In der letzten Woche fand eine weitere Online-Abstimmungsveranstaltung für alle beteiligten Mitglieder im Kooperationsprojekt „Genuss-Bike-Paradies“ statt, um die Vertreter der verschiedenen LEADER-Regionen, Kommunen und Landkreise auf den aktuellen Stand zu bringen.
Das Projekt beinhaltet sieben Teilprojekte, welche von verschiedenen Projektträgern unterstützt werden. Die gute Nachricht: Alle Teilprojekte sind mittlerweile in Arbeit. So wurde bereits eine Homepage erstellt, auf der sich alle Interessierten über den Projektfortschritt informieren können . Zudem gibt es nun eine Wort-Bild-Marke, die für einen Wiedererkennungswert des Projektes sorgen soll. Parallel dazu wurden bereits die Hauptrouten festgelegt, damit nun im Anschluss mit allen potenziellen Partnerbetrieben ein konkretes Konzept erarbeitet werden kann.
Der Abschluss des Projektes ist für Ende 2021 geplant. Am Ende des Prozesses steht eine fertige Buchungsplattform für Radtouren im Harz und im nördlichen Harzvorland, inklusive eingerichteter und ausgewiesener E-Bike-Touren für alle interessierten Touristen und Einwohner. Diese bietet den Radlern/Radfahrern eine komplette E-Bike-Infrastruktur inklusive eines Service-Dienstleistungsnetzwerkes, das Hilfestellungen bei Wartungen und Reparaturen anbietet sowie die Verknüpfung bereits bestehender Radrouten zu einem zusammenhängenden Netz aus Erlebnis- und Genussrouten. Um diese Touren interessant und ansprechend zu gestalten, werden die Routen so geplant, dass lokale Sehenswürdigkeiten und Betriebe ohne große Umwege besucht werden können.
Am Sonntag den 07. Februar 2021 wurde bei der NDR Quiz Show die Grabungsstätte am paläon in Schöningen im Rahmen einer Fragerunde portraitiert. Mit dabei Grabungsleiter und LEADER-Freund Jordi Serangeli, der die Zuschauer nicht nur mit den Besonderheiten der Ausgrabungen sondern auch mit unseren LEADER-Projekten vertraut machte. Zu sehen ist neben dem „Eiszeitzoo von Schöningen“ auch der „Waldelefant am Elmhaus“.
Die vollständige Sendung kann derzeit noch über die Mediathek des NDR abgerufen werden (der Beitrag über Schöningen beginnt bei ca. 30:40 Min.
Die vom BAG LAG-Länderrat zusammengestellte Broschüre, die das Potenzial und die Erfolge des LEADER-Ansatzes in Deutschland zeigt, ist nun gedruckt und auch auf der BAG LAG-Website zum Downloadbereit. Die mit Projektbeispielen gespickte Broschüre soll die LAGs bei der Positionierung für die neue Förderperiode unterstützen. Die Digitalversion der Broschüre kann daher gerne an Interessierte weitergeleitet werden.
Die Stadt Helmstedt hat in eigener Sache einen humorigen Kurzfilm zur Bewerbung der LEADER-Methode innerhalb der Stadt Helmstedt produziert und nun veröffentlicht. Beratungsanfragen aus dem Stadtgebiet Helmstedt zur LEADER-Förderung können sowohl über den Fachbereich „Planen und Bauen“ der Stadt Helmstedt als auch über das LEADER-Management erfolgen.
Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen haben gemeinsam im Rahmen der ersten Ausgabe ihres neuen Magazins „vorreiter – Magazin für EU-Förderung in Niedersachsen“ unter anderem den Biohof Hansmann in Klein Twülpstedt portraitiert. Entstanden ist ein Kurzfilm, der das Projekt sowie die Projektträgerfamilie und auch die Unterstützung der LEADER-Förderung veranschaulicht. Das Projekt bzw. der Biohof Hansmann verkörpert den Erfolg einer integrierten ländlichen Entwicklung in besonderer Weise und wurde bereits mehrfach mit Hilfe verschiedener Teilprojekte durch die LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt unterstützt.
Im Rahmen des transnationalen Kooperationsprojektes „E-Bike-Paradies – Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen“wurde eine Projektwebsite veröffentlicht, die künftig als Informationsplattform des Gesamtprojektes dienen soll. Die LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt ist seit 2019 eine von acht Partnerregionen innerhalb des Projektes.
LEADER-Regionen „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ und „Flechtinger Höhenzug“
Handlungsfeld:
HF 3 – Kulturelles Erbe und Naturerbe
Förderprogramm:
ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:
2020
Projektbeschreibung:
Schüler*innen aus zwei benachbarten Regionen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erforschen die Geschichte der innerdeutschen Grenze. Im eigenen Umkreis begeben sie sich auf Recherche, werden zu Interviewern, sammeln Themen und stellen Zusammenhänge her:
Was bedeutete die Teilung für die eigenen Familiengeschichten? Was bedeutet die Teilung für die eigene Biographie, für die Stadt, für die Gesellschaft?
Wie lebten die Menschen auf beiden Seiten der Grenze – und gibt es diese Grenze noch in den Köpfen?
Ein Film entsteht, der die Reise der Jugendlichen begleitet und von ihnen gestaltet wird – sie befragen Zeitzeugen, stellen eigene Überlegungen an, ein filmisches Zeugnis eines wichtigen Abschnitts der deutschen Geschichte. Die Gedenkstätte Marienborn, das Zonengrenzmuseum Helmstedt, das Grenzdenkmal Hötensleben und weitere Orte sollten als einzigartig erhaltener Grenzabschnitt der ehemaligen innerdeutschen Grenze eine zentrale Rolle spielen.
Projekt:
30 Jahre nach dem Mauerfall sind die Folgen der Teilung noch immer präsent und gerade in den Medien ein immer wiederkehrendes Thema. Dabei wird die Grenze und die innerdeutsche Teilung langsam zum historischen Ereignis, während die lebendige Erinnerung daran zusehends in den Hintergrund tritt.
Das Projekt „zwischen uns“ hat Jugendlichen aus zwei Regionen an der ehemaligen Grenze eine Plattform geben, um gemeinsam auf Spurensuche zu gehen. Was bedeutete die Grenze, gibt es sie noch heute, und wie könnte die Grenze ganz verschwinden? Wie können wir in Erfahrung bringen, was die Grenze für die Menschen bedeutet hat, wie können wir es anderen Menschen vermitteln?
Nach einem gemeinsamen Kick-Off wurden gemischte Teams von Teilnehmer*innen aus beiden Regionen gebildet. Die Jugendlichen erarbeiteten die Themen und erstellten ihre Beiträge gemeinsam. Das Filmmaterial wurde während des Workshops gesichtet und geschnitten. Wo nötig erfolgte die endgültige Postproduktion im Anschluss an den Workshop durch Dozent*innen.
Für das Projekt wird die Zusammenarbeit mit Schulen in beiden LEADER-Regionen initiiert. Der Workshop wurde in den Schulferien durchgeführt. Die Vorbereitung des Themas im Unterricht wird angeregt.
Das Filmmaterial aus dem Workshop kann vielfältig verwendet werden. Neben der Präsentation an Schulen und Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit, bietet sich auch die gezielte Platzierung auf Social Media Plattformen an. Denkbar wäre auch eine längerfristige Präsentation im Bereich der Gedenkstätte, etwa in einem der historischen Wachtürme. Eine überregionale Verwertung, etwa in politischen Programmen oder Festivals, wird angestrebt.
Film:
Am Ende entstand ein Dokumentarfilm, der auf eine besonders spannende Weise die Geschichte der Menschen beiderseits der damaligen Grenze erzählt. Der Film wurde am 28. April 2022 im Kino Roxy-Lichtspiele in Helmstedt uraufgeführt. Eine weitere Aufführung erfolgte im Rahmen des FLÖZerfest am Lappwaldsee am 29. Mai 2022. Im Zuge des Tages der Regionen in Nordgermersleben wird der Film dann für die Öffentlichkeit und Interessierte am Sonntag, den 02.10.2022 ab 15 Uhr präsentiert. Der Film wird an beiden Tagen im Saal des Kronprinz Nordgermersleben gezeigt.
Mittlerweile können Sie sich den Film auch online ansehen.
Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.
Ort:
Schöningen
Handlungsfeld:
HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:
ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:
2020
Projektbeschreibung:
Die Altelefanten Funde in Schöningen sind von großer Bedeutung. Vor 300.000 Jahren lebten Herden dieser großen Säugetiere in Niedersachsen. Die Art und Weise, wie Elefanten miteinander kommunizieren ist erstaunlich. Sie nutzen Infraschall, um sich möglichst über weite Strecken bei Artgenossen bemerkbar zu machen. Als Infraschall bezeichnet man Töne, die unterhalb des Hörbereichs des menschlichen Ohres liegen. Die Töne sind also so tief, dass unser Ohr sie gar nicht wahrnehmen kann
Ziel des Projektes ist es, Menschen an dieser Kommunikation zwischen den Tieren teilhaben zu lassen. Dabei hilft neueste Technologie. Tiefe Töne lassen sich in Vibrationen umwandeln und diese sind dann für jeden Menschen spürbar. Der besondere Clou an dieser Herangehensweise ist, dass neben den beiden unmittelbarer Reizen, Sehen und Hören ein weiterer, nämlich das Fühlen bei den Betrachtern angesprochen wird.
Der Eiszeitzoo, wird damit zu einem inklusiven Erlebnis. Niemand wird aufgrund seines Alters, eines Handicaps oder seiner intellektuellen Fähigkeit ausgeschlossen.
Vor der vorhandenen Videoinstallation wird einen 4×3 Meter große Plattform montiert. Auf dieser Platte stehend können Besucher über ihre Füße damit die Vibrationen unmittelbar wahrnehmen. Über den eigenen Körper ist damit erlebbar, wie Elefanten miteinander kommunizieren.
Gleichzeitig erscheinen Elefanten und deren Jungtiere in einer paläolithischen Landschaft sodass die Besucher sich in die Zeit vor über 300.000 Jahren versetzt fühlen. Der prähistorische Elefant wird basierend auf Informationen von Experten aus dem Paläon in seiner natürlichen Umgebung dargestellt. Wie schon bei der Säbelzahnkatze kann jeder Besucher direkt mit den Elefanten Kontakt aufnehmen und durch Aktionen die Szene aktiv mitgestalten.
Foto: Förderverein Schöninger Speere Erbe der Menschheit e.V.
Zur Attraktivitätssteigerung der Lebens- und Wohnsituation in der Gemeinde Danndorf ist die Errichtung eines Fun-Courts geplant. Ziel ist es, die sportlichen Aktivitäten auch außerhalb der festgelegten Zeiten der Sportvereine zu fördern. Verschiedene Spiel- und Sportmöglichkeiten sind sowohl im Sommer als auch im Winter möglich.
Es soll ein Treffpunkt geschaffen werden, um Gemeinschaftsaktivitäten zu fördern und zusätzlich spontane sportliche Aktivitäten zu ermöglichen.
Die Errichtung des Fun-Courts ist zwischen der Waldstraße und dem B-Platz des Sportplatzes beabsichtigt. Der Multifunktionsplatz soll für die gängigen Sportarten, wie Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Hockey, Badminton und Tennis, bespielbar sein.
Nach dem großen Erfolg der beiden Bücher – „Die 25 schönsten Wandertouren“ und „Die 20 schönsten Radtouren im Naturpark Elm-Lappwald“ – soll nun ein weiteres Buch mit den 15 schönsten Rad- und E-Bike-Touren für den Bereich rund um den Naturpark Elm-Lappwald entwickelt werden. Zusätzlich sollen auch die Routen gemappt, die POIs eingetragen und Flyer hergestellt werden. Ein kleiner Verlag „Reiffer“ aus der Region wird die Bücher verlegen. Flyer, App und GPX-Daten werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Ziel des Projektes ist die Verbindung der Landkreise Helmstedt, Wolfenbüttel, Harz und Börde im Hinblick auf die Ausgestaltung eines übergreifenden Freizeitradroutennetz. Mit dem Buch soll den Kulturinteressierten, Erholungssuchenden oder Freizeitsportlern eine Möglichkeit gegeben werden, sich mehr für die Region rund um den Naturpark Elm-Lappwald zu interessieren und geeignete Tourvorschläge zu finden.