Installation der Skulptur “Männer mit Speeren“ am Burgplatz als Erlebnis-Punkt

Installation der Skulptur “Männer mit Speeren“ am Burgplatz als Erlebnis-Punkt
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2018

Projektbeschreibung:

Der Karikaturist Peter Tuma ist ein Kind der Stadt Schöningen und mittlerweile in Wolfenbüttel wohnhaft. Vor etwa fünf Jahren inspirierte ihn das Geschehen rund um die Schöninger Speere – DER archäologische Sensationsfund weltweit – zu einer außergewöhnlichen Reihe an Zeichnungen: „Männer mit Speeren“ oder „Die Schöninger Männer“. Vor etwa zwei Jahren stellte Herr Tuma einige hundert Zeichnungen im paläon aus. Auf Initiative des Verkehrsvereins Schöningen e.V. bringt die Stadt Schöningen im Rahmen des Projektes nun einen dieser Männer als Wegzeichen ins Zentrum der Stadt der Speere um Identifikation zu stärken und touristische Anziehungskraft zu generieren – ein Beitrag zu Kulturtourismus und Lebens- und Standortqualität.

Foto: Stadt Schöningen

Die Elmsburg – archäologische Nachgrabung und touristische Erschließung der mittelalterlichen Kirchenruine

Die Elmsburg – archäologische Nachgrabung und touristische Erschließung der mittelalterlichen Kirchenruine
Projektträger:Landkreis Helmstedt
Ort:Schöningen / Elm
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2018

Projektbeschreibung:

Die Elmsburg ist fest verankert im Selbstverständnis der Schöninger und gehört zu den beliebtesten Zielen von Wanderern, Joggern und Mountainbikern im Elm. Sie ist eines der herausragenden archäologischen Denkmäler des Landkreises Helmstedt. Sie umfasst sowohl eine großräumige vorgeschichtliche Wallanlage als auch eine, in diese hinein gebaute, mittelalterliche Burg. Unmittelbar westlich des vorgeschtlichen Grabenringes liegt eine Gruppe von bronzezeitlichen Hügelgräbern. Der äußere Wall-Grabenring der Elmsburg stellt eine nahezu vollständig erhaltene vorgeschichtliche Wallanlage mit unregelmäßig fünfeckigem Umriss und  Durchmessern von ca. 330 x 300 m dar. In die vorgeschichtliche Befestigung wurde vermutlich im 12. Jahrhundert zur Zeit Heinrichs des Löwen die mittelalterliche Elmsburg hinein gebaut. Für die Befestigung der ca. 157 x 138 m großen „Burg in der Burg“ wurden die natürlichen Gegebenheiten ausgenutzt: ein Sumpf im Norden und ein Erdfall im Südwesten wurden durch einen Graben verbunden.

Der jetzige Zustand der Elmsburg wird weder dem Kulturdenkmal noch den Ansprüchen an ein attraktives Ausflugsziels gerecht. Die Fundamente der Kirche blieben nach den Grabungen in den 50er und 60er Jahren des 20. Jh. offen liegen. Loses Mauerwerk ist über den Kirchengrundriss verteilt und dient immer wieder als Spielplatz für Kinder der nahen Jugendherberge.
Die Elmsburg macht den Eindruck eines zwar geheimnisvollen, aber doch sehr verwahrlosten historischen Orts.
Mit der Umsetzung des Projektes soll die Elmsburg hergerichtet und entsprechend ihrer Bedeutung von den Besuchern wahrgenommen werden können. Touristisch bietet sich mit dem Thema „Deutscher Orden“ ein neuer spannender Aufhänger, um die Elmregion nach außen darzustellen. In enger Vernetzung mit dem Rittergut Lucklum im Reitlingstal kann sich die Elmsburg  mit diesem Thema als attraktives Ausflugsziel etablieren. Aktionen wie Workshops für Kinder und Schulklassen, Themenführungen und Burgfeste sollen langfristig für eine Einbindung des historischen Ortes in den regionalen Veranstaltungskanon und die positive Wahrnehmung der Region nach außen sorgen.

Foto: Landkreis Helmstedt

Ausbau des historischen Schlosstorhäuschens zum Informationspunkt für touristische Angebote des Südkreises und zur LEADER-Region

Ausbau des historischen Schlosstorhäuschens zum Informationspunkt für touristische Angebote des Südkreises und zur LEADER-Region
Projektträger:Stadt Schöningen
Ort:Schöningen
Handlungsfeld:HF 2 – Tourismus und Naherholung
Förderprogramm:ELER / LEADER-Richtlinie
Jahr der Bewilligung:2018

Projektbeschreibung:

Das sogenannte Torhäuschen wurde über Jahrzehnte zu Wohnzwecken genutzt und ist sanierungsbedürftig. Um den ursprünglichen Charakter wiederherzustellen, ist eine vollständige Entkernung mit anschließender Erstellung eines Sanierungskonzeptes als erster Schritt notwendig. Die Stadt Schöningen möchte mit der Sanierung des Torhäuschens eine neue Tourist-Info einrichten und damit die ideale Beratungssituation schaffen, um über den Südkreis zu informieren. Der Zugang soll barrierefrei gestaltet werden. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen direkt vor der Tür, auf dem Burgplatz, zur Verfügung. Die Lage ist zentral. Im Rahmen der LEADER-Maßnahme wird zunächst eine professionelle Sanierungs- und Kostenplanung erstellt, die als Grundlage für die bauliche Umsetzung dienen soll.

Foto: Stadt Schöningen

Neues Video zum LEADER-Projekt in Klein Twülpstedt

Das LEADER-Projekt „Umnutzung einer ehemaligen Scheune zu einem Bio-Erlebnishof in Klein Twülpstedt“ befindet sich seit letztem Jahr in der Umsetzung. Bereits die zweite Fördermaßnahme ist mittlerweile bewilligt worden und die Projektträger arbeiten fleißig an der Fertigstellung des Hofladens. Um einen besseren Einblick in die Umsetzungsphase zu erhalten, haben wir die Projektträger filmisch begleitet. Wer sehen möchte wie die engagierten Hofbetreiber ihr ambitioniertes Großprojekt mit viel Herzblut und Engagement realisieren kann dies in unserem kleinen Kurzportrait erfahren. Fortsetzung folgt!

 

Offener Brief an die EU-Kommission

In einem offenen Brief hat sich der ELARD an die Mitglieder der EU-Kommission gewandt, um auf die tragende Rolle des LEADER-Programms verstärkt hinzuweisen.
Im Namen von über 2.000 LAGs, die zurzeit in ländlichen, urbanen und Küstengebieten aktiv sind und u.a. durch LEADER gefördert werden, wurde sowohl auf die heutige Bedeutung und die entstandenen Strukturen aufmerksam gemacht, als auch dargestellt, warum die Erweiterung des LEADER/CLLD Ansatzes nachhaltiges, intelligentes und inklusives Wachstum fördert. „[LEADER/CLLD] ist die Verbindung zwischen den Fördertöpfen und Vorgaben der EU sowie nationalen und regionalen Vorgaben auf der einen Seite und den lokalen Gemeinschaften, die lokale Entwicklungsstrategien passend für die jeweiligen Herausforderungen anfertigen und deren Umsetzung vorantreiben auf der anderen Seite“.

Um diese Arbeit leisten zu können, wird in dem offenen Brief gefordert, das den LAGs größtmögliche Freiheiten gewährt werden bei

  • der Entwicklung von lokalen Entwicklungsstrategien (in Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung),
  • dem Beantragen von Fördergeldern aus europäischen, nationalen und regionalen Töpfen und
  • der Entscheidung, welche Projekte in ihrem Wirkungsraum unterstützt werden sollten.

Zudem sollten die Antragsprozesse und die einzuhaltenden Regeln deutlich einfacher gestaltet werden. Des Weiteren werben die Autoren dafür, LEADER/CLLD oder ähnliche lokale Förderprogramme, die bspw. auf Quartiersebene angesiedelt sind, in der kommenden Förderperiode auszubauen. Mit dem Ziel, dass in allen EU Staaten LEADER/CLLD Aktionen und Gruppen gefördert und unterschiedliche ESI-Fonds einfach kombiniert werden können – u.a. dadurch, dass die gleichen Regeln für alle Fonds gelten und auf nationalem oder regionalem Level eine einzelne Stelle/Behörde die ESI-Fonds und passende nationale Förderansätze handhabt.

Fördergelder sollten für die Ziele der lokalen Entwicklungsstrategien vorgemerkt werden, ohne Abgrenzungen zwischen den unterschiedlichen Fördertöpfen. Ausgezahlt werden könnten die Fördergelder dezentral, durch lokale Partnerschaften, so dass die lokalen Strategien tatsächlich auf die lokalen Bedürfnisse angepasst werden könnten. Den kompletten offenen Brief (in englischer Sprache) finden Sie hier.

LEADER-Region startet neues Kooperationsprojekt

Zu einem ersten gemeinsamen Auftaktgespräch trafen sich am Mittwoch den 25. April Vertreter aus den drei LEADER-Regionen „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“, „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ e.V.“ sowie „Südraum Leipzig e.V.“ im paläon, um das Kooperationsprojekt „Digging Deep – Neue Perspektiven“ auf den Weg zu bringen.

Im Rahmen des Projektes sollen Jugendliche sich unter professioneller Anleitung filmisch mit dem Braunkohlebergbau in mehreren deutschen Regionen auseinandersetzen. Das Themenfeld soll dabei aus der Perspektive junger Menschen in den Regionen dargestellt werden. Zugleich sollen Initiativen und Konzepte des Neuanfangs und der Transformation in der Zeit nach der Braunkohle vorgestellt werden.

Am Ende des Tages waren sich die Akteure aus allen drei Regionen einig, dass das Projekt realisiert werden soll. Bis es allerdings richtig losgehen kann, muss noch einiges an Vorbereitung getan werden. Ziel ist es, dass im Herbst 2018 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung aller beteiligten Regionen unterzeichnet werden kann, so dass im Anschluss die entsprechenden Förderanträge gestellt werden können. Die Umsetzung des Projektes soll dann ab 2019 beginnen.

Suche nach verborgenen Schätzen hat begonnen

Am 03.04.2018 trafen sich Akteure aus der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ zum Auftakt des Projektes „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ im Rathaus der Stadt Schöningen.

Kaum ist die Suche nach Ostereiern beendet beginnt auch schon die nächste Suchaktion. Anstatt nach Eiern wird nun allerdings nach verborgenen Schätzen gesucht, sogenannte Erlebnispunkte, die im Zusammenhang mit der Romanik stehen.

Anlass des Treffens war ein Aufruf der Lokalen Aktionsgruppe „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“, die bereits im letzten Jahr einen Fördermittelbescheid für das Projekt „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ erhalten hatte. Stellvertretend für die Region hat die Stadt Schöningen die Projektträgerschaft übernommen und nun nach erfolgter Ausschreibung das Medienbüro MAGDEBURG KOMPAKT aus Magdeburg beauftragt das Projekt zu begleiten.

Ziel des Projektes ist es, in Anlehnung an die bekannte Markensäule „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt weitere Erlebnispunkte zu identifizieren, die entlang dieser offiziellen „Straße“ liegen und ebenfalls sehenswert sind bzw. die nach Möglichkeit sogar einen Bezug zur Romanik haben. Bereits 2014 haben fünf LEADER-Regionen in Sachsen-Anhalt dieses Projekt ins Leben gerufen und erfolgreich durchgeführt. Herausgekommen ist eine Studie mit insgesamt knapp 50 Erlebnispunkten, die nun nach und nach beworben und somit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da auch der Landkreis Helmstedt eng mit dem Thema „Romanik“ verbunden ist und es entsprechend  viele Schätze zu entdecken gibt, hat sich die LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ dazu entschlossen, sich an diesem überregionalen Kooperationsprojekt zu beteiligen.

In den nächsten Wochen werden die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die bereits am vergangenen Dienstag ihr teils immenses Fachwissen zur Verfügung gestellt haben, zusammen mit dem Büro MAGDEBURG KOMPAKT die besonderen Erlebnispunkte innerhalb der LEADER-Region bestimmen und herausarbeiten. Bis Mitte des Jahres soll dann auch für diese Region eine entsprechende Broschüre vorliegen, so dass sie in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Partnerregionen aus Sachsen-Anhalt das Projekt fortführen kann.

Da in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum der „Straße der Romanik“ mit vielen Sonderaktionen landesweit beworben wird, kommt der Vorstoß der Lokalen Aktionsgruppe genau zum richtigen Zeitpunkt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Osterüberraschung: LEADER-Projekt bekommt Finanzierungshilfe für Minifußballfeld in Grasleben

03.04.2018

Foto: V. Koch

Grasleben. Für die Errichtung eines Minifußballfeldes erhält die Samtgemeinde Grasleben eine Finanzierungshilfe des Landes Niedersachsen. Das von allen Seiten eingezäunte Kunstrasenfeld entsteht auf dem Gelände des TSV Grasleben und soll gleichermaßen von Freibadgästen sowie den Kickern des TSV Grasleben genutzt werden. Die Samtgemeinde hat dafür Anfang des Jahres einen Antrag über die LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ gestellt und kann dabei auf eine Förderung von 100.000 € hoffen.

Zur Zeit befindet sich der Antrag noch in der Bearbeitung durch die Bewilligungsbehörde. Um für den dafür notwendingen Eigenmittelanteil von 20 % an den Gesamtkosten ebenfalls noch eine Unterstützung zu bekommen, hat sich die Samtgemeinde zusätzlich um KoFinanzierungsmittel beim Land Niedersachsen beworben. Wie die Landtagsabgeordnete Veronika Koch dem Samtgemeindebürgermeister Gero Janze mitteilt, werden dafür nun 13.960,- Euro zur Verfügung gestellt, die den kommunalen Eigenanteil zur Co-Finanzierung des EU-Förderprojektes ersetzen. „Das ist eine schöne Osterüberraschung für Grasleben“, sagt Koch.

Koch erläutert: „Mit dieser besonderen Hilfe wird es für die finanzschwache Samtgemeinde Grasleben deutlich einfacher, das Projekt umzusetzen. Häufig scheitern Projekte schon an den fehlenden Mitteln für eine Co-Finanzierung, das konnte hier verhindert werden“, so Koch. Im Landkreis Helmstedt ist es dank des engagierten Samtgemeindebürgermeisters Gero Janze das einzige Projekt, das derzeit eine Förderzusage bekommen hat. Die Finanzhilfe stammt aus Mitteln des Niedersächsischen Innenministeriums, das einen Fonds von derzeit 9,5 Millionen Euro für solche Maßnahmen verwaltet. Diese Mittel sind ausschließlich für strukturschwache und hochverschuldete Kommunen in Niedersachsen vorgesehen und sollen unter der neuen Landesregierung auf 10. Mio. Euro aufgestockt werden. Damit können finanzschwache Kommunen im Landkreis Helmstedt auch in den kommenden Jahren mit Co-Finanzierungshilfen rechnen.

Hintergrund der Maßnahme ist, dass für eine Förderung aus EU Mitteln grundsätzlich auch Eigenanteile durch die Kommunen geleistet werden müssen. Eine finanzielle Beteiligung war vielen Kommunen in der Vergangenheit aufgrund ihrer angespannten Finanzlage jedoch kaum möglich, so dass sie sich oftmals gegen eine Umsetzung vielversprechender EU-Projekte entscheiden mussten. Die Landesregierung hat darauf reagiert und ein Programm auf den Weg gebracht, mit dem finanzschwache Kommunen Co-Finanzierungshilfen erhalten können, um die finanzielle Belastung spürbar zu reduzieren.

(Quelle: Veronika Koch, Mitglied des Niedersächsischen Landtages)

Wanderbuch veröffentlicht

Am Freitag den 17. März wurde das Wanderbuch „Die 25 schöntesten Wandertouren im Naturpark Elm-Lappwald“ veröffentlicht. Projektinitiator und LAG Mitglied Thomas Kempernolte hat hier zusammen mit seinen Mitstreitern von „Elm-Freizeit“ mit viel ehrenamtlichem Engagement unzählige Wegeabeschnitte erwandert und dokumentiert und in der nun vorliegenden Routensammlung veröffentlicht. Neben der Bürgerstiftung Ostfalen und der Stiftung Zukunftsfonds Asse wurde das Projekt auch mit Unterstützung der LEADER-Region „Grünes Band im Landkreis Helmstedt“ realisiert. Die Lokale Aktionsgruppe hatte das Projekt im Rahmen ihrer Prioritätenliste 2017 (Teil 2) im April 2017 positiv beschlossen. Im Rahmen eines Pressetermins wurde das Wanderbuch am vergangnen Freitag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Wanderbuch ist in den Buchhandlungen inder Region erhältlich oder kann auch direkt über den „Reiffer-Verlag“ bestellt werden. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie auch unter www.elm-freizeit.de