wichtiger Schritt ist damit getan, um dieses besondere Projekte Realität werden zu lassen. Jetzt kann endlich der Förderantrag gestellt werden und ab Mai kann das Projekt hoffentlich richtig starten. Wir sind gespannt und freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit mit den drei lettischen Partnerregionen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

LEADER-Netzwerk Niedersachsen

REM-Treffen Vechta

Am 3. März trafen sich rund 40 LEADER-Akteure aus ganz Niedersachsen in Vechta, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, gemeinsam an Zukunftsthemen zu arbeiten und den Wissensaustausch im Netzwerk weiter zu stärken. Der regionsübergreifende Austausch untereinander stellt eine enorme Bereicherung für das LEADER-Netzwerk in Niedersachsen dar und zeigt, wie wichtig Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raumes sind. Wir sind sehr dankbar, dass wir als LEADER-Region Teil dieses europaweiten Netzwerkes sind und von diesem überregionalen Wissenstransfer profitieren können.

REM-Treffen Vechta

Foto: Landkreis Vechta

Etablierung des Naturpark-Partnerprogramms im Naturpark Elm-Lappwald (Kooperationsprojekt)

Etablierung des Naturpark-Partnerprogramms im Naturpark Elm-Lappwald (Kooperationsprojekt)
Projektträger:Landkreis Wolfenbüttel
Ort:Gebiet der beteiligten LEADER-Regionen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2026

Projektbeschreibung:

Der Naturpark Elm-Lappwald ist ein für die Region bedeutendes Naherholungsziel, das von intensivem, aber überwiegend regionalem, tagesbezogenem Tourismus geprägt ist. Im Vergleich zu bekannteren deutschen Naturparks ist seine touristische Nutzung moderat. Kooperationen mit regionalen Betrieben sind kaum vorhanden, regionale Produkte und Angebote werden nicht gemeinschaftlich vermarktet.
Gemäß dem Naturparkplan 2033 soll das Markenprofil u.a. durch Partnerschaften und Kampagnen gestärkt werden. Dafür ist das Programm „Naturpark-Partner“ des Verbandes Deutscher Naturpark e.V. besonders geeignet, welches die Kooperation zwischen einem Naturpark und regionalen Betrieben, Institutionen und Organisationen unterstützt. Das Partnerprogramm steht grundsätzlich Betrieben aller Branchen offen, die die Ziele und Werte eines Naturparks teilen und ist in zahlreichen Naturparken bereits erfolgreich etabliert. Für den Naturpark Elm-Lappwald wäre die Teilnahme /Durchführung des Programms für die Stärkung und Sichtbarkeit bedeutend.

Projektpartner

Beteiligte Akteure sind Wirtschaftsförderung im Landkreis Wolfenbüttel GmbH, der Tourismusverband Nördliches Harzvorland e.V, Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH, UNESCO Global Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.

Das Projekt ist als LEADER-Kooperationsprojekt der drei LEADER-Regionen „Nördliches Harzvorland„, „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ und „Elm-Schunter“ konzipiert und wirkt Landkreis übergreifend. Neben den zuvor genannten Projektpartnerinnen werden durch das Vorhaben regionale Akteure, Initiativen etc. miteinander vernetzt.

Maßnahme

Die Maßnahme umfasst folgende Arbeitsschritte und berücksichtigt die Vorgaben des Verbandes Deutscher Naturparke e. V. (VDN):
(1) Projektstart & Organisation: Bildung eines internen Projektteams aus einem Dienstleister, dem Naturparkteam und Partnern (s. u.)
(2) Konzeption: Erarbeitung der Partnerkriterien (Nachhaltigkeit, Regionalität, Umweltbewusstsein)
(3) Ansprache-Strategie und Umsetzung: Entwicklung von Informationsmaterial, Ansprache und Gewinnung von Partnerbetrieben aus den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Landwirtschaft, Handel und Handwerk
(4) Partnerprodukte: Entwicklung von Produkten für schnelle Sichtbarkeit des Mehrwerts der Kampagne
(5) Schulungen & Workshops: Organisation von Informationsveranstaltungen und Durchführung von Partner-Workshops zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung
(6) Zertifizierung & Auszeichnung: Prüfung und Aufnahme geeigneter Betriebe, Übergabe einer Partnerplakette und öffentliche Vorstellung
(7) Marketing und Netzwerkarbeit: gemeinsame Vermarktungsaktionen, Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen und Veranstaltungen
(8) Evaluation und Weiterentwicklung: Regelmäßige Überprüfung der Partnerschaften, Feedbackrunden und Anpassung der Maßnahmen.

Grafik: Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN)

Europäische Zusammenarbeit: LEADER-Regionen aus Lettland zu Gast in Helmstedt

Europäische Zusammenarbeit: LEADER-Regionen aus Lettland zu Gast in Helmstedt

Vom 19. bis zum 21. Januar hatte unsere LEADER-Region Besuch aus Lettland. Vertreterinnen von drei lettischen LEADER-Regionen haben sich gemeinsam mit uns zum anstehenden transnationalen LEADER-Kooperationsprojekt mit dem Namen „Stender Code“ ausgetauscht.

Ziel ist es den hierzulande kaum bekannten – in Lettland dafür umso berühmteren – Aufklärer „Gotthard Friedrich Stender“ in Deutschland bekannt zu machen und das kulturelle Vermächtnis, das dieser der Nachwelt hinterlassen hat, mehr Menschen näher zu bringen.

Im nächsten Schritt sollen Fördermittel über das LEADER-Programm beantragt werden. Als nächstes Highlight erfolgt voraussichtlich im Sommer der Gegenbesuch einer deutschen Delegation nach Lettland.

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es hier.

Sozialer Treffpunkt in Watenstedt

Sozialer Treffpunkt in Watenstedt
Projektträger:Zur Linde Watenstedt e.V.
Ort:Watenstedt
Handlungsfeld:HF1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2025
Foto:Zur Linde Watenstedt e.V.

Projektbeschreibung:

Der Verein „Zur Linde Watenstedt e.V.“ möchte in Watenstedt einen zentralen Begegnungsort erhalten und weiterentwickeln, nachdem die früher genutzte Gastwirtschaft aufgrund des Alters der Eigentümer weggefallen ist. Dadurch fehlen heute wichtige Räumlichkeiten für gesellschaftliche, kulturelle, gemeinnützige und familiäre Aktivitäten, was den sozialen Zusammenhalt im Dorf spürbar beeinträchtigt.

Der Verein möchte daher die vorhandenen Gebäude weiterhin nutzbar machen und modernisieren. Ziel ist ein neutraler, generationsübergreifender Treffpunkt, der spontane Begegnungen, gemeinschaftliche Aktivitäten, Bildungs- und Beratungsangebote sowie die Einbindung der Dorfbewohner in das Gemeindeleben ermöglicht. Auch ehrenamtliche Strukturen sowie die Arbeit von Gemeinde- und Ratsgremien sollen gestärkt werden.

Um das ortsbildprägende Gebäude zu erhalten und nachhaltig zu nutzen, sollen die besonders geschädigten Räume entrümpelt, entkernt, energetisch gedämmt und technisch erneuert werden. Die sanierten Zimmer sollen anschließend flexibel genutzt werden können – etwa als Familienrückzugsort (Still‑/Wickelraum), barrierearmer Raum, Umkleide- oder Lagerbereiche für Akteure und Künstler.

Kooperationsprojekt „Stender Code“

Kooperationsprojekt „Stender Code“

STENDER CODE – WO AUFKLÄRUNG AUF INNOVATION TRIFFT (21. Oktober 2026)

Gotthard Friedrich Stender (1714–1796), baltendeutscher Pfarrer, Sprachforscher und Aufklärer, gilt als Begründer der lettischen weltlichen Literatur und als einer der bedeutendsten Förderer der lettischen Sprache. In Helmstedt fertigte er für den Herzog von Braunschweig einen großen Globus an und bewies damit seine außerordentlichen Kenntnisse in Mathematik, Geografie und Mechanik. Die Jahre im Braunschweiger Raum stärkten seine Überzeugung, Wissen allgemein verständlich zu vermitteln und Bildung breiten Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen.

Wir möchten die Person Gotthard Friedrich Stender nicht nur als historische Person verstehen, sondern sein Denken als Code für eine Entwicklungsstrategie verstehen, die Kultur, Tourismus, Wirtschaft und europäische Zusammenarbeit miteinander verbindet und insbesondere dem Landkreis Helmstedt und den lettischen Partnerregionen ein zukunftsweisendes Profil geben kann.

Hierzu findet am 21. Oktober 2026 eine Konferenz in Helmstedt statt. Hierbei erwartet Sie ein spannendes Programm mit internationalen Gästen. Unsere Gäste aus Lettland sind dabei weit mehr als nur Vortragende oder Mitwirkende. Als herausragende Vertreterinnen und Vertreter ihrer Disziplinen bringen sie wertvolle Erfahrungen, fundiertes Wissen und kreative Impulse in die Veranstaltung ein. Ihre Beiträge bereichern den gemeinsamen Dialog, fördern Innovation und schaffen wichtige Anknüpfungspunkte für die nachhaltige Gestaltung zukünftiger Herausforderungen.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist mehrsprachig (englisch und deutsch). Der Bibliothekssaal ist nicht barrierefrei erreichbar.

Wanderausstellung „Baltische Bildungseinrichtungen. Orte, Akteure und Konzepte“

Bildung war im Baltikum lange Zeit einer der wichtigsten Wege zum sozialen Aufstieg. Sie ermöglichte vielen Menschen bessere Berufs- und Lebensperspektiven und eröffnete Esten und Letten zunehmend Zugang zu verantwortungsvollen Positionen in Gesellschaft, Kultur und Politik.
Wer Bildung erlangte, konnte häufiger gesellschaftliche Grenzen überwinden, beruflich aufsteigen und mehr Einfluss gewinnen. So wurde Bildung nicht nur zum Schlüssel für den persönlichen Erfolg, sondern auch zu einer wichtigen Grundlage der nationalen Entwicklung Estlands und Lettlands.

Die Ausstellung wurde durch das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg) in Zusammenarbeit mit dem Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung (Lüneburg) entwickelt. Sie ist vom 21.10. bis zum 25.10.2026 im Foyer des Julius-Bades Helmstedt (Stobenstraße 34, Helmstedt) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das barrierefreie Foyer ist während der Öffnungszeiten des Julius-Bades erreichbar.

Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am 20. Oktober 2026 um 17 Uhr statt. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich.

Hintergrund – Das LEADER-Kooperationsprojekt:

Gotthard Friedrich Stender lebte im 18. Jahrhundert und gilt als Begründer der lettischen säkularen Literatur und verfasste eine Grammatik und ein Lexikon der lettischen Sprache. Im Sinne der Volksaufklärung setzte er sich für die Alphabetisierung des „gemeinen Mannes“ ein. Dafür verfasste er ein bebildertes ABC-Buch und übersetzte Kirchenlieder, Märchen und Erzählungen aus dem Deutschen ins Lettische. 1759 wanderte er nach Helmstedt aus, wo er für den Herzog von Braunschweig einen Globus (3 Fuß im Durchmesser) anfertigte und darauf von diesem zum Rector der neuerrichteten Realschule in Königslutter 1760 berufen wurde. Jedem lettischen Schulkind ist der „Alte Stender“ ein Begriff. Das Werk des Universalgelehrten ist vielseitig – und wurde stark durch seine Zeit in Deutschland geprägt, wo er jedoch weitestgehend unbekannt ist.

Im Rahmen des Kooperationsprojekt sollen sich die beteiligten LAGn aus Lettland und Deutschland näher kennenlernen und in einen Wissenstransfer miteinander treten.
Im ersten Schritt ist eine Anbahnung zum Kooperationsprojekt geplant. In dieser Phase sollen sich die beteiligten Akteure der 4 Partnerregionen persönlich kennenlernen und gemeinsam die konkreten Maßnahmen entwickeln. Dafür ist zunächst ein Transferbesuch geplant. Eine Delegation der drei lettischen LAGn reist dabei im Januar 2026 in die LEADER-Region Grünes Band im LK Helmstedt. Hier steht das erste, persönliche Kennenlernen im Fokus und die lettischen Besucher haben die Möglichkeit Helmstedt ,als Wirkungsstätte von Stender, zu besichtigen. Erste Projektideen sollen gemeinsam erörtert werden. Sofern die Anbahnung erfolgreich verläuft, soll auf Grundlage der gesammelten Erfahrungen das eigentliche Kooperationsprojekt konzipiert werden.

Dies sind die drei Partnerregionen aus Lettland:

Projektträger:Stadt Helmstedt
Ort:Helmstedt
Handlungsfeld:HF3 – Kulturelles Erbe und Naturerbe
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2025
Foto:privat
Video:Projektfilme anschauen

Impressionen des Transferbesuches im Januar 2026 in Helmstedt:

Hof am Elmsee – Islandpferde Ausbildungs- & Reiterlebnishof am ehemaligen Schöninger Tagebau

Hof am Elmsee – Islandpferde Ausbildungs- & Reiterlebnishof am ehemaligen Schöninger Tagebau
Projektträger:Privat
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2025
Foto:privat

Projektbeschreibung:

„Islandpferde am Elmsee“ ist ein im Jahr 2023 gegründetes Unternehmen, welches den Anstoß gegeben hat, aus einem alten, sich nicht mehr in Nutzung befindlichen Bauhof am ehemaligen Schöninger Tagebau, einen kleinen Islandpferdehof entstehen zu lassen. Kompetenz und Fokus des Unternehmens liegen neben dem Import von Islandpferden und deren Ausbildung vom „rohen Pferd“ zum „Freizeit- und Sportpferd“, im Beritt und der weiteren Ausbildung von Islandpferden und dem Unterricht von deren Sport- und Freizeitreitern. Durch die direkte Nähe des Hofes am Uferrand des zukünftigen Elmsees bietet der Hof schon jetzt nicht nur den Reiterinnen und Reitern während der Nutzung der hofeigenen Ovalbahn einen einmaligen Blick auf die faszinierende Landschaft des ehemaligen Tagebaus, sondern lädt darüber hinaus deren Begleitung und ganze Familien zum Verweilen auf dem Hof ein. Somit erfreut sich der Hof wachsender Beliebtheit und entwickelt sich zu einem Anlaufpunkt mit besonderer Aussicht.

Durch die wachsende Beliebtheit des Hofes als Anlaufpunkt für Islandpferde-Reiter bedarf es einer Erweiterung der Stallkapazitäten. Diese soll der Unterbringung von Beritt-/Ausbildungs- und Schulpferden, aber auch der Unterbringung, von in einem zweiten Projektabschnitt geplanten Vorhaben, dem Bau von Ferienhäusern, und damit der Unterbringung von Pferden von Feriengästen dienen. Ziel ist es, in zwei Projektabschnitten aus einem alten ungenutzten Bauhof einen Reiterlebnishof mit kompetenten Ausbildungsmöglichkeiten für Pferd und Reiter in unmittelbarer Nähe des Tagebaus zu schaffen. Der Reiterlebnishof „Hof am Elmsee“ leistet damit einen zukünftigen Beitrag zur Naherholung der heimischen Bevölkerung und wirkt zudem tourismusfördernd in Verbindung des sich in wenigen hundert Metern befinden paläon Forschungsmuseums sowie weiteren vielfältigen touristischen Angeboten unserer Region.

Zur Umsetzung des Projektvorhabens bedarf es dem Ausbau einer bestehenden Pferdestallanlage zur weiteren Unterbringung von Pferden auf dem Hof am Elmsee. Hierzu sollen weitere Pferdeboxen mit einer Kapazität von bis zu sechs Pferden durch den Ausbau errichtet werden und der bestehende Pferdestall dabei durch gemauerte Trennwände strukturiert werden. Um genügend Lichteinfall zu gewährleisten werden in den Trennwänden Fenster integriert. Zudem werden großzügige Paddocks errichtet sowie Weideflächen und ein Dressurviereck mit neuem Zaun versehen. Zusätzlich soll eine Sattelkammer durch den Einbau einer neuen Tür modernisiert werden.

  1. Errichtung von Trennwänden zur Strukturierung des Pferdestalls (hierdurch ergeben sich gleichzeitig Trennwände der Boxen)
  2. Aufbau der Boxen aus Fertigbausätzen
  3. Befestigung und Bau der Paddocks
  4. Modernisierung der Sattelkammer

Umnutzung einer ehemaligen Hofanlage in eine Reittrainingsstätte

Umnutzung einer ehemaligen Hofanlage in eine Reittrainingsstätte
Projektträger:Privat
Ort:Saalsdorf
Handlungsfeld:HF1 – Lebensqualität erhalten und erhöhen
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2025
Websiterp-stable.de

Projektbeschreibung:

Die Ausgangssituation entwickelte sich aus den Aspekten von nicht verfügbaren Reit-Trainingsstätten für die Öffentlichkeit (Breitensport, Freizeitsport, Turniersport -> jeglicher Reitdisziplin) ohne Einsteller oder Vereinsmitglied zu sein heraus. Aufgrund von mehreren geschlossenen Anlagen in der Vergangenheit führt es zu einem Platzmangel um Pferde fachgerecht unterzustellen mit adäquaten Trainingsmöglichkeiten. Zu dem sind Reithallen mit Reiningböden, im speziellen für das Westernreiten, in der näheren Umgebung (LK WOB/HE/GF) Mangelware um Pferde artgerecht und zeitgerecht bewegen zu können. Solche speziellen Reiningböden sind mehr in westlichen oder südlichen Bundesländern anzutreffen, aber keiner in Form einer öffentlich zugänglichen Reithalle. Daraus entsprang die Verknüpfung, die Idee einer Reithalle, wo genauso interessierte Nutzer sich eine Mietstunde buchen können und Westernreiter Ihre Pferde in Ihrem Heimatregion bewegen können ohne dafür mehrere Stunden durch das Inland zu fahren.

Um das Projekt umsetzen zu können soll einer privaten Hofanlage in Saalsdorf eine 20×40 m Reithalle mit einer Anschleppung für Pferdeboxen entstehen. Der Inhalt der Reithalle ist der eingebrachte spezielle Reiningboden für das Westernreiten, der auch für alle anderen Reitarten geeignet ist. Zusätzlich soll auf einem bestehenden Gebäudeteil, welches als Heu-u. Strohlager dienen soll, ein neues Dach errichtet werden.

Mit dem Vorhaben werden die folgenden Ziele verfolgt:

  • – Manifestierung eines neuen Reithallen-Konzeptes für Reitanlagen und Trainingsstätten
  • – Marktlücke schließen neben Reitvereinen und Pensionsställen, die nicht alle Eigenversorger innerhalb der Region abdecken können
  • – Etablierung des Westernreitsports neben den kommerziellen Reitsportarten durch geeignete Trainingsstätten (Reiningboden)
  • – stressfreies Training durch klare Organisation (Einzel- u. Gruppenstunden, Kurse) an Hand eines digitalen Buchungskalenders
  • – Fokussierung auf nachhaltigen Reitsport in Form von Leitlinien, Kursen und eine Vorreiterposition in mehr Fairness gegenüber dem Pferd
  • – Fachwissen an Zivilisten (z.B. Besucher, Fahrradfahrer des Aller-Radweges) durch Infotafeln und Frage-Briefkästen weitergeben

Neue Projekte verabschiedet

Neue Projekte verabschiedet

Am 23. Oktober hat unsere Lokale Aktionsgruppe (LAG) bei ihrer Mitgliederversammlung in Velpke sechs Projekte aus dem aktuellen Wettbewerb ausgewählt, die besonders vom „LEADER-Mehrwert“ profitieren. Insgesamt werden rund 150.000 € EU-Fördermittel freigegeben, was eine Gesamtinvestition von 500.000 € in der Region auslöst.

Highlights der geförderten Projekte:

🛠️ Denkmalretter-Camp in Helmstedt: 200 junge Freiwillige helfen bei der Restaurierung historischer Gebäude.

🌱 Schülerlabor für Nachhaltigkeit am Gymnasium Anna-Sophianeum in Schöningen.

🌳 Innovative Waldverjüngung durch ein privates Vorhaben.

🤝 Kooperation mit Elm-Schunter & Nördliches Harzvorland zur Stärkung des Naturparks Elm-Lappwald.

🌍 Transnationale Zusammenarbeit mit Lettland über den Theologen Gotthardt Friedrich Stender.

Weitere Infos zu unseren Projekten sind über unsere Projektdatenbank abrufbar.

Foto: Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft